{"id":232070,"date":"2025-06-30T21:02:09","date_gmt":"2025-06-30T21:02:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/232070\/"},"modified":"2025-06-30T21:02:09","modified_gmt":"2025-06-30T21:02:09","slug":"gegendruck-aus-russland-moskau-setzt-daimler-truck-auf-sanktionsliste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/232070\/","title":{"rendered":"Gegendruck aus Russland: Moskau setzt Daimler Truck auf Sanktionsliste"},"content":{"rendered":"<p>                    Gegendruck aus Russland<br \/>\n                Moskau setzt Daimler Truck auf Sanktionsliste<\/p>\n<p>\t\t\t\t              30.06.2025, 21:52 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Friedensbem\u00fchungen kommen nicht voran. Russland steigert sogar seine Angriffe gegen die Ukraine. Mit harten Wirtschaftssanktionen setzt der Westen Moskau unter Druck. Der Kreml reagiert mit einem Kapitalausfuhrverbot und schreibt zudem einen deutschen Konzern auf die schwarze Liste.<\/strong><\/p>\n<p>Die russische Regierung hat den deutschen Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck auf eine Sanktionsliste gesetzt. Der entsprechende Regierungserlass stammt von Freitag, wurde aber erst am heutigen Montag ver\u00f6ffentlicht. Nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat der Westen Sanktionen gegen Moskau verh\u00e4ngt. Als Antwort hat auch der Kreml eine eigene Sanktionsliste mit westlichen Unternehmen erstellt.<\/p>\n<p>Mit diesen ist jeglicher Handel untersagt. Zahlungsverpflichtungen gegen\u00fcber solchen Konzernen sind nichtig. Welche konkreten Folgen die Entscheidung f\u00fcr das Unternehmen hat, ist vorerst unklar. Daimler Truck \u00e4u\u00dferte sich dazu bisher nicht. Eine Begr\u00fcndung f\u00fcr die Aufnahme von Daimler Truck in die Sanktionsliste nennt Russland offiziell nicht. Die Regierungszeitung &#8222;Rossiskaja Gaseta&#8220; berichtet aber, dass der Konzern Lkw an die ukrainischen Streitkr\u00e4fte geliefert habe.<\/p>\n<p>Daimler Truck hat seine T\u00e4tigkeit in Russland nach Kriegsbeginn eingestellt. Seinen Anteil von 15 Prozent am russischen Lkw-Produzenten Kamaz, der auch Armeefahrzeuge baut, konnte das Unternehmen allerdings erst 2024 verkaufen. Die Verkaufssumme ist unbekannt.<\/p>\n<p>Wirtschaftssanktionen gegen Russland verl\u00e4ngert<\/p>\n<p>Die EU hatte ihre harten Wirtschaftssanktionen gegen Russland bis zum 31. Januar 2026 verl\u00e4ngert. &#8222;Solange die rechtswidrigen Handlungen der Russischen F\u00f6deration weiterhin grundlegende Regeln des V\u00f6lkerrechts verletzen &#8211; insbesondere das Verbot des Einsatzes von Gewalt &#8211; ist es angemessen, alle von der EU verh\u00e4ngten Ma\u00dfnahmen aufrechtzuerhalten&#8220;, teilte die Vertretung der Mitgliedstaaten in Br\u00fcssel mit. Die Sanktionen seien eine Reaktion auf &#8222;die unbegr\u00fcndete, ungerechtfertigte und rechtswidrige milit\u00e4rische Aggression Russlands gegen die Ukraine&#8220;.<\/p>\n<p>Die Wirtschaftssanktion der EU gegen Russland umfassen insbesondere Beschr\u00e4nkungen im Handel, im Finanzwesen, im Energiesektor, in der Industrie, im Verkehrswesen sowie bei Luxusg\u00fctern. Dar\u00fcber besteht etwa ein Verbot der Einfuhr von russischem Roh\u00f6l auf dem Seeweg und es wurden etliche russische Banken vom Finanzkommunikationssystem Swift abgekoppelt. Ein mittlerweile 18. Paket mit Russland-Sanktionen ist in Vorbereitung. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gegendruck aus Russland Moskau setzt Daimler Truck auf Sanktionsliste 30.06.2025, 21:52 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":232071,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,661,937,548,13,19545,308,14,15,4043,4044,850,307,1155,12,55],"class_list":{"0":"post-232070","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-bruessel","12":"tag-eu","13":"tag-headlines","14":"tag-mercedes-benz-group-ag","15":"tag-moskau","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-russia","19":"tag-russian-federation","20":"tag-russische-foederation","21":"tag-russland","22":"tag-sanktionen","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114774339999059904","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/232070","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=232070"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/232070\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/232071"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=232070"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=232070"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=232070"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}