{"id":238127,"date":"2025-07-03T04:16:10","date_gmt":"2025-07-03T04:16:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/238127\/"},"modified":"2025-07-03T04:16:10","modified_gmt":"2025-07-03T04:16:10","slug":"linken-mann-laesst-strack-zimmermann-in-ukraine-debatte-verzweifeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/238127\/","title":{"rendered":"Linken-Mann l\u00e4sst Strack-Zimmermann in Ukraine-Debatte verzweifeln"},"content":{"rendered":"<p><strong><br \/>\n           &#8222;Das ist absurd!&#8220;: Linken-Politiker lie\u00df bei &#8222;Markus Lanz&#8220; keine Gelegenheit aus, sich am hohen Verteidigungsetat abzuarbeiten. Weil Marie-Agnes Strack-Zimmermann w\u00fctend dagegenhielt, kochten die Emotionen hoch. Nur bei einem Thema waren sich die beiden einig: bei &#8222;L\u00fcgenkanzler&#8220; Friedrich Merz.<br \/>\n          <\/strong>\n          <\/p>\n<p>Lange hatte US-Pr\u00e4sident Donald Trump Druck auf die NATO gemacht, seit vergangener Woche ist klar: K\u00fcnftig geben die einzelnen NATO-L\u00e4nder f\u00fcnf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung f\u00fcr die eigene Verteidigung aus. Linken-Politiker Dietmar Bartsch klage deshalb am Mittwochabend bei &#8222;Markus Lanz&#8220;: &#8222;Ich finde es zutiefst problematisch, wenn man jetzt nur noch \u00fcber das Thema Verteidigung redet.&#8220; Laut Bartsch d\u00fcrfe nicht zuerst \u00fcber Prozente debattiert werden, sondern es m\u00fcsse &#8222;\u00fcber F\u00e4higkeiten&#8220; geredet werden.<\/p>\n<p>Die festgelegten f\u00fcnf Prozent bezeichnete er daher als &#8222;Willk\u00fcr&#8220;: &#8222;Warum eigentlich nicht 4,9 oder 5,1 Prozent?&#8220; In dem Zusammenhang stellte der Politiker fest, dass 2005 noch knapp unter 24 Milliarden f\u00fcr die Verteidigung ausgegeben wurde. Im letzten Jahr seien dagegen rund 90 Milliarden vermeldet worden. FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann konterte jedoch prompt: &#8222;Aber warum, Herr Bartsch? Weil inzwischen die Ukraine zweimal \u00fcberfallen worden ist!&#8220;<\/p>\n<p>Dietmar Bartsch lie\u00df sich davon nicht \u00fcberzeugen und erkl\u00e4rte, dass er prinzipiell &#8222;\u00fcberhaupt nichts dagegen&#8220; habe, &#8222;dass unsere Armee ordentlich ausgestattet ist&#8220;. Er erg\u00e4nzte jedoch: &#8222;Wir hatten 23,9 Milliarden, wir haben jetzt 90 gemeldet. Und wer nicht die Frage stellt, was ist mit dem Geld passiert, sondern nur sagt: &#8218;Ja, die Bundeswehr ist leider blank&#8216;. Das ist absurd!&#8220; Marie-Agnes Strack-Zimmermann blickte w\u00fctend auf den Linken-Politiker: &#8222;Sie glauben doch wohl nicht, dass eine Armee mit 23 Milliarden gut ausgestattet ist? Also Herr Bartsch!&#8220; Der Politiker stichelte daraufhin in Richtung Strack-Zimmermann: &#8222;Waren Sie da in der Regierung oder ich? (&#8230;) Sie waren diejenigen, die das entschieden haben!&#8220; Die Verteidigungsexpertin reagierte genervt: &#8222;H\u00f6ren Sie auf, diese R\u00e4uberpistolen zu erz\u00e4hlen!&#8220;<\/p>\n<p>Markus Lanz ereilt bittere Ukraine-Erkenntnis: &#8222;Das ist ein bisschen krank&#8220;<\/p>\n<p>Dietmar Bartsch redete sich weiter in Rage und kritisierte die hohen Summen, die deutsche Milit\u00e4reins\u00e4tze in L\u00e4ndern wie Mali ausgegeben wurden. &#8222;Herr Bartsch, in der Ukraine ist die Kacke am Dampfen, und Sie erz\u00e4hlen was \u00fcber Mali!