{"id":23742,"date":"2025-04-11T15:45:08","date_gmt":"2025-04-11T15:45:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/23742\/"},"modified":"2025-04-11T15:45:08","modified_gmt":"2025-04-11T15:45:08","slug":"in-abstimmung-mit-eu-partnern-klingbeil-rechnet-mit-mehr-zurueckweisungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/23742\/","title":{"rendered":"&#8222;In Abstimmung mit EU-Partnern&#8220;: Klingbeil rechnet mit mehr Zur\u00fcckweisungen"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;In Abstimmung mit EU-Partnern&#8220;<br \/>\n                Klingbeil rechnet mit mehr Zur\u00fcckweisungen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              11.04.2025, 03:44 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Migrationswende steht im Koalitionsvertrag, obwohl sich die Sozialdemokraten dagegen gestr\u00e4ubt haben. In der Frage nach den besonders strittigen Zur\u00fcckweisungen verweist SPD-Chef Klingbeil auf CDU-Chef Merz. Der werde daf\u00fcr sorgen, dass die EU-Nachbarn mit im Boot seien. <\/strong><\/p>\n<p>Der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil erwartet nach eigenen Worten, dass es unter der geplanten schwarz-roten Bundesregierung mehr Zur\u00fcckweisungen an den Grenzen geben wird als unter der Ampel-Koalition. &#8222;Es gibt mehr Grenzkontrollen, damit gibt es auch mehr Zur\u00fcckweisungen&#8220;, sagte er der &#8222;Bild&#8220;-Zeitung. &#8222;Aber CDU-Chef Friedrich Merz und ich sind uns einig, dass es in Abstimmung mit den europ\u00e4ischen Partnern passiert&#8220;, f\u00fcgte Klingbeil hinzu. So haben es CDU, CSU und SPD auch im Koalitionsvertrag vereinbart. <\/p>\n<p>Die dort getroffene Formulierung &#8222;in Abstimmung mit unseren europ\u00e4ischen Nachbarn&#8220; definierte er so: &#8222;Wenn ich mich mit jemandem abstimme, dann treffe ich mit dem Gegen\u00fcber Verabredungen. Und das ist doch das, worum es geht.&#8220; Er sei sich sicher, dass Merz als Kanzler aufgrund seiner Kontakte zu den handelnden Personen &#8222;gemeinsame L\u00f6sungen finden wird&#8220;. In der Union war &#8222;Abstimmung&#8220; aber auch schon definiert worden als reine Mitteilung an die Nachbarl\u00e4nder.<\/p>\n<p>Polizei-Gewerkschaften skeptisch <\/p>\n<p>Die Polizei-Gewerkschaften sind hinsichtlich des von der Union versprochenen Kurswechsels in der Migrationspolitik derzeit eher skeptisch. Die im Koalitionsvertrag mit der SPD vereinbarte Fortsetzung der Grenzkontrollen werde vorerst &#8222;nicht verhindern k\u00f6nnen, dass weiterhin an den Grenzkontrollma\u00dfnahmen vorbei mehrheitlich Asylantr\u00e4ge im Inland gestellt und auch entschieden werden&#8220;, sagte der Vizevorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Sven H\u00fcber, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Dies werde so bleiben, bis es einen funktionierenden europ\u00e4ischen Grenzschutz gebe. <\/p>\n<p>&#8222;Insofern ist auch nicht zu erwarten, dass die vereinbarte Zur\u00fcckweisung von Asylantragstellern an der Grenze &#8211; so sie europarechtlich und v\u00f6lkerrechtlich \u00fcberhaupt zul\u00e4ssig ist &#8211; objektiv eine \u00fcberdeutliche Reduzierung der Fl\u00fcchtlingszahlen bewirken kann.&#8220; Er beklagte auch, dass die langfristige Fortsetzung der Grenzkontrollen zus\u00e4tzliches Geld und Personal voraussetze, f\u00fcr das die Koalitionsunterh\u00e4ndler keine Zusage getroffen h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Unionspolitiker zuversichtlich<\/p>\n<p>Zuvor hatte bereits die Deutsche Polizeigewerkschaft in einer Erkl\u00e4rung Skepsis erkennen lassen. &#8222;Eine Asylwende, wie die Union sie versprochen hat, wird so leicht nicht umzusetzen sein, selbst wenn einige Kompetenzen der Bundespolizei erweitert werden&#8220;, sagte der Vorsitzende Rainer Wendt. &#8222;Ausreisepflichtige Personen k\u00f6nnen auch k\u00fcnftig nicht in Ausreisegewahrsam genommen werden, wenn keine Gewahrsamspl\u00e4tze da sind. Daran \u00e4ndert sich nichts, solange die Bundesl\u00e4nder allein f\u00fcr deren Schaffung zust\u00e4ndig bleiben.&#8220;<\/p>\n<p>Unionspolitiker wie CDU\/CSU-Parlamentsgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thorsten Frei und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann geben sich dagegen zuversichtlich f\u00fcr eine Migrationswende. Der CDU-Vorsitzende und voraussichtliche k\u00fcnftige Kanzler Merz hatte &#8222;RTL Direkt&#8220; mit Blick auf die vereinbarte Abstimmung mit den Nachbarl\u00e4ndern \u00fcber Grenzkontrollen gesagt: &#8222;Diese Abstimmung l\u00e4uft.&#8220; Ob das bedeute, dass k\u00fcnftig alle Asylsuchenden an den Grenzen abgelehnt werden, wollte er nicht sagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;In Abstimmung mit EU-Partnern&#8220; Klingbeil rechnet mit mehr Zur\u00fcckweisungen 11.04.2025, 03:44 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":23743,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[10232,1680,534,14187,29,775,30,13,776,7224,382,14,15,16,1195,12,14188,10,8,9,11,1531],"class_list":{"0":"post-23742","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-deutschland","8":"tag-asylbewerber","9":"tag-asylpolitik","10":"tag-asylrecht","11":"tag-asylstreit","12":"tag-deutschland","13":"tag-friedrich-merz","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-lars-klingbeil","17":"tag-migranten","18":"tag-migration","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-politik","22":"tag-reaktionen-und-statements","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-schwarz-rot","25":"tag-top-news","26":"tag-top-meldungen","27":"tag-topmeldungen","28":"tag-topnews","29":"tag-zuwanderung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114320108680837544","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23742","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23742"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23742\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23743"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23742"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23742"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23742"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}