{"id":238873,"date":"2025-07-03T11:03:15","date_gmt":"2025-07-03T11:03:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/238873\/"},"modified":"2025-07-03T11:03:15","modified_gmt":"2025-07-03T11:03:15","slug":"europe-shall-we-dance-wien-greift-nach-esc-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/238873\/","title":{"rendered":"&#8222;Europe, shall we dance?&#8220;: Wien greift nach ESC 2026"},"content":{"rendered":"<p>            Von<\/p>\n<p>              .<\/p>\n<p>            &#8211;<\/p>\n<p>              3.07.2025 11:09<\/p>\n<p>              (Akt. 3.07.2025 12:50)<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/ABD0157-20150519-scaled-4-3-238020841563-2084x1563.jpg\"   alt=\"Der letzte ESC in Wien (im Bild) liegt noch nicht allzu weit zur\u00fcck.\" title=\"Der letzte ESC in Wien (im Bild) liegt noch nicht allzu weit zur\u00fcck.\"\/><\/p>\n<p>                    Der letzte ESC in Wien (im Bild) liegt noch nicht allzu weit zur\u00fcck.<br \/>\n                     \u00a9APA\/GEORG HOCHMUTH (Symbolbild)<\/p>\n<p>\n        Wien greift  nach dem ESC 2026. &#8222;Mit unserer heutigen Bewerbung geben wir ein klares Bekenntnis ab: Wir wollen den Song Contest nach Wien bringen&#8220;, so Landeschef Michael Ludwig.\n      <\/p>\n<p>Jetzt ist der Kampf der potenziellen ESC-Metropolen offiziell er\u00f6ffnet: Wien hat am Donnerstag bekanntgegeben, nun seine Bewerbung als Ausrichterstadt des Eurovision Song Contest 2026 eingereicht zu haben. Eine echte Punktlandung, m\u00fcssen Interessenten doch sp\u00e4testens bis 4. Juli ihre detaillierten Unterlagen zum ORF schicken. In Innsbruck feilt man indes noch an der finalen Ausarbeitung der Bewerbung.<\/p>\n<p>\n            Wien geht mit Claim ins Rennen\n          <\/p>\n<p>Und auch wenn das offizielle ESC-Motto seit einigen Jahren mit &#8222;United by Music&#8220; stets dasselbe ist, geht die Bundeshauptstadt mit einem eigenen Claim ins Rennen: &#8222;Europe, shall we dance?&#8220;. &#8222;Als Kulturmetropole, die sich klar zur Klimaneutralit\u00e4t bekennt, m\u00f6chten wir den Eurovision Song Contest 2026 zu einem zukunftsweisenden Ereignis machen, das gleicherma\u00dfen begeistert und Verantwortung \u00fcbernimmt&#8220;, warb B\u00fcrgermeister Michael Ludwig (SP\u00d6) in einem Schreiben an ORF-Generaldirektor Roland Wei\u00dfmann f\u00fcr seine Stadt. Als Argumente, die f\u00fcr Wien spr\u00e4chen, f\u00fchrt man bei der Bewerbung die gro\u00dfe Erfahrung bei Gro\u00dfveranstaltungen an, die rund 82.000 Betten in 41.000 Zimmern der 433 Hotels und nicht zuletzt die Verkehrsanbindung der Stadt. Schlie\u00dflich sei Wien aus 195 Destinationen in 65 L\u00e4ndern per Direktflug erreichbar und sei die bestangebundene Bahnstadt Europas. Zus\u00e4tzliche Infrastruktur m\u00fcsse in Wien f\u00fcr das musikalische Gro\u00dfevent nicht geschaffen werden.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus will man in Wien mit Softpower punkten. So spielt die &#8222;Weltoffenheit&#8220; eine zentrale Rolle in der Bewerbung. &#8222;Mit unserer heutigen Bewerbung geben wir ein klares Bekenntnis ab: Wir wollen den Song Contest nach Wien bringen&#8220;, machte B\u00fcrgermeister Ludwig deutlich: &#8222;Wir haben in der Vergangenheit sehr oft bewiesen, dass Wien eine weltoffene Stadt ist, die Event-Besucherinnen und -Besucher mit offenen Armen empf\u00e4ngt und ihnen einen wundervollen Aufenthalt bietet.&#8220;<\/p>\n<p>\n            R\u00fcckblick auf letzten ESC in Wien\n          <\/p>\n<p>Und nicht zuletzt sei die erfolgreiche Ausrichtung des ESC 2015 nach Conchitas Triumph ein eigenes G\u00fctesiegel. &#8222;Es gab nach dem Song Contest 2015 eine Befragung unter allen Berichterstatter*innen, die vor Ort waren, bei der Wien Bestwerte erreichte. 79 Prozent der erfahrenen ESC-Berichterstatter*innen bewerteten ihn als &#8218;besser&#8216; oder &#8218;viel besser&#8216; als die Song Contests, die sie davor erlebt hatten&#8220;, verwies man auf den einstmaligen Erfolg.