{"id":232874,"date":"2025-07-01T04:27:14","date_gmt":"2025-07-01T04:27:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/232874\/"},"modified":"2025-07-01T04:27:14","modified_gmt":"2025-07-01T04:27:14","slug":"berlin-brandenburg-junge-stadtbaeume-brauchen-wasser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/232874\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Junge Stadtb\u00e4ume brauchen Wasser"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Junge Stadtb\u00e4ume brauchen Wasser<\/p>\n<p>\t\t\t\t              01.07.2025, 04:03 Uhr<\/p>\n<p><strong>H\u00e4ngende Bl\u00e4tter, schlaffe junge Zweige: Wassermangel ist Stadtb\u00e4umen anzusehen. Anwohner k\u00f6nnen Stadtb\u00e4umen in trockenen, hei\u00dfen Phasen mit einem Griff zur Gie\u00dfkanne helfen &#8211; aber nicht \u00fcberall.<\/strong><\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; Angesichts von Hitze und Trockenheit sind Anwohner einiger Bezirke aufgerufen, junge Stadtb\u00e4ume zu w\u00e4ssern. Besonders Jungb\u00e4ume seien bei der Trockenheit und der kommenden Hitze auf W\u00e4sserungen angewiesen, sagte eine Sprecherin der Senatsverwaltung f\u00fcr Klimaschutz und Umwelt. &#8222;Man kann im Moment nicht zu viel gie\u00dfen.&#8220; Bei gro\u00dfen B\u00e4umen dagegen werde das Wurzelwerk mit ein paar Eimern Wasser gar nicht erreicht.\u00a0<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sind die Stra\u00dfen- und Gr\u00fcnfl\u00e4chen\u00e4mter der Bezirke f\u00fcr das W\u00e4ssern von Stadtb\u00e4umen verantwortlich. Doch auch einige Bezirke bitten die Berlinerinnen und Berliner immer wieder um Mithilfe.\u00a0<\/p>\n<p>Der Bezirk Mitte etwa ruft regelm\u00e4\u00dfig und auch aktuell dazu auf, Stadtb\u00e4ume zu gie\u00dfen. Die Jungb\u00e4ume, die besonders unter Trockenstress leiden, weil ihr Wurzelsystem noch nicht ausreichend ausgebildet ist, seien an dem wei\u00dfen Stammanstrich gut zu erkennen. Dieser sch\u00fctze sie vor \u00fcberm\u00e4\u00dfiger Sonneneinstrahlung.\u00a0<\/p>\n<p>Lieber seltener, daf\u00fcr durchdringender gie\u00dfen<\/p>\n<p>Die B\u00e4ume sollten ein- bis zweimal pro Woche durchdringend gew\u00e4ssert werden, &#8222;lieber seltener, aber mit gr\u00f6\u00dferen Wassermengen (mind. 75\u2013100 Liter pro Gie\u00dfgang), anstatt t\u00e4glich nur kleine Mengen&#8220;, teilte ein Sprecher des Bezirksamtes Mitte auf Anfrage mit. Sinnvoll sei es, abends oder morgens zu gie\u00dfen.\u00a0<\/p>\n<p>Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat auf seiner Seite zusammengestellt. Der dort verlinkten Bodenfeuchteampel des Pflanzenschutzamtes k\u00f6nne etwa entnommen werden, wie der Feuchtevorrat im Boden sei und ab wann zus\u00e4tzliche Wassergaben sinnvoll seien. In Neuk\u00f6lln sind zus\u00e4tzliche Wassergaben willkommen, wie das Bezirksamt mitteilte.<\/p>\n<p>Viele Bezirke arbeiten mit der Plattform &#8222;Gie\u00df den Kiez&#8220; zusammen, wo Anwohnerinnen und Anwohner den Zustand und das Alter eines Baumes sehen und ihre Gie\u00dfaktivit\u00e4ten eintragen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Anwohner nicht \u00fcberall zum Gie\u00dfen aufgerufen<\/p>\n<p>Der Bezirk Pankow dagegen teilte mit, dass Jungb\u00e4ume bis zum elften Standjahr durch das Bezirksamt gew\u00e4ssert werden und Anwohner nicht grunds\u00e4tzlich dazu aufgerufen seien, Stadtb\u00e4ume zu bew\u00e4ssern. &#8222;Leider f\u00fchrt t\u00e4gliches W\u00e4ssern nur dazu, dass die Feinwurzeln im oberen Bereich bleiben und sich nicht richtig ausbilden und der Baum somit sich langfristig nicht selbst versorgen kann und dauerhaft auf eine zus\u00e4tzliche Wassergabe angewiesen ist&#8220;, teilte ein Sprecher mit. \u00c4ltere B\u00e4ume br\u00e4uchten in der Regel keine zus\u00e4tzliche Bew\u00e4sserung.\u00a0<\/p>\n<p>Wenn B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger gie\u00dfen, empfiehlt der BUND Berlin, frisches Trinkwasser zu sparen und nach M\u00f6glichkeit \u00f6ffentliche Schwengelpumpen zu nutzen, oder Grauwasser zu sammeln. Wenn morgens am Wasserhahn oder unter der Dusche kurz das Wasser l\u00e4uft bis frisches oder warmes Wasser kommt, k\u00f6nne das etwa gesammelt werden. Auch das Wasser vom Gem\u00fcsewaschen, altes Blumenwasser oder ungesalzenes Kochwasser k\u00f6nne man f\u00fcr die B\u00e4ume sammeln. Die Bepflanzung einer Baumscheibe k\u00f6nne ebenfalls dazu beitragen, dass Wasser besser aufgenommen werde und langsamer verdunste.\u00a0<\/p>\n<p>Der BUND Berlin fordert von den Stra\u00dfen- und Gr\u00fcnfl\u00e4chen\u00e4mtern sowie dem Senat au\u00dferdem eine Verbesserung des Umfelds der B\u00e4ume: ausreichend gro\u00dfe Baumscheiben, aufgelockerte Erde, die das Versickern von Regenwasser erm\u00f6glicht und das Aufrei\u00dfen asphaltierter Fl\u00e4chen zur Begr\u00fcnung. B\u00fcrger sollten nicht die Aufgaben der \u00c4mter \u00fcbernehmen m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Junge Stadtb\u00e4ume brauchen Wasser 01.07.2025, 04:03 Uhr H\u00e4ngende Bl\u00e4tter, schlaffe junge Zweige: Wassermangel ist Stadtb\u00e4umen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":232875,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1816],"tags":[1960,1958,1959,1957,296,1956,1890,29,30,16731,48339,4106],"class_list":{"0":"post-232874","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-brandenburg","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin-und-brandenburg","9":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-brandenburg","10":"tag-aktuelle-news-aus-berlin-und-brandenburg","11":"tag-aktuelle-news-aus-brandenburg","12":"tag-berlin","13":"tag-berlin-und-brandenburg","14":"tag-brandenburg","15":"tag-deutschland","16":"tag-germany","17":"tag-junge","18":"tag-stadtbaeume","19":"tag-wasser"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114776089856082954","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/232874","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=232874"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/232874\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/232875"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=232874"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=232874"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=232874"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}