{"id":23191,"date":"2025-04-11T10:48:16","date_gmt":"2025-04-11T10:48:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/23191\/"},"modified":"2025-04-11T10:48:16","modified_gmt":"2025-04-11T10:48:16","slug":"aurubis-ceo-haag-sieht-stabile-kupfernachfrage-in-usa-und-europa-und-warnt-vor-zoellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/23191\/","title":{"rendered":"Aurubis CEO Haag sieht stabile Kupfernachfrage in USA und Europa und warnt vor Z\u00f6llen"},"content":{"rendered":"<p class=\"post-teaser\">Der Aurubis CEO sieht eine starke Kupfernachfrage dies- und jenseits des Atlantiks. Sollte Washington Kupfer mit Z\u00f6llen belegen, k\u00f6nnte dies viele Kunden hart treffen. Aurubis selbst wird noch in diesem Jahr eine H\u00fctte in Georgia in Betrieb nehmen.<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/44571358-1024x683.jpg\" alt=\"Aurubis CEO Haag sieht stabile Kupfernachfrage in USA und Europa und warnt vor Z\u00f6llen\" fetchpriority=\"high\" decoding=\"sync\" width=\"1024\" height=\"683\"\/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tpicture alliance \/ dpa \/ Bodo Marks<\/p>\n<p><strong>Aurubis<\/strong> (ISIN: DE0006766504, WKN: 676650) CEO Toralf Haag sieht ungeachtet der Handelsspannungen sowohl in Europa als auch in den USA eine stabile und relativ starke Nachfrage nach Kupfer. Dies teilte er w\u00e4hrend der j\u00e4hrlichen CESCO-Industriewoche in Santiago in Chile gegen\u00fcber dem Branchendienst Fastmarkets mit.<\/p>\n<p>&#8222;Die Kupfernachfrage in Europa ist stabil&#8220;<\/p>\n<p>Hohe Nachfrage bestehe insbesondere im Marktsegment Energie\u00fcbertragung, gefolgt von Elektromobilit\u00e4t, Digitalisierung und Elektronik. Der Kupferverbrauch f\u00fcr Rechenzentren und KI wachse dynamisch. &#8222;Die Kupfernachfrage in Europa ist stabil. Nat\u00fcrlich befindet sich die Automobilindustrie im Wandel, aber das wird durch Infrastrukturprojekte, die Elektronikindustrie und die Elektromobilit\u00e4t kompensiert&#8220;, \u00e4u\u00dferte sich der CEO optimistisch im Hinblick auf die Zukunft.<\/p>\n<p>Er verwies in diesem Zusammenhang auch auf das k\u00fcrzlich beschlossene Investitionspaket im Volumen von 500 Mrd. EUR, das die designierte n\u00e4chste Bundesregierung in den Bereichen Verkehr, Energie, Verteidigung und Digitalisierung einzusetzen gedenkt. Das Paket sei &#8222;positiv f\u00fcr Aurubis&#8220; und bedeute eine steigende Nachfrage nach Kupfer.<\/p>\n<p>Der Handelsstreit besch\u00e4ftigt jedoch auch Haag. Bislang ist Kupfer von den US-Einfuhrz\u00f6llen ausgenommen, weil es vom US-Energieministerium als kritischer Rohstoff definiert wird. Das k\u00f6nnte sich jedoch \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Das Wei\u00dfe Haus hat im Februar eine Untersuchung der Auswirkungen von Kupferimporten auf die nationale Sicherheit in Auftrag gegeben ( gem\u00e4\u00df Abschnitt 232 des Trade Expansion Act von 1962). Das Handelsministerium soll innerhalb von 270 Tagen unter anderem m\u00f6gliche Z\u00f6lle, Exportkontrollen oder Anreize zur Steigerung der Inlandsproduktion vorlegen.<\/p>\n<p>Z\u00f6lle auf Kupfer w\u00e4ren &#8222;sehr kontraproduktiv&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Absatz 232 zu Kupfer w\u00e4re daher sehr kontraproduktiv, da die USA ihren Kupferbedarf nicht im Inland decken k\u00f6nnen und daher Kathoden importieren m\u00fcssen. Z\u00f6lle w\u00fcrden die Inflation ankurbeln \u2013 und niemandem helfen&#8220;, wirbt Haag f\u00fcr die Beibehaltung des Status Quo.<\/p>\n<p>Aurubis selbst verschifft weniger als 1 % des europ\u00e4ischen Kupfers in die USA. &#8222;Die indirekten Auswirkungen k\u00f6nnten jedoch enorm sein, da viele unserer europ\u00e4ischen Kunden von Z\u00f6llen betroffen sind. Wir beobachten die Auswirkungen der durch die Situation entstehenden Unsicherheit genau&#8220;, so Haag.<\/p>\n<p>Die derzeitige Unsicherheit k\u00f6nne in den kommenden Jahren zu verz\u00f6gerten oder aufgeschobenen Investitionen f\u00fchren. Aurubis ist allerdings gut aufgestellt: Bis zum Ende des Gesch\u00e4ftsjahres soll eine Kupferh\u00fctte in Augusta im US-Bundesstaat Georgia in Betrieb genommen werden.<\/p>\n<p>&#8222;Der US-Markt bleibt sehr attraktiv. Unser neuer Kupferstandort ist der erste seiner Art in den USA und verschafft uns eine hervorragende Wachstumsposition in diesem Markt&#8220;, so Haag. Phase 1 stelle eine j\u00e4hrliche Verarbeitungskapazit\u00e4t von 90.000 Tonnen zur Verf\u00fcgung. &#8222;Anschlie\u00dfend wird Phase 2 im Jahr 2026 in Betrieb gehen und die Verarbeitungskapazit\u00e4t auf 180.000 Tonnen pro Jahr verdoppeln.&#8220;<\/p>\n<p>Die Entscheidung f\u00fcr das Werk in Georgia hatte Aurubis vor den Handelsstreitigkeiten und auch vor der Einf\u00fchrung des Inflation Reduction Act getroffen. &#8222;Wir sind wegen der Effektivit\u00e4t des Marktes und der gro\u00dfen Verf\u00fcgbarkeit von Vormaterial in die USA gegangen.&#8220;<\/p>\n<p>Zukunftstechnologie Schwarzmassenrecycling<\/p>\n<p>Das Unternehmen investiert auch in Zukunftstechnologien. Derzeit wird am Bau einer Demonstrationsanlage f\u00fcr das Recycling schwarzer Masse gearbeitet. Haag erwartet, dass es nach 2030 einen substanziellen Markt daf\u00fcr geben wird.<\/p>\n<p>&#8222;Die Kundenreaktionen sind sehr positiv, und wir k\u00f6nnen eine beeindruckende Menge an Rohstoffen zur\u00fcckgewinnen \u2013 durchschnittlich bis zu 95 % aller Metalle.&#8220; Eine m\u00f6gliche sp\u00e4tere Anlage im Produktionsma\u00dfstab kann sich der CEO in Europa vorstellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Aurubis CEO sieht eine starke Kupfernachfrage dies- und jenseits des Atlantiks. 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