<\/p>\n<p>Damit ist nun das Duell zwischen Wien und der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck er\u00f6ffnet, die ebenfalls angek\u00fcndigt hat, sich daf\u00fcr einzusetzen, den allj\u00e4hrlichen <a href=\"https:\/\/www.vienna.at\/specials\/eurovision-song-contest\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">ESC<\/a>-Tross mit Zehntausenden Fans, Berichterstattenden und Entourage beherbergen zu wollen. In der Tiroler Landeshauptstadt war man am Donnerstag bez\u00fcglich der Arbeiten an der Bewerbung noch auf den letzten Metern. &#8222;Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck am Feintuning einer attraktiven Bewerbung, die fristgerecht bis Freitag, 4. Juli, um 12.00 Uhr abgegeben wird&#8220;, lie\u00df B\u00fcrgermeister Johannes Anzengruber (JA &#8211; Jetzt Innsbruck) die APA wissen. Man sei in &#8222;finalen Gespr\u00e4chen&#8220; und an der &#8222;finalen Ausarbeitung&#8220; der Bewerbung. F\u00fcr Innsbruck und Tirol sei der ESC eine &#8222;einmalige Chance&#8220;: &#8222;Der ESC schafft Arbeitspl\u00e4tze, belebt den Tourismus und ist eine unbezahlbare Werbung f\u00fcr Innsbruck und Tirol.&#8220;<\/p>\n<p>In der &#8222;Tiroler Tageszeitung&#8220; war zuletzt von einer Kostenvorschau \u00fcber 19,47 Millionen Euro bzw. budgetwirksamen rund 17 Millionen Euro die Rede gewesen, mit denen Innsbruck um die Veranstaltung buhlt. Dies wollte man gegen\u00fcber der APA aber nicht best\u00e4tigen. Man nenne aktuell keine Zahlen. W\u00e4hrend vor allem Stadtchef Anzengruber Feuer und Flamme f\u00fcr den ESC war (auch der Stadtsenat gab mehrheitlich gr\u00fcnes Licht, Anm.), verlauteten aus dem Landhaus weitaus n\u00fcchterne T\u00f6ne, auch wenn Wirtschaftslandesrat Mario Gerber (\u00d6VP) zuletzt etwas mehr auf die ESC-Pauke schlug. Landeshauptmann und Finanzreferent Anton Mattle (\u00d6VP) stellte etwa klar, dass abseits des Bereitstellens der Infrastruktur &#8222;seitens des Landes keine finanziellen Mittel zur Verf\u00fcgung&#8220; gestellt w\u00fcrden. Anzengruber wiederum lie\u00df durchklingen, dass er, was die Kosten betrifft, die Touristiker entsprechend heranziehen wolle. Sollte der Song Contest nach Innsbruck kommen, w\u00fcrde die dortige Olympiaworld der Schauplatz sein.<\/p>\n<p>Graz hatte sich zuletzt ob der erwarteten Kosten hingegen aus dem Rennen genommen, und auch aus der mit Verve gestarteten, ober\u00f6sterreichischen Doppelbewerbung von Linz\/Wels wurde angesichts der notwendigen technischen Adaptierungen nichts. Und auch die burgenl\u00e4ndische Metropole Oberwart hat ungeachtet eines anfangs mit Aplomb forcierten Interesses letztlich keine Bewerbung eingereicht.<\/p>\n<p>\n            Entscheidung liegt beim ORF\n          <\/p>\n<p>Ob der \u00f6sterreichische ESC 2026 nun letztlich mit alpinem Flair oder dem Weitblick des Wiener Beckens aufwarten kann, dar\u00fcber muss nun der ORF entscheiden, der den laufenden Bewerbungsprozess nicht kommentieren m\u00f6chte. Die Entscheidung \u00fcber den Austragungsort soll Mitte August feststehen. Die St\u00e4dte sind zu einem umfassenden Geheimhaltungskatalog verpflichtet. Das Finale des gr\u00f6\u00dften Musikbewerbs wird entweder am 16. oder 23. Mai 2026 stattfinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von . &#8211; 3.07.2025 11:09 (Akt. 3.07.2025 12:50) Der letzte ESC in Wien (im Bild) liegt noch nicht&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":238874,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[242,331,332,1706,74716,4629,74713,548,663,158,3934,3935,4631,13,49827,74714,74715,14,15,8872,1433,12,74717,6296,52650],"class_list":{"0":"post-238873","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-242","9":"tag-aktuelle-nachrichten","10":"tag-aktuelle-news","11":"tag-bewerbung","12":"tag-claim","13":"tag-esc","14":"tag-esc-2026","15":"tag-eu","16":"tag-europa","17":"tag-europaeische-union","18":"tag-europe","19":"tag-european-union","20":"tag-eurovision-song-contest","21":"tag-headlines","22":"tag-innsbruck","23":"tag-kulturmetropole","24":"tag-michael-ludwig","25":"tag-nachrichten","26":"tag-news","27":"tag-orf","28":"tag-oesterreich","29":"tag-schlagzeilen","30":"tag-song-contest","31":"tag-wien","32":"tag-wien-aktuell"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114788971908496380","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/238873","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=238873"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/238873\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/238874"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=238873"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=238873"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=238873"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}