{"id":23653,"date":"2025-04-11T14:57:15","date_gmt":"2025-04-11T14:57:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/23653\/"},"modified":"2025-04-11T14:57:15","modified_gmt":"2025-04-11T14:57:15","slug":"bonn-aufwaertstrend-bei-amateurmusik-seit-corona-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/23653\/","title":{"rendered":"Bonn | Aufw\u00e4rtstrend bei Amateurmusik seit Corona"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Bonn (dpa) &#8211; Singen, Klavier, Schlagzeug oder irgendein anderes Instrument spielen &#8211; das liegt einer Umfrage zufolge im Trend. Rund 16,3 Millionen Menschen machen in ihrer Freizeit Musik, zwei Millionen mehr als 2020, berichtet das Deutsche Musikinformationszentrum (miz) und beruft sich auf eine Studie des Instituts f\u00fcr Demoskopie Allensbach.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr die repr\u00e4sentative Untersuchung wurden 1.190 Menschen ab 16 Jahren befragt. 81 Prozent der Freizeitmusizierenden gaben an, ein Instrument zu spielen, 41 Prozent singen. Und etwa jede f\u00fcnfte Person macht beides.\u00a0<\/p>\n<p>Die Ergebnisse legten nahe, dass viele Menschen nach oder auch w\u00e4hrend der Pandemie das Musizieren f\u00fcr sich entdeckt oder ihr musikalisches Hobby wieder aufgegriffen haben, sagt Studienleiter Michael Sommer.<\/p>\n<p>Viel Klavier, weniger Blockfl\u00f6te<\/p>\n<p>Die Hitliste der Instrumente bei Kindern: Klavier (24 Prozent), gefolgt von Blockfl\u00f6te (19 Prozent) und schlie\u00dflich Gitarre (18 Prozent). Au\u00dferdem nennt die Studie auch Keyboard oder Schlagzeug.\u00a0<\/p>\n<p>Auch die \u00c4lteren ab 16 Jahren w\u00e4hlen gerne Gitarre (28 Prozent) und Klavier (24 Prozent). Die Blockfl\u00f6te begeistert in dieser Altersgruppe demnach nur 9 Prozent, ebenso wie das Akkordeon. An die Violine trauen sich 3 Prozent, an Klarinette oder Saxofon nur 1 Prozent. 6 Prozent gaben an, digital zum Beispiel am Computer zu musizieren.\u00a0<\/p>\n<p>Hohe Ausgaben f\u00fcr Eltern<\/p>\n<p>Besonders aktiv sind der Studie zufolge Kinder zwischen 6 und 15 Jahren sowie Menschen \u00fcber 30 Jahre. Aber es gibt soziale Unterschiede. Leute mit h\u00f6herem gesellschaftlichen Status und mehr Bildung musizieren demnach h\u00e4ufiger.\u00a0<\/p>\n<p>Eine Rolle d\u00fcrften auch hohe Kosten f\u00fcr Musikunterricht spielen. Eltern investieren nach Angaben des Zentrums im Schnitt 536 Euro pro Jahr f\u00fcr das Hobby ihrer Kinder. 14 Prozent legen sogar mehr als 1.000 Euro j\u00e4hrlich hin.\u00a0<\/p>\n<p>Zwischen Familienmusik, Chor und Kirche<\/p>\n<p>Zwei Drittel musizieren in den eigenen vier W\u00e4nden oder im Familien- und Freundeskreis. Bei den J\u00fcngeren sind es Schulen, Erwachsene bringen ihre K\u00fcnste oft in Kirchen zu Geh\u00f6r.\u00a0<\/p>\n<p>Auch Ch\u00f6re, Bands, Orchester und andere Ensembles sind beliebt. Rund die H\u00e4lfte treten demnach \u00f6ffentlich auf, bei Konzerten oder Festveranstaltungen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bonn (dpa) &#8211; Singen, Klavier, Schlagzeug oder irgendein anderes Instrument spielen &#8211; das liegt einer Umfrage zufolge im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":23654,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[1741,3364,29,30,1724,810,1209,193],"class_list":{"0":"post-23653","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-bonn","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-gesellschaft","13":"tag-musik","14":"tag-nordrhein-westfalen","15":"tag-wissenschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114319919828055956","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23653","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23653"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23653\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23654"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23653"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23653"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23653"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}