{"id":239168,"date":"2025-07-03T13:42:10","date_gmt":"2025-07-03T13:42:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/239168\/"},"modified":"2025-07-03T13:42:10","modified_gmt":"2025-07-03T13:42:10","slug":"laesst-sich-gras-ersetzen-hitzerekorde-setzen-frankreichs-kaese-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/239168\/","title":{"rendered":"L\u00e4sst sich Gras ersetzen?: Hitzerekorde setzen Frankreichs\u00a0K\u00e4se zu"},"content":{"rendered":"<p>                    L\u00e4sst sich Gras ersetzen?<br \/>\n                Hitzerekorde setzen Frankreichs\u00a0K\u00e4se zu<\/p>\n<p>\t\t\t\t              03.07.2025, 15:07 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die K\u00fche in\u00a0Frankreichs\u00a0Mittelgebirgen haben wegen zunehmender Trockenheit weniger zu grasen. Darunter leidet die Qualit\u00e4t der Milch und des daraus erzeugten\u00a0K\u00e4ses. Gibt es einen Ausweg?<\/strong><\/p>\n<p>Hitzewellen und Trockenheit stellen Frankreichs Erzeuger herkunftsgesch\u00fctzter K\u00e4sesorten zunehmend vor eine Herausforderung. In den Mittelgebirgen, wo viele traditionelle K\u00e4searten hergestellt werden, wachse das Gras f\u00fcr Milchk\u00fche wegen des Klimawandels nicht mehr so \u00fcppig wie fr\u00fcher, berichtete die Zeitung &#8222;Les \u00c9chos&#8220;. Und der Futtermix der K\u00fche, die die Milch f\u00fcr den K\u00e4se liefern, k\u00f6nne nicht so einfach ver\u00e4ndert werden. <\/p>\n<p> Das AOP-Herkunftssiegel schreibt eine F\u00fctterung der K\u00fche mit einem bestimmten Anteil von frischem Gras vor. Wird dieser nicht eingehalten, beeintr\u00e4chtigt dies au\u00dferdem Qualit\u00e4t und Geschmack des K\u00e4ses, wie nun eine Studie des staatlichen Agrarforschungsinstituts Inrae ergab. <\/p>\n<p>K\u00fche wurden dazu mit Weidegras, Heu, einer Kombination aus Weidegras und Maissilage sowie ausschlie\u00dflich mit Maissilage ern\u00e4hrt. Die Ergebnisse: Je mehr Gras die K\u00fche fressen, desto h\u00f6her ist der Gehalt an Omega-3-Fetts\u00e4uren in Milch und K\u00e4se, die f\u00fcr die menschliche Gesundheit f\u00f6rderlich sind. <\/p>\n<p>Und wenn K\u00fche Gras fressen, sind die K\u00e4se schmelzender, gelber und aromatischer, als wenn