{"id":23854,"date":"2025-04-11T16:44:13","date_gmt":"2025-04-11T16:44:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/23854\/"},"modified":"2025-04-11T16:44:13","modified_gmt":"2025-04-11T16:44:13","slug":"pentagon-chef-pete-hegseth-laesst-verschwenderische-ausgaben-von-51-milliarden-dollar-streichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/23854\/","title":{"rendered":"Pentagon-Chef Pete Hegseth l\u00e4sst &#8222;verschwenderische&#8220; Ausgaben von 5,1 Milliarden Dollar streichen"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Woke&#8220; Programme &#8222;ausrotten&#8220;<br \/>\n                Hegseth l\u00e4sst &#8222;verschwenderische&#8220; Milliarden-Ausgaben streichen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              11.04.2025, 17:11 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die neue US-Regierung \u00e4tzt massiv gegen aus ihrer Sicht alles &#8222;Woke&#8220;. Dabei macht Verteidigungsminister Hegseth keine Ausnahme. In seinem Ministerium streicht er viele Programme zusammen. Der Gro\u00dfteil der mehr als f\u00fcnf Milliarden gesparten US-Dollar kommt aber aus anderen Bereichen.   <\/strong><\/p>\n<p>US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat die Streichung &#8222;verschwenderischer&#8220; Ausgaben seines Ressorts im Volumen von 5,1 Milliarden Dollar (4,47 Milliarden Euro) bekannt gegeben. Von den K\u00fcrzungen betroffen sind Vertr\u00e4ge \u00fcber Ma\u00dfnahmen f\u00fcr Diversit\u00e4t, Gleichberechtigung und Inklusion (DEI), f\u00fcr den Klimaschutz und den Schutz vor dem Coronavirus, wie Hegseth am Donnerstag (Ortszeit) in einem Video mitteilte. Die gro\u00dfen Posten auf der Streichliste sind allerdings zahlreiche Vertr\u00e4ge \u00fcber Beratungsdienste sowie Cloud-IT-Dienste. Darunter sollen sich solche mit Unternehmen wie Accenture und Deloitte befinden. <\/p>\n<p>Das dazu ver\u00f6ffentlichte Memo listet einige der K\u00fcrzungen auf. Darunter befinden sich Beratungsvertr\u00e4ge im Wert von 1,8 Milliarden Dollar (1,58 Mrd. Euro), die die Defense Health Agency an Firmen des Privatsektors vergeben hatte. Der Vertrag \u00fcber Enterprise Cloud IT Services hatte einen Wert von 1,4 Milliarden Dollar (1,23 Mrd. Euro), der an einen Software-Reseller vergeben wurde. Dazu kommt ein 500-Millionen-Dollar-Vertrag (439 Mio. Euro) mit der Navy f\u00fcr Gesch\u00e4ftsprozessberatung.<\/p>\n<p>Die neuen K\u00fcrzungen addieren sich zu Streichungen in H\u00f6he von 580 Millionen Dollar, die Hegseth bereits im M\u00e4rz beschlossen hatte. Auch von den vorherigen Streichungen waren unter anderem DEI-Programme betroffen. Hegseth bekr\u00e4ftigte in dem Video sein Vorhaben, &#8222;woke&#8220; Programme aus der \u00c4ra des fr\u00fcheren Pr\u00e4sidenten Joe Biden &#8222;auszurotten&#8220;. &#8222;Woke&#8220; ist in seiner Verwendung durch konservative Kreise ein Negativbegriff f\u00fcr angebliche Exzesse linker Politik, etwa in dem Bereich der F\u00f6rderung von Minderheiten. <\/p>\n<p>Musk-Beh\u00f6rde hat freie Hand im Pentagon<\/p>\n<p>Bei seinem Streichkurs arbeitet Hegseth nach eigenen Angaben eng mit der unter Mitwirkung des Pr\u00e4sidentenberaters und Tech-Multimilliard\u00e4rs Elon Musk ins Leben gerufenen Abteilung f\u00fcr staatliche Effizienz (Doge) zusammen. Hegseth hatte zu einem fr\u00fcheren Zeitpunkt gesagt, dass Doge &#8222;umfassenden Zugriff&#8220; im Pentagon bekommen habe. Die von Pr\u00e4sident Donald Trump gegr\u00fcndete und in der \u00d6ffentlichkeit heftig umstrittene Abteilung Doge ist mit einem radikalen Abbau von Personal und Kosten in den US-Bundesbeh\u00f6rden betraut.