{"id":236637,"date":"2025-07-02T14:54:10","date_gmt":"2025-07-02T14:54:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/236637\/"},"modified":"2025-07-02T14:54:10","modified_gmt":"2025-07-02T14:54:10","slug":"wollen-gezielte-spaltung-regierung-wirft-medienplattform-red-russische-propaganda-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/236637\/","title":{"rendered":"Wollen &#8222;gezielte Spaltung&#8220;: Regierung wirft Medienplattform &#8222;Red.&#8220; russische Propaganda vor"},"content":{"rendered":"<p>                    Wollen &#8222;gezielte Spaltung&#8220;<br \/>\n                Regierung wirft Medienplattform &#8222;Red.&#8220; russische Propaganda vor<\/p>\n<p>\t\t\t\t              02.07.2025, 15:54 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Seit Langem versucht Moskau, mit Desinformationskampagnen die Gesellschaft in Deutschland und Europa zu manipulieren. Die Bundesregierung gibt an, eine weitere Plattform ausfindig gemacht zu haben. Sie sei mit dem russischen Staatsmedium RT verstrickt.<\/strong><\/p>\n<p>Die Bundesregierung macht Russland f\u00fcr Desinformation verantwortlich, die \u00fcber eine von der T\u00fcrkei aus agierende Medienplattform verbreitet wird. Moskau nutze die dort registrierte Plattform &#8222;Red.&#8220; gezielt zur Informationsmanipulation, sagte ein Sprecher des Ausw\u00e4rtigen Amts in Berlin. Ziel sei es, Spaltung bei gesellschaftlich polarisierten Themen zu vertiefen und Deutschland verdeckt zu diskreditieren. Grundlage f\u00fcr die Einsch\u00e4tzung ist demnach eine umfassende Analyse der deutschen Sicherheitsbeh\u00f6rden.<\/p>\n<p>Hauptvorwurf im Fall von &#8222;Red.&#8220; sei die Verschleierung der Verbindungen nach Russland und die erkennbar disruptive und polarisierende Motivation hinter deren Posts, hei\u00dft es weiter. &#8222;Red.&#8220; stelle sich als revolution\u00e4re Plattform unabh\u00e4ngiger Journalistinnen und Journalisten dar, sagte der Sprecher. Es gebe aber enge personelle und finanzielle Verflechtungen mit dem russischen Staatsmedium RT. Die Plattform bestreite Verbindungen zu Russland, hei\u00dft es.<\/p>\n<p>Russland nutze Plattformen wie &#8222;Red.&#8220;, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland und Europa zu schw\u00e4chen, indem Debatten manipuliert und durch falsche Informationen k\u00fcnstlich angeheizt w\u00fcrden, sagte der Sprecher. Zudem werde Misstrauen in Fakten, in Medien und in demokratische Strukturen gesch\u00fcrt sowie staatliche Strukturen diskreditiert oder als nicht handlungsf\u00e4hig dargestellt. Man sei im Zusammenhang mit dem Vorgehen gegen &#8222;Red.&#8220; auch in Kontakt mit den t\u00fcrkischen Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p>Nahostkonflikt Schwerpunkt &#8211; &#8222;Vorw\u00fcrfe ohne faktische Grundlage&#8220; <\/p>\n<p>Seit Oktober 2023 sei der Nahostkonflikt und Kritik an Israel ein inhaltlicher Schwerpunkt der Plattform, hie\u00df es weiter. So sei von Demonstrationen berichtet worden, bei denen es zu Vandalismus gekommen sei und Symbole der islamistischen Hamas genutzt worden seien. Dabei seien teils ohne faktische Grundlage Vorw\u00fcrfe von Polizeigewalt erhoben worden. Diese Inhalte h\u00e4tten sich massiv und vor allem im arabischsprachigen Raum weiterverbreitet.<\/p>\n<p>Ziel der \u00f6ffentlichen Zuschreibung der Desinformation zu Russland als Verantwortlichem sei es, ein gr\u00f6\u00dferes Bewusstsein f\u00fcr die Methoden der Manipulation zu schaffen. Die Verantwortlichen m\u00fcssten klar benannt und ihre Kosten m\u00fcssten erh\u00f6ht werden. Die Bundesregierung teile ihre Erkenntnisse mit internationalen Partnern und den Betreibern sozialer Medien, um die Reichweite der Plattform weiter einzuschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Das in der T\u00fcrkei registrierte Unternehmen Red\/Afa Media und dessen Gr\u00fcnder H\u00fcseyin Dogru waren im Mai mit EU-Sanktionen belegt worden. Gegen den Betreiber wurde ein Einreiseverbot in die EU verh\u00e4ngt, die Verm\u00f6genswerte wurden eingefroren.<\/p>\n<p>Grundlage f\u00fcr die Zuordnung der Verantwortung f\u00fcr die Aktivit\u00e4ten der Plattform &#8211; die sogenannte Attribuierung &#8211; sind demnach nachrichtendienstliche Einsch\u00e4tzungen. Das Verfahren wird vom Ausw\u00e4rtigen Amt gef\u00fchrt, beteiligt sind neben dem Kanzleramt das Innen- und das Verteidigungsministerium sowie im Fall von Desinformation das Bundespresseamt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wollen &#8222;gezielte Spaltung&#8220; Regierung wirft Medienplattform &#8222;Red.&#8220; russische Propaganda vor 02.07.2025, 15:54 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":236638,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,38,29,663,13,14,15,16,12689,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-236637","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-auswaertiges-amt","11":"tag-deutschland","12":"tag-europa","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-politik","17":"tag-propaganda","18":"tag-russia","19":"tag-russian-federation","20":"tag-russische-foederation","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114784217656704565","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/236637","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=236637"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/236637\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/236638"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=236637"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=236637"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=236637"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}