{"id":23863,"date":"2025-04-11T16:49:10","date_gmt":"2025-04-11T16:49:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/23863\/"},"modified":"2025-04-11T16:49:10","modified_gmt":"2025-04-11T16:49:10","slug":"boerse-express-korrektur-2-wochenausblick-volatilitaet-bleibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/23863\/","title":{"rendered":"B\u00f6rse Express &#8211; KORREKTUR 2\/WOCHENAUSBLICK: Volatilit\u00e4t bleibt"},"content":{"rendered":"<p>(Im achten Absatz wurde korrigiert, dass LVMH seine Zahlen am Montag<br \/>\nvorlegt.)<\/p>\n<p>FRANKFURT (dpa-AFX) &#8211; Die j\u00fcngst heftigen Turbulenzen an den B\u00f6rsen<br \/>\nwegen der kaum berechenbaren Handelspolitik von US-Pr\u00e4sident Donald<br \/>\nTrump d\u00fcrften die M\u00e4rkte auch in der Karwoche besch\u00e4ftigen. Der Dax<br \/>\n hat sich von seinem Kursrutsch bis auf 18.489 Punkte<br \/>\nim Zuge der von Trump losgetretenen, globalen Zoll-Lawine zwar ein<br \/>\ngutes St\u00fcck erholt, doch die Unsicherheit bleibt. Der Index notierte<br \/>\nper Freitagmittag seit Jahresanfang noch rund 1,5 Prozent im Plus,<br \/>\nnachdem es im M\u00e4rz in der Spitze noch plus 18 Prozent waren.<\/p>\n<p>Denn die von Trump f\u00fcr 90 Tage ausgesetzten Z\u00f6lle f\u00fcr die meisten<br \/>\nL\u00e4nder bedeuten nicht das Ende des Zollstreits, zumal der<br \/>\nHandelskrieg zwischen den USA und China weiter eskaliert. Beide<br \/>\nL\u00e4nder \u00fcberziehen sich mit immer h\u00f6heren Z\u00f6llen und Gegenz\u00f6llen.<\/p>\n<p>In diesem Umfeld scheint es Anlegern zunehmend schwer zu fallen,<br \/>\nvern\u00fcnftig zu investieren. Selbst US-Staatsanleihen &#8211; bislang in<br \/>\nunsicheren Zeiten ein Hort der Sicherheit &#8211; werden gemieden, wie am<br \/>\nj\u00fcngsten Renditeanstieg gerade bei Papieren mit l\u00e4ngerer Laufzeit zu<br \/>\nbeobachten war.<\/p>\n<p>Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, spricht daher von einem<br \/>\nVertrauensverlust gegen\u00fcber der gesamten US-Wirtschaft. Dieser werde<br \/>\nbleiben, unabh\u00e4ngig davon, welche Zolls\u00e4tze in den kommenden Wochen<br \/>\nwieder zur\u00fcck-verhandelt werden. &#8222;Finanzinvestoren wie auch<br \/>\ninternational aufgestellte Unternehmen sind nachhaltig verunsichert,<br \/>\nwelche Sicherheit die gr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft und der gr\u00f6\u00dfte<br \/>\nKapitalmarkt der Welt k\u00fcnftig f\u00fcr Investitionen noch bietet&#8220;,<br \/>\nschrieb Kater.<\/p>\n<p>Die mit dem Zollkonflikt einhergehenden Rezessionsrisiken d\u00fcrften<br \/>\nEinfluss haben auf die Entscheidungen der gro\u00dfen Notenbanken. Am<br \/>\nMarkt wird fest damit gerechnet, dass die Europ\u00e4ische Zentralbank<br \/>\n(EZB) am Gr\u00fcndonnerstag den Leitzins um nochmals 0,25 Prozentpunkte<br \/>\nsenken wird. Die Risiken f\u00fcr Wirtschaftswachstum und Inflation<br \/>\nh\u00e4tten wegen der Zoll-Kapriolen von US-Pr\u00e4sident Trump deutlich<br \/>\nzugenommen, hie\u00df es dazu von der Commerzbank.<\/p>\n<p>Ob niedrigere Zinsen &#8211; wie eigentlich \u00fcblich &#8211; im aktuellen<br \/>\nZoll-Umfeld Aktienk\u00e4ufe attraktiver machen, darf bezweifelt werden.<br \/>\nDie Commerzbank geht denn auch davon aus, dass in den kommenden<br \/>\nWochen die negativen Auswirkungen der hohen politischen Unsicherheit<br \/>\nin den USA den Ausblick f\u00fcr Aktien tr\u00fcben werden und Analysten<br \/>\nbeginnen d\u00fcrften, ihre optimistischen Prognosen f\u00fcr die<br \/>\nUnternehmensgewinne nach unten zu revidieren.<\/p>\n<p>So werden Anleger in der gerade beginnenden Bilanzsaison der<br \/>\nUnternehmen wohl weniger auf das achten, was im vergangenen Quartal<br \/>\nwar, sondern mehr noch als sonst sich f\u00fcr die Ausblicke<br \/>\ninteressieren. Am Montag geht in den USA die<br \/>\nQuartalsberichterstattung im Bankensektor mit Zahlen von Goldman<br \/>\nSachs  weiter. Am Dienstag folgen mit Bank of America<br \/>\n und Citigroup  weitere Kredith\u00e4user aus<br \/>\nden Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p>In Deutschland werden ebenfalls am Dienstag Umsatzzahlen des<br \/>\nKonsumg\u00fcterherstellers Beiersdorf  erwartet. Zuvor<br \/>\ngew\u00e4hrt am Montag in Frankreich der Luxusg\u00fcter-Konzern LVMH<br \/>\n Einblicke in die B\u00fccher. Am Mittwoch steht mit dem<br \/>\nniederl\u00e4ndischen Chipindustrie-Ausr\u00fcster ASML  ein<br \/>\nweiteres B\u00f6rsen-Schwergewicht mit Quartalszahlen auf der Agenda. Aus<br \/>\ndem Dax berichtet der Pharma- und Laborzulieferer Sartorius<br \/>\n.<\/p>\n<p>Bei den am Donnerstag anstehenden Unternehmenszahlen des<br \/>\nUS-Streaminganbieters Netflix  d\u00fcrften Anleger darauf<br \/>\nachten, ob die Zollproblematik auf die Konsumlaune schl\u00e4gt und<br \/>\nwom\u00f6glich das Neukundenwachstum beeinflusst.<\/p>\n<p>Wegen Ostern ist die neue Handelswoche verk\u00fcrzt. Am Karfreitag sind<br \/>\ndie B\u00f6rsen in Europa und den USA geschlossen. In Japan und China<br \/>\nwird gehandelt.\/ajx\/ag<\/p>\n<p>\t ISIN  DE0008469008<\/p>\n<p>AXC0256    2025-04-11\/18:11<\/p>\n<p>Copyright dpa-AFX Wirtschaftsnachrichten GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederver\u00f6ffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdr\u00fcckliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"(Im achten Absatz wurde korrigiert, dass LVMH seine Zahlen am Montag vorlegt.) 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