{"id":236550,"date":"2025-07-02T14:09:10","date_gmt":"2025-07-02T14:09:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/236550\/"},"modified":"2025-07-02T14:09:10","modified_gmt":"2025-07-02T14:09:10","slug":"nicht-inklusiv-genug-koeln-streicht-den-begriff-spielplatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/236550\/","title":{"rendered":"Nicht inklusiv genug: K\u00f6ln streicht den Begriff &#8222;Spielplatz&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>                    Nicht inklusiv genug<br \/>\n                K\u00f6ln streicht den Begriff &#8222;Spielplatz&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t              02.07.2025, 15:52 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Mehr als 700 Spielpl\u00e4tze gibt es in K\u00f6ln. Die hei\u00dfen in Zukunft aber anders, denn mit dem bislang verwendeten Wort hat die Stadt Probleme. Auch die Hinweisschilder bekommen ein angepasstes Design und sollen nach und nach ausgetauscht werden.<\/strong><\/p>\n<p>Die Stadt K\u00f6ln schafft die Bezeichnung &#8222;Spielplatz&#8220; ab. Der Begriff sei eingrenzend und werde durch &#8222;Spiel- und Aktionsfl\u00e4che&#8220; ersetzt, hei\u00dft es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung an den Jugendhilfeausschuss. Nach und nach sollen an den mehr als 700 Spielpl\u00e4tzen alle Schilder ausgetauscht werden. Die aktuellen Designs seien veraltet. Spielpl\u00e4tze sollten heute &#8222;dem gesch\u00fctzten Aufenthalt von Kindern und Jugendlichen im \u00f6ffentlichen Raum dienen&#8220; und die Begegnung von B\u00fcrgern aller Altersgruppen f\u00f6rdern, hei\u00dft es in dem Schreiben.<\/p>\n<p>&#8222;Insbesondere muss dem erweiterten Inklusionsgedanken, der die Diversit\u00e4t der Nutzer*innen in Rahmen ihres Alters, ihrer kulturellen Hintergr\u00fcnde und m\u00f6glicher Behinderungen ber\u00fccksichtigt, Rechnung getragen werden.&#8220; Deshalb werde in Zukunft &#8222;auf den eingrenzenden Begriff &#8218;Spielplatz&#8216; verzichtet&#8220;.<\/p>\n<p>Die neuen Schilder zeigen bunte Figuren, die Skateboard fahren, Ball spielen oder im Sand buddeln. Das neue Design spreche nicht nur kleine Kinder, sondern auch Jugendliche an, erkl\u00e4rte eine Sprecherin. Die Darstellungsform soll &#8222;keine beziehungsweise kaum R\u00fcckschl\u00fcsse auf das Alter der Personen, aber vor allem auch auf kulturellen Hintergrund und Nationalit\u00e4t oder eventuelle Beeintr\u00e4chtigungen&#8220; zulassen, berichtete der &#8222;K\u00f6lner Stadt-Anzeiger&#8220; unter Berufung auf eine Mitteilung. <\/p>\n<p>Kinderl\u00e4rm bleibt erlaubt<\/p>\n<p>Da die Schilder lediglich Informationscharakter und keine planungsrechtliche Bedeutung h\u00e4tten, sei der sonst auf Spielpl\u00e4tzen \u00fcbliche Kinderl\u00e4rm weiterhin erlaubt, hei\u00dft es in der Verwaltungsmitteilung. Dass die Bezeichnung &#8222;Spielen&#8220; auf dem Schild vorkomme, sichere Eingriffsm\u00f6glichkeiten des Ordnungsamtes bei nicht sachgem\u00e4\u00dfer Nutzung der Fl\u00e4che.<\/p>\n<p>Alte sanierungsbed\u00fcrftige Schilder sollen demnach von Herbst an \u00fcber einen Zeitraum von mehreren Jahren sukzessive ersetzt werden. &#8222;Ein Austausch noch funktionsf\u00e4higer Beschilderungen findet nicht statt&#8220;, betonte eine Sprecherin. Die Kosten lie\u00dfen sich nicht beziffern, da sie abh\u00e4ngig vom Einzelpreis und der jeweiligen Bestellmenge seien.<\/p>\n<p>An der Entwicklung des Designs habe die Jugendverwaltung ein Jahr gearbeitet und auch Kinder und Jugendliche einbezogen. F\u00fcr diesen Beteiligungsprozess habe die Politik 38.000 Euro im Haushalt 2023 zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nicht inklusiv genug K\u00f6ln streicht den Begriff &#8222;Spielplatz&#8220; 02.07.2025, 15:52 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":236551,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[29,30,984,1114,1420,1209,28237],"class_list":{"0":"post-236550","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-international","11":"tag-kinder","12":"tag-koeln","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-vielfalt-und-inklusion"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114784040786387719","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/236550","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=236550"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/236550\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/236551"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=236550"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=236550"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=236550"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}