{"id":237900,"date":"2025-07-03T02:14:22","date_gmt":"2025-07-03T02:14:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/237900\/"},"modified":"2025-07-03T02:14:22","modified_gmt":"2025-07-03T02:14:22","slug":"hamburg-schleswig-holstein-hamburg-geht-ersten-schritt-zur-lockerung-der-schuldenbremse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/237900\/","title":{"rendered":"Hamburg &#038; Schleswig-Holstein: Hamburg geht ersten Schritt zur Lockerung der Schuldenbremse"},"content":{"rendered":"<p>                    Hamburg &amp; Schleswig-Holstein<br \/>\n                Hamburg geht ersten Schritt zur Lockerung der Schuldenbremse<\/p>\n<p>\t\t\t\t              02.07.2025, 17:39 Uhr<\/p>\n<p><strong>Der Bund hat es vorgemacht, nun folgt Hamburg. Um strukturelle Kreditaufnahmen t\u00e4tigen zu k\u00f6nnen, hat die B\u00fcrgerschaft in erster Lesung die Verfassung ge\u00e4ndert. Endg\u00fcltig entscheidet sie am 16. Juli.<\/strong><\/p>\n<p>Hamburg (dpa\/lno) &#8211; Nach der Lockerung der Schuldenbremse auf Bundesebene hat sich Hamburg auf den Weg gemacht, die Regeln ebenfalls zu \u00e4ndern. Um wie vom Bund vorgesehen einen j\u00e4hrlichen strukturellen Neuverschuldungsspielraum von bis zu 0,35 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu erhalten, passte die Hamburgische B\u00fcrgerschaft am Mittwoch die Landesverfassung in erster Lesung entsprechend an.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfende Abstimmung am 16. Juli<\/p>\n<p>In namentlicher Abstimmung votierten 104 Abgeordnete daf\u00fcr und 10 dagegen. Daf\u00fcr stimmten Abgeordnete der rot-gr\u00fcnen Koalition, der CDU und der Linken, dagegen Vertreter der AfD. Damit wurde die f\u00fcr eine Verfassungs\u00e4nderung notwendige Zweidrittelmehrheit klar erreicht. Die abschlie\u00dfende zweite Lesung findet den Angaben zufolge in der n\u00e4chsten Sitzung am 16. Juli statt, da bei Verfassungs\u00e4nderungen zwischen der ersten und zweiten Lesung mindestens 13 Tage liegen m\u00fcssen.\u00a0<\/p>\n<p>In einem von der CDU-Opposition mitgetragenen Zusatzantrag der rot-gr\u00fcnen Koalition beschloss das Parlament ebenfalls in namentlicher Abstimmung zudem, dass Hamburg die neuen finanziellen Spielr\u00e4ume gezielt f\u00fcr zukunftsgerichtete Investitionen vor allem in Forschung, Bildung und Technologietransfer nutzen soll. Zudem solle vom Prinzip eines ausgeglichenen Haushalts nicht abgewichen werden. Daf\u00fcr stimmten 91, dagegen 23 Abgeordnete.\u00a0<\/p>\n<p>Pro Jahr bis zu 400 Millionen Euro neue Schulden m\u00f6glich<\/p>\n<p>Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) zeigte sich erfreut \u00fcber den Konsens \u00fcber Fraktionsgrenzen hinweg. Es sei wichtig und richtig, dass vom ausgeglichenen Haushalt nicht abgewichen werde, betonte er. F\u00fcr Hamburg bedeuteten die neuen Verschuldungsm\u00f6glichkeiten 400 Millionen Euro pro Jahr. Dazu k\u00e4men \u00fcber zw\u00f6lf Jahre j\u00e4hrlich 220 Millionen Euro aus dem 100 Milliarden Euro Sonderverm\u00f6gen. Dressel betonte, dieses Geld werde nicht verfr\u00fchst\u00fcckt, sondern werde den &#8222;Investitionshochlauf&#8220; unterst\u00fctzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg &amp; Schleswig-Holstein Hamburg geht ersten Schritt zur Lockerung der Schuldenbremse 02.07.2025, 17:39 Uhr Der Bund hat es&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":237901,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,692,74430,1971,22868,5915],"class_list":{"0":"post-237900","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-hamburg","11":"tag-lockerung","12":"tag-schleswig-holstein","13":"tag-schritt","14":"tag-schuldenbremse"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114786891452512659","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/237900","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=237900"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/237900\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/237901"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=237900"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=237900"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=237900"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}