&#8220;, schoss Strack-Zimmermann zur\u00fcck. Davon lie\u00df sich der Linken-Politiker nicht beirren. Er antwortete ruhig, dass der Krieg in der Ukraine &#8222;diplomatisch beendet werden&#8220; m\u00fcsse. Ein Argument, das die FDP-Politikerin dennoch irritierte: &#8222;H\u00f6ren Sie auf, das Elend und den Angriff Russlands zu relativieren. Das, was da passiert, ist das (&#8230;) Allerschlimmste!&#8220; Darauf konterte Bartsch: &#8222;Ich habe zu keinem Zeitpunkt den Angriff relativiert. Ich finde furchtbar, was da passiert.&#8220;<\/p>\n<p>\u00d6konom Benjamin Hilgenstock sah die Argumentation des Linken-Politikers kritisch. Er merkte an: &#8222;Es geht gar nicht darum, dass Diplomatie keine Rolle spielen sollte. Die meisten Kriege enden in Verhandlungsl\u00f6sungen. Das wird auch in diesem Krieg so sein.&#8220; In der gegenw\u00e4rtigen Situation gebe es jedoch &#8222;schlicht und einfach keinen Partner f\u00fcr solche Verhandlungen&#8220;. Eine Steilvorlage f\u00fcr Lanz, der wissen wollte, ob die bisherigen 17 Sanktionspakete gegen Russland erfolglos waren.<\/p>\n<p>Hilgenstock antwortete: &#8222;Sanktionen haben deutliche Wirkungen auf Russland gezeigt. Die russische Wirtschaft befindet sich in keiner einfachen Situation. (.,.) Zur Wahrheit geh\u00f6rt aber auch, dass wir noch nicht genug getan haben.&#8220; Der \u00d6konom wies darauf hin, dass Putin nach wie vor Milliarden mit dem Verkauf von \u00d6l und Gas verdiene. Grund genug f\u00fcr Lanz, zu fragen: &#8222;Wir finanzieren ganz unmittelbar, ganz direkt diesen Krieg in der Ukraine?&#8220; Hilgenstock nickte vorsichtig: &#8222;Das tun wir, ja.&#8220; Eine Offenbarung, die Lanz sichtlich schockierte: &#8222;Das ist bitter, das ist wirklich bitter.&#8220; Dass der Westen versuche, &#8222;Waffen zu besiegen, die wir selber finanzieren&#8220;, bezeichnete Lanz als &#8222;ein bisschen krank&#8220;.<\/p>\n<p>Linken-Politiker Dietmar Bartsch arbeitet sich an &#8222;L\u00fcgenkanzler&#8220; Merz ab<\/p>\n<p>Mit Blick auf die horrenden Summen, die Europa und auch Deutschland im Kampf gegen Russland ausgeben, platzte Dietmar Bartsch der Kragen. Er bezeichnete Friedrich Merz, der sich lange gegen eine Neuverschuldung ausgesprochen hatte, in dem Zusammenhang als &#8222;L\u00fcgenkanzler&#8220; und sagte: &#8222;Man kann doch nicht die Leute hinter die Fichte f\u00fchren und sagen, wir machen keine Verschuldung und dann noch mit dem alten Bundestag (&#8230;) eine solche Verschuldungs-Arie beschlie\u00dfen!&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Das ist absurd!&#8220;: Linken-Politiker lie\u00df bei &#8222;Markus Lanz&#8220; keine Gelegenheit aus, sich am hohen Verteidigungsetat abzuarbeiten. Weil Marie-Agnes&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":238128,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-238127","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114787371249551176","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/238127","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=238127"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/238127\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/238128"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=238127"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=238127"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=238127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}