{"id":232463,"date":"2025-07-01T00:38:15","date_gmt":"2025-07-01T00:38:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/232463\/"},"modified":"2025-07-01T00:38:15","modified_gmt":"2025-07-01T00:38:15","slug":"asteroid-einschlag-auf-dem-mond-ist-wahrscheinlicher-geworden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/232463\/","title":{"rendered":"Asteroid-Einschlag auf dem Mond ist wahrscheinlicher geworden"},"content":{"rendered":"<p class=\"css-benjn6\">Dringen Asteroiden in die Atmosph\u00e4re ein, k\u00f6nnen sie enorme Kr\u00e4fte freisetzen oder schlagen ein. Dabei haben sie m\u00f6glicherweise die Bausteine f\u00fcr Leben auf die Erde gebracht.<\/p>\n<p class=\"css-bq2685\" id=\"doc-1iut3dgu01\">Sie k\u00f6nnen zu einer gro\u00dfen Gefahr f\u00fcr die Erde werden. Das Aussterben der <a data-li-document-ref=\"516277\" href=\"https:\/\/www.prosieben.de\/serien\/newstime\/news\/duonychus-tsogtbaatari-neuartiger-dinosaurier-mit-riesigen-krallen-entdeckt-516277\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dinosaurier<\/a> und die Verw\u00fcstung ganzer Landstriche gehen wohl auf ihr Konto &#8211; Asteroiden. Hunderttausende der bei der Planetenbildung \u00fcbriggebliebenen Brocken fliegen noch in den Weiten unseres Sonnensystems umher. <strong>Zehntausende sind bekannt, die auch die Umlaufbahn unseres Heimatplaneten und des Mondes kreuzen<\/strong> oder ihr nahe kommen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"css-bq2685\" id=\"doc-1iusmoje17\">Gro\u00dfe Gefahren sehen Experten derzeit nicht, dass die Erde von einem gr\u00f6\u00dferen Asteroiden getroffen wird. Das Jet Propulsion Laboratory der US-Raumfahrtbeh\u00f6rde Nasa stufte die Wahrscheinlichkeit, <a data-li-document-ref=\"491506\" href=\"https:\/\/www.prosieben.de\/serien\/newstime\/news\/hoechstes-risiko-seit-langem-in-diesem-jahr-koennte-asteroid2024-yr4-auf-der-erde-einschlagen-491506\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dass der Asteroid &#8222;2024 YR4&#8220; im Jahr 2032 die Erde trifft zwischenzeitlich zwar auf bis zu 3,1 Prozent ein. <\/a>Es kam sp\u00e4ter aber zu dem Schluss, dass er sie nicht treffen wird. Auch nach Angaben des Chef-Koordinators f\u00fcr die Asteroidenabwehr der europ\u00e4ischen Raumfahrtbeh\u00f6rde Esa, Richard Moissl, <strong>ist mit den j\u00fcngsten Daten ausgeschlossen worden, dass der Asteroid unseren Heimatplaneten trifft.<\/strong><\/p>\n<p>Einschlagwahrscheinlichkeit auf dem Mond gestiegen<\/p>\n<p class=\"css-bq2685\" id=\"doc-1iusmoje18\">&#8222;Aber seitdem ist die <strong><a data-li-document-ref=\"519943\" href=\"https:\/\/www.prosieben.de\/serien\/newstime\/news\/forscher-alarmiert-trifft-der-asteroid2024-yr-den-mond-519943\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Einschlagwahrscheinlichkeit auf dem Mond quasi gestiegen<\/a><\/strong>, ist jetzt bei ungef\u00e4hr vier Prozent&#8220;, sagt Moissl aus Anlass des Internationalen Tags der Asteroiden am 30. Juni. Der rund 60 Meter gro\u00dfe Brocken werde in jedem Fall nahe am Mond vorbeifliegen. Wenn er auf dem Trabanten einschlage, <strong>w\u00e4re das ein Riesenspektakel.<\/strong> Er w\u00fcrde dies mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit auf der erdzugewandten Seite tun. &#8222;Das hei\u00dft, man k\u00f6nnte es mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit von der Erde aus beobachten, wenn gutes Wetter ist.&#8220;<\/p>\n<p class=\"css-bq2685\" id=\"doc-1iusmoje19\">&#8222;Auf der Erde passiert da nichts, au\u00dfer, dass wir ein sch\u00f6nes Schauspiel haben&#8220;, sagt der Asteroidenexperte Detlef Koschny, der auch die Professur f\u00fcr Lunare und Planetare Exploration an der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen innehat. &#8222;Die Mondbahn ver\u00e4ndert er nat\u00fcrlich nicht, daf\u00fcr ist er viel zu klein.&#8220; <strong>Er w\u00fcrde vermutlich einen Krater von ein paar 100 Metern oder sogar zwei Kilometern schlagen.<\/strong> Was genau passieren wird, k\u00f6nnen Experten aber erst ab 2028 erforschen, denn der Asteroid ist derzeit au\u00dfer Sicht.<\/p>\n<p>Welche Auswirkungen k\u00f6nnen Asteroiden haben f\u00fcr die Erde?<\/p>\n<p class=\"css-bq2685\" id=\"doc-1iusmoje111\">F\u00fcr die enorme Verw\u00fcstungskraft der Gefahr aus dem All gibt es mehrere Beispiele, wenn auch die meisten kleineren Gesteinsbrocken vergl\u00fchen. So k\u00f6nnte ein 10 bis 15 Kilometer gro\u00dfer Brocken f\u00fcr das <a data-li-document-ref=\"321763\" href=\"https:\/\/www.prosieben.de\/serien\/newstime\/news\/vulkan-oder-asteroid-was-beendete-die-aera-der-dinosaurier-wirklich-321763\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Aussterben der Dinosaurier verantwortlich<\/a> sein. Ein etwa 40 bis 50 Meter gro\u00dfer Asteroid ging am 30. Juni 1908 \u00fcber Sibirien runter und knickte in der Tunguska-Region Millionen B\u00e4ume auf einer Fl\u00e4che fast so gro\u00df wie das Saarland um.<\/p>\n<p class=\"css-bq2685\" id=\"doc-1iusmoje112\">Mit Blick auf dieses Ereignis <strong>riefen die Vereinten Nationen sp\u00e4ter den Asteroidentag aus<\/strong>, um auf die Gefahren und Chancen durch die Himmelsk\u00f6rper aufmerksam zu machen. Im Februar 2013 explodierte ein 20 Meter gro\u00dfer <a data-li-document-ref=\"83057\" href=\"https:\/\/www.prosieben.de\/serien\/newstime\/news\/asteroiden-alarm-viel-haeufiger-als-wir-ahnen-83057\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Himmelsk\u00f6rper \u00fcber der Millionenstadt Tscheljabinsk<\/a>. Durch die Druckwelle und splitterndes Glas wurden rund 1.500 Menschen verletzt.<\/p>\n<p class=\"css-bq2685\" id=\"doc-1iusmoje113\">Ab grob 100 bis 150 Metern ist die Zerst\u00f6rungskraft Moissl zufolge schon \u00fcberregional gro\u00df. Da gehe es dann nicht mehr um ein Bev\u00f6lkerungszentrum, sondern auch um das ganze Umland und die Infrastruktur. &#8222;Das w\u00fcrde man versuchen abzuwehren.&#8220; Ab 50 Metern habe man bereits jetzt schon gute Chancen, ein solches Objekt zu beeinflussen.<\/p>\n<p>Sind Asteroiden nur eine Gefahr oder auch ein Segen?<\/p>\n<p class=\"css-bq2685\" id=\"doc-1iusmoje120\">Beides. &#8222;Der Vorteil oder das Spannende an den Asteroiden ist, dass die, wie die Kometen, auch <strong>\u00dcberbleibsel aus der Entstehung des Sonnensystems sind&#8220;,<\/strong> sagt Koschny. Die beiden Schl\u00fcsselfragen seien f\u00fcr ihn, wo kam das ganze Wasser her und warum konnte so schnell Leben entstehen? Das Wasser k\u00f6nne eigentlich nicht schon auf der Erde gewesen sein. Die sei am Anfang so hei\u00df gewesen, dass alles verdampft w\u00e4re. Und die Entstehung des Lebens?<\/p>\n<p class=\"css-bq2685\" id=\"doc-1iut4s39b1\">&#8222;Da ist halt die Idee, dass irgendwelche Kohlenstoffketten, organische Molek\u00fcle, sozusagen die Legosteine f\u00fcr Leben, dass die aus dem Weltraum gebracht worden sind und dann schon fix und fertig vor Ort angeliefert wurden, eben auch wieder durch Kometen und Asteroiden.&#8220;<\/p>\n<ul class=\"css-1esfm98\">\n<li>\n<p><strong>Verwendete Quellen:<\/strong><\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Nachrichtenagentur dpa<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dringen Asteroiden in die Atmosph\u00e4re ein, k\u00f6nnen sie enorme Kr\u00e4fte freisetzen oder schlagen ein. 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