{"id":235852,"date":"2025-07-02T07:49:09","date_gmt":"2025-07-02T07:49:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/235852\/"},"modified":"2025-07-02T07:49:09","modified_gmt":"2025-07-02T07:49:09","slug":"hitze-fdp-chef-duerr-fliegt-kommentar-um-die-ohren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/235852\/","title":{"rendered":"Hitze: FDP-Chef D\u00fcrr fliegt Kommentar um die Ohren"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Sehr sch\u00f6n&#8220;<br \/>\n                FDP-Chef D\u00fcrr fliegt Wetter-Kommentar um die Ohren<\/p>\n<p>\t\t\t\t              02.07.2025, 08:30 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Meinungen, ob 35 Grad und mehr sehr sch\u00f6nes Wetter sind, gehen auseinander. Der FDP-Vorsitzende Christian D\u00fcrr freut sich \u00fcber hohe Temperaturen und schie\u00dft gegen die Gr\u00fcnen. Damit zieht er jedoch nicht nur deren Zorn auf sich.<\/strong><\/p>\n<p>Der vor wenigen Wochen ins Amt gew\u00e4hlte FDP-Chef Christian D\u00fcrr hat am Dienstag mit einem Kommentar zum Wetter auf der Plattform X einen Shitstorm ausgel\u00f6st. &#8222;Liebe Gr\u00fcne, es nervt! H\u00f6rt bitte auf bei Hitze im Sommer (und bei Regen) eure gesamte Klimaerz\u00e4hlung zu posten. Wir haben gerade, wie man fr\u00fcher sagte, sehr sch\u00f6nes Wetter&#8220;, schrieb der Bundesvorsitzende. Es gebe den Klimawandel und man m\u00fcsse gegensteuern, &#8222;Populismus bringt uns aber nicht zum Ziel&#8220;, so D\u00fcrr.<\/p>\n<p>Innerhalb eines Tages wurde der Beitrag eine Million Mal angesehen, fast 2000 Nutzer kommentierten ihn. Viele davon st\u00f6rten sich an der Formulierung &#8222;sehr sch\u00f6nes Wetter&#8220;. Sie verwiesen auf Hitzetote, den menschengemachten Klimawandel, Trockenheit und Br\u00e4nde oder auch auf Faktoren wie aufplatzenden Asphalt und <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Bahn-warnt-vor-weiteren-Hitze-Beeintraechtigungen-article25872740.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Probleme bei der Deutschen Bahn<\/a>.<\/p>\n<p>Am Dienstag war es vor allem im Westen und S\u00fcdwesten Deutschlands mit H\u00f6chsttemperaturen \u00fcber 35 Grad \u00e4u\u00dferst warm f\u00fcr den ersten Tag im Monat Juli. Vielerorts wird zudem \u00fcber anhaltende Trockenheit geklagt.<\/p>\n<p>&#8222;Die Sachen, die wir erleben, sind neu&#8220;<\/p>\n<p>Der Meteorologe J\u00f6rg Kachelmann antwortete auf den D\u00fcrr-Beitrag, es sei &#8222;billiger Populismus, wenn man behauptet, dass das fr\u00fcher &#8217;sehr sch\u00f6nes Wetter&#8216; hie\u00df &#8211; die Sachen, die wir erleben, sind neu.&#8220; Bereits zwei Tage zuvor hatte Kachelmann H\u00f6chsttemperaturen von vor 45 Jahren geteilt, die in den meisten Teilen Deutschlands bei rund 13 bis 16 Grad lagen, und erkl\u00e4rte, dass solche Werte in der modernen Klimawelt praktisch nicht mehr m\u00f6glich seien.<\/p>\n<p>Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach schrieb, durch den Beitrag des FDP-Chefs sehe jeder, &#8222;weshalb die FDP im Bundestag nicht fehlt. \u00c4ltere Menschen sterben an der Hitze, und der Klimawandel wird sichtbarer. F\u00fcr die FDP sind Physik und Medizin &#8218;Erz\u00e4hlungen&#8216;.&#8220;<\/p>\n<p>Auch aus den Reihen der Gr\u00fcnen, die D\u00fcrr in seinem Beitrag angegangen war, meldeten sich zahlreiche Politiker zu Wort. &#8222;Realit\u00e4t und wissenschaftliche Erkenntnisse, einfach todes nervig&#8220;, schrieb die Ex-Bundesvorsitzende Ricarda Lang und erhielt viel Zuspruch. Der FDP-Chef antwortete wiederum, dies sei Populismus &#8211; und l\u00f6ste damit die n\u00e4chste Welle der Kritik aus. Zahlreiche Menschen \u00e4u\u00dferten ihr Unverst\u00e4ndnis, wie man den Bezug auf wissenschaftliche Erkenntnisse als Populismus bezeichnen k\u00f6nne. <\/p>\n<p>Hitzerekorde in Sichtweite<\/p>\n<p>Am Mittwoch wird in Deutschland noch hei\u00dferes Wetter erwartet, die Temperaturen k\u00f6nnten sich mancherorts der 40-Grad-Grenze n\u00e4hern. &#8222;Die h\u00f6chste, bisher gemessene Temperatur in Deutschland stammt aus dem Juli 2019 und rangiert bei 41,2 Grad&#8220;, erkl\u00e4rte ntv-Wetterexperte Bj\u00f6rn Alexander. &#8222;Aufgestellt wurde dieser Rekord im letzten Drittel des Juli 2019 in T\u00f6nisvorst sowie in Duisburg-Baerl (beide NRW). Der Rekord im ersten Julidrittel liegt derweil bei 40,3 Grad und wurde im Juli 2015 in Kitzingen (Bayern) gemessen.&#8220;<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/panorama\/Hitzewelle-rollt-ueber-extrem-ausgedoerrtes-Deutschland-article25868160.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Waldbrandgefahr<\/a> bleibt nach dem trockensten Fr\u00fchjahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen anhaltend hoch. Schon kleinste Funken k\u00f6nnen reichen, um verheerende Feuer auszul\u00f6sen. In S\u00fcd-Brandenburg brannten am Dienstag bereits mehrere Hektar Wald.<\/p>\n<p>&#8222;Am Donnerstag folgt von Westen her eine Kaltfront mit teilweise kr\u00e4ftigen Gewittern samt Unwetterpotenzial&#8220;, sagte Bj\u00f6rn Alexander mit Blick auf die Aussichten f\u00fcr die kommenden Tage. &#8222;Nach den Gewittern geht es mit 20 bis 27 Grad deutlich gem\u00e4chlicher weiter.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Sehr sch\u00f6n&#8220; FDP-Chef D\u00fcrr fliegt Wetter-Kommentar um die Ohren 02.07.2025, 08:30 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":235853,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[29,44829,187,30,13,18113,952,14,15,16,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-235852","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-deutschland","9":"tag-duerr","10":"tag-fdp","11":"tag-germany","12":"tag-headlines","13":"tag-hitzewelle","14":"tag-klimawandel","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-politik","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-top-news","20":"tag-top-meldungen","21":"tag-topmeldungen","22":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114782546553854780","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/235852","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=235852"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/235852\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/235853"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=235852"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=235852"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=235852"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}