{"id":233237,"date":"2025-07-01T07:48:16","date_gmt":"2025-07-01T07:48:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/233237\/"},"modified":"2025-07-01T07:48:16","modified_gmt":"2025-07-01T07:48:16","slug":"institut-konjunktur-in-russland-und-ukraine-truebt-sich-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/233237\/","title":{"rendered":"Institut: Konjunktur in Russland und Ukraine tr\u00fcbt sich ein"},"content":{"rendered":"<p class=\"Paragraph_root__PXlSi Paragraph_default-lg-default__MBn8k articleParagraph\">F\u00fcr die Kriegsgegner Russland und Ukraine tr\u00fcben sich laut einer neuen Prognose die Konjunkturaussichten weiter ein. In Russland d\u00fcrfte sich das Wachstum f\u00fcr 2025 im Vergleich zum Vorjahr auf zwei Prozent halbieren, teilte das Wiener Institut f\u00fcr Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) mit. F\u00fcr 2026 k\u00f6nne Moskau nur noch mit einem Plus von 1,8 Prozent rechnen.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__PXlSi Paragraph_default-lg-default__MBn8k articleParagraph\">Hauptverantwortlich f\u00fcr den R\u00fcckgang sei die geldpolitische Vollbremsung der Moskauer Zentralbank, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Die hohen Zinsen von 20 Prozent w\u00fcrgten die Wirtschaft ab, weil Kredite damit unerschwinglich w\u00fcrden und viele B\u00fcrger ihr Geld auf der Bank lie\u00dfen, sagte wiiw-Russland-Experte Vasily Astrov. \u201eWenig \u00fcberraschend droht auch eine Pleitewelle bei Unternehmen, die teilweise auch gro\u00dfe Konzerne und Leitbetriebe erfassen k\u00f6nnte.\u201c<\/p>\n<p>Probleme f\u00fcr Kiew: Zerst\u00f6rungen und schlechte Ernte<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__PXlSi Paragraph_default-lg-default__MBn8k articleParagraph\">F\u00fcr die Ukraine sehe es nicht besser aus. Die Zerst\u00f6rung kritischer Infrastruktur durch russische Angriffe hinterlie\u00dfe immer tiefere Spuren, so die Ukraine-Expertin der Denkfabrik, Olga Pindyuk. \u201eAuch der sich zuspitzende Arbeitskr\u00e4ftemangel durch die Mobilisierung f\u00fcr den Krieg lastet schwer auf der Wirtschaft.\u201c<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__PXlSi Paragraph_default-lg-default__MBn8k articleParagraph\">Dazu k\u00e4men die Auswirkungen einer wegen Trockenheit erwartbar schlechten Ernte in der Ukraine und das vorl\u00e4ufige Ende der Zollerleichterungen f\u00fcr Agrarexporte in die EU. F\u00fcr 2025 revidierte das Institut das Wachstum im Vergleich zur Fr\u00fchjahrsprognose um 0,5 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent. Die Inflation im Land liege bei 16 Prozent. Entsprechend hoch seien die Leitzinsen.<\/p>\n<p>S\u00fcdosteuropa holt gegen\u00fcber Westeuropa weiter auf<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__PXlSi Paragraph_default-lg-default__MBn8k articleParagraph\">Unter den f\u00fcr die Sommerprognose untersuchten 23 L\u00e4ndern in Mittel-, Ost- und S\u00fcdosteuropa rage beim Wachstum Polen mit je 3,5 Prozent in diesem und im n\u00e4chsten Jahr heraus, hie\u00df es. Daneben k\u00f6nnten auch Bulgarien, Kroatien und Litauen mit einem sp\u00fcrbaren Konjunkturplus rechnen.<\/p>\n<p class=\"Paragraph_root__PXlSi Paragraph_default-lg-default__MBn8k articleParagraph\">Viele L\u00e4nder in Ost- und S\u00fcdosteuropa w\u00fcrden 2025 und 2026 vor allem dank des privaten Konsums st\u00e4rker wachsen als die Eurozone. \u201eIhren \u00f6konomischen Aufholprozess gegen\u00fcber Westeuropa werden sie damit fortsetzen k\u00f6nnen\u201c, so das Institut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr die Kriegsgegner Russland und Ukraine tr\u00fcben sich laut einer neuen Prognose die Konjunkturaussichten weiter ein. 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