<\/p>\n<p>Wie Hegseth jetzt ank\u00fcndigte, suspendiert das Pentagon zudem F\u00f6rdermittel in H\u00f6he von insgesamt mehr als 500 Millionen Dollar f\u00fcr die Northwestern University und die Cornell University, da diese Hochschulen &#8222;Antisemitismus tolerieren und spalterische DEI-Programme unterst\u00fctzen&#8220;. Geldzahlungen an andere Universit\u00e4ten hatte das Ministerium bereits zuvor ausgesetzt.<\/p>\n<p>Hegseth will acht Prozent sparen &#8211; jedes Jahr<\/p>\n<p>Hegseth hatte laut einem von der &#8222;Washington Post&#8220; eingesehenen Memo im Februar angeordnet, das Budget des Verteidigungsministeriums pro Jahr um jeweils acht Prozent zu k\u00fcrzen. Im Jahr 2025 betr\u00e4gt der Verteidigungshaushalt etwa 850 Milliarden Dollar.<\/p>\n<p>Allerdings k\u00fcrzt Hegseth nicht nur. Bereits im Januar k\u00fcndigte er an, Soldaten, die in der Corona-Pandemie entlassen wurden, weil sie sich nicht impfen lassen wollten, wieder ins Milit\u00e4r zur\u00fcckzuholen. Sie sollen demnach ihre damaligen Posten erhalten und entsch\u00e4digt werden. Denn Hegseth erkl\u00e4rte die Entlassungen unter der Biden-Regierung zu einem Unrecht und behauptete, die Impfstoffe seien seinerzeit experimenteller Natur gewesen, der Schritt, sich nicht impfen lassen zu wollen, demnach nachvollziehbar.<\/p>\n<p>Wie genau die Entsch\u00e4digungen berechnet werden, ist noch offen. Unterstaatssekret\u00e4r Tim Dill erkl\u00e4rte demnach, dass bei der Berechnung der Nachzahlung eine Reihe von Faktoren ber\u00fccksichtigt w\u00fcrden. &#8222;Die Bez\u00fcge und Anspr\u00fcche, die sie erhalten h\u00e4tten, wenn sie nicht unrechtm\u00e4\u00dfig entlassen worden w\u00e4ren&#8220;, sagte er laut einer <a href=\"https:\/\/www.defense.gov\/News\/News-Stories\/Article\/Article\/4150566\/dod-welcomes-back-service-members-impacted-by-covid-19-vaccine-mandate\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">schriftlichen Erkl\u00e4rung<\/a> des Pentagon. Dazu geh\u00f6rten etwa Grundgehalt, Wohngeld und medizinische Leistungen. Die Gesamtsumme d\u00fcrfte erheblich werden, denn laut Pentagon wurden seinerzeit 8700 Soldaten aus dem Milit\u00e4r entlassen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Woke&#8220; Programme &#8222;ausrotten&#8220; Hegseth l\u00e4sst &#8222;verschwenderische&#8220; Milliarden-Ausgaben streichen 11.04.2025, 17:11 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":23855,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,14,15,649,16,12,1074,10,8,9,11,14237,103,104],"class_list":{"0":"post-23854","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-pete-hegseth","12":"tag-politik","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-sparen","15":"tag-top-news","16":"tag-top-meldungen","17":"tag-topmeldungen","18":"tag-topnews","19":"tag-us-verteidigungsministerium","20":"tag-welt","21":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114320340903283743","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23854","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23854"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23854\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23855"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23854"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23854"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23854"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}