{"id":232732,"date":"2025-07-01T03:09:26","date_gmt":"2025-07-01T03:09:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/232732\/"},"modified":"2025-07-01T03:09:26","modified_gmt":"2025-07-01T03:09:26","slug":"gunnar-schupelius-gruene-eroeffnen-die-jagd-auf-vermieter-in-berlin-regional","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/232732\/","title":{"rendered":"Gunnar Schupelius: Gr\u00fcne er\u00f6ffnen die Jagd auf Vermieter in Berlin | Regional"},"content":{"rendered":"<p>Berlin \u2013 <b>Die Gr\u00fcnen im Abgeordnetenhaus haben auf einer Klausurtagung am Wochenende drastische Ma\u00dfnahmen gegen private Vermieter von Wohnraum in <\/b><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/regional\/berlin\/berlin-regional\/home-15823246.bild.html\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link\" target=\"_blank\"><b>Berlin<\/b><\/a><b> beschlossen. F\u00fcr den Fall, dass die Gr\u00fcnen 2026 wieder an die Macht kommen, sollen diese Beschl\u00fcsse als Gesetze in Kraft treten.<\/b><\/p>\n<p>Demnach sollen alle Vermieter, die mehr als 3000 Wohnungen im Angebot haben, enteignet werden. Damit folgen die Gr\u00fcnen dem Volksentscheid vom September 2021. Vermieter, die weniger als 3000 Wohnungen anbieten, d\u00fcrfen ihren Besitz behalten, m\u00fcssen sich aber drei Zwangsma\u00dfnahmen beugen. <\/p>\n<p>Drei Zwangsma\u00dfnahmen f\u00fcr Vemieter<\/p>\n<p>Erstens m\u00fcssen sie bis zu 30 Prozent an Sozialmieter mit Wohnberechtigungsschein abgeben, also zu einer sehr geringen Miete.<\/p>\n<p>Zweitens m\u00fcssen sie akzeptieren, dass ihnen das Bezirksamt sozial schwache Kandidaten vorschreibt, die einziehen sollen. Jeder f\u00fcnfte Sozialmieter soll zwangsweise zugewiesen werden.<\/p>\n<p>Drittens m\u00fcssen die <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/mieterrecht\/recht-nachrichten-news-fotos-videos-18245568.bild.html\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link\" target=\"_blank\">Vermieter<\/a> nachweisen, dass sie mindestens 20 Prozent aus ihren Mieteinnahmen als R\u00fccklage f\u00fcr die Instandhaltung ihrer Immobilien bilden.<\/p>\n<p><b>Wer gegen die Regeln verst\u00f6\u00dft und sich den Anweisungen entzieht, wird abgemahnt. Er bekommt ein Vermietungsverbot und muss nach einer Frist von zwei Jahren seinen Wohnungsbestand verkaufen.<\/b><\/p>\n<p>Der Ton im sogenannten \u201eEckpunktepapier\u201c der Gr\u00fcnen ist ungew\u00f6hnlich rau: \u201eWer sich nicht an die Regeln h\u00e4lt, hat auf dem Berliner Wohnungsmarkt nichts mehr zu suchen\u201c, hei\u00dft es dort.<\/p>\n<p>Lesen Sie auch<\/p>\n<p>Man m\u00fcsse jetzt an die privaten Vermieter ran, \u201edie sich jahrelang eine goldene Nase verdient haben\u201c, sagte die f\u00fcr Wohnungspolitik zust\u00e4ndige Abgeordnete Katrin Schmidberger (Gr\u00fcne). Man m\u00fcsse jetzt \u201eein scharfes Schwert in der Hand haben\u201c.<\/p>\n<p>Pl\u00e4ne der Gr\u00fcnen sind simpel<\/p>\n<p>Die Sprache der Gr\u00fcnen ist respektlos, kalt, hart. Ihre Analyse ist platt: Einer muss schuld sein an der <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/wohnungsnot\/wohnungsnot-alle-infos-76681098.bild.html\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link\" target=\"_blank\">Wohnungsnot<\/a>, also sind es die Eigent\u00fcmer. Die Pl\u00e4ne der Gr\u00fcnen sind simpel: Man muss die Eigent\u00fcmer bedrohen und bestrafen, dann wird alles besser.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/die-gruenen\/die-gruenen-alle-infos-76661904.bild.html\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link\" target=\"_blank\"><b>Die Gr\u00fcnen<\/b><\/a><b> missachten das Recht auf Eigentum ganz generell, sie ignorieren auch die Vertragsfreiheit und die freie Preisbildung, die beide Voraussetzungen einer funktionierenden Wirtschaft sind.<\/b><\/p>\n<p>Lesen Sie auch<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich k\u00f6nnen die Gr\u00fcnen offenbar auch nicht rechnen. Wenn sie es k\u00f6nnten, dann w\u00fcssten sie, dass die Wohnungswirtschaft ein teures Vergn\u00fcgen ist. Wer Sozialwohnungen g\u00fcnstig anbietet, muss alle anderen verteuern oder die Hand aufhalten nach \u00f6ffentlicher Subvention.<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Die Baukosten werden immer weiter in die H\u00f6he getrieben, durch immer neue Auflagen aus dem Naturschutz, dem Klimaschutz, dem Artenschutz, dem L\u00e4rmschutz und dem Denkmalschutz. Deshalb werden immer weniger <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/specials\/wohnen\/immobilien-haus-garten-news-fotos-videos-18957382.bild.html\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link\" target=\"_blank\">Wohnungen<\/a> gebaut, deshalb steigen die Mieten in den Himmel. Als noch ordentlich gebaut wurde in Berlin \u2013 vor 20 Jahren \u2013 da waren die Mieten im Keller.<\/p>\n<p><b>Die Gr\u00fcnen waren und sind der politische Motor hinter den Auflagen, Vorschriften und Verordnungen, die den Wohnungsbau unbezahlbar machen. Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen. Jetzt suchen sie sich einen Pr\u00fcgelknaben. Ein billiges Spiel ist das.<\/b><\/p>\n<p>Hat Gunnar Schupelius recht? Schreiben Sie an: <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/regional\/berlin\/mailto:gunnar.schupelius@axelspringer.de\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link--external text-link\">gunnar.schupelius@axelspringer.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin \u2013 Die Gr\u00fcnen im Abgeordnetenhaus haben auf einer Klausurtagung am Wochenende drastische Ma\u00dfnahmen gegen private Vermieter von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":232733,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,1152,30,3317,45,2298,626],"class_list":{"0":"post-232732","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-die-gruenen","11":"tag-germany","12":"tag-miete","13":"tag-texttospeech","14":"tag-vermieter","15":"tag-wohnung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114775783390819589","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/232732","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=232732"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/232732\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/232733"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=232732"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=232732"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=232732"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}