{"id":233398,"date":"2025-07-01T09:16:10","date_gmt":"2025-07-01T09:16:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/233398\/"},"modified":"2025-07-01T09:16:10","modified_gmt":"2025-07-01T09:16:10","slug":"treffen-mit-nato-und-eu-soeder-reist-mit-vielen-forderungen-nach-bruessel-bayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/233398\/","title":{"rendered":"Treffen mit Nato und EU &#8211; S\u00f6der reist mit vielen Forderungen nach Br\u00fcssel &#8211; Bayern"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"teaserText\" data-schema-org-speakable=\"true\">F\u00fcr das bayerische Kabinett steht mal wieder eine Sitzung im fernen Br\u00fcssel auf der Agenda. Zu besprechen gibt es laut Ministerpr\u00e4sident S\u00f6der viel, denn Bayern w\u00fcnscht sich Verbesserungen f\u00fcr die EU.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">M\u00fcnchen\/Br\u00fcssel (dpa\/lby) &#8211; Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der ist mit einer langen Liste an Forderungen zu einem Treffen mit EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen nach Br\u00fcssel gereist. \u201eWir wollen Europa, wir wollen Verbesserungen. Deswegen haben wir ein Paket, ein <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Bayern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bayern<\/a>-Paket, mit 100 Forderungen auf 70 Seiten\u201c, sagte der CSU-Chef vor seinem Abflug vor Journalisten in M\u00fcnchen. Im Kern gehe es dabei um mehr Freiheit und weniger B\u00fcrokratie. Von der Leyen wird auch an einer Sitzung des bayerischen Kabinetts teilnehmen. S\u00f6der wird von seinem Ministerrat begleitet.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">In der EU gebe es \u201eunglaublich viele Detailvorschriften bei Landwirtschaft, bei Datenschutz\u201c, sagte S\u00f6der. Auch im Bereich der K\u00fcnstlichen Intelligenz drohe eine \u00fcberbordende B\u00fcrokratie. \u201eDas macht Europa schw\u00e4cher. Das schafft keine Freiheit f\u00fcr Unternehmen.\u201c Zudem m\u00fcssten die Rahmenbedingungen f\u00fcr die Autoindustrie gest\u00e4rkt werden, \u201edeswegen braucht es eine Zulassung auch f\u00fcr den Verbrenner\u201c.<\/p>\n<p>Ruf nach schnellen Zollverhandlungen mit den USA<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Mit Blick auf die Handelsbeziehungen zu den USA betonte S\u00f6der, wie auch schon Kanzler Friedrich Merz (CDU), dass es schnell Zollverhandlungen brauche und zwar nicht endlos \u00fcber alle Themen, \u201esondern wie sagt man so sch\u00f6n, quick and easy, beispielsweise mit Auto, mit Maschinen, mit Chemie, mit einigen wenigen Branchen beginnen\u201c. Ohne schnelle Zollabkommen werde es f\u00fcr die Industrie \u201eganz schwierig werden, auf Dauer dort zu bestehen\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">S\u00f6der unterstrich erneut das Interesse der Staatsregierung f\u00fcr die Ansiedlung einer europ\u00e4ischen Gigafactory f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz in Bayern. Die EU will bis zu f\u00fcnf KI-Gigafabriken errichten, mit denen Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen Zugang zu h\u00f6chster Rechenleistung f\u00fcr komplexeste KI-Modelle erhalten k\u00f6nnen. Neben Bayern bewirbt sich auch die \u00f6sterreichische Hauptstadt Wien um die Technologieansiedlung.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Auch wenn Bayern nur ein Bundesland ist, will der Freistaat laut S\u00f6der in Br\u00fcssel ein W\u00f6rtchen mitreden: \u201eBayern ist die siebtgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft in der Europ\u00e4ischen Union, fast schon ein eigenst\u00e4ndiger Staat. Und wir wollen auch die Dinge einbringen, die uns wichtig sind.\u201c<\/p>\n<p>Treffen mit Nato-Generalsekret\u00e4r Rutte<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Bei einem Treffen mit Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte will sich S\u00f6der zudem daf\u00fcr einsetzen, dass die Nato sich finanziell am George Marshall Zentrum f\u00fcr europ\u00e4ische Sicherheitsstudien engagiert. Auch Bayern sei bereit, sich finanziell zu beteiligen, \u201eweil wir wollen alles, was der Sicherheit dient, auch in Bayern\u201c. Das deutsch-amerikanische sicherheits- und verteidigungspolitische Studienzentrum mit Sitz in Garmisch-Partenkirchen wird bisher von den Verteidigungsministerien der USA und Deutschland finanziert. Laut S\u00f6der werde in den USA aber \u00fcberlegt, was sie dort k\u00fcnftig noch finanzieren wollen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250701-930-740592\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr das bayerische Kabinett steht mal wieder eine Sitzung im fernen Br\u00fcssel auf der Agenda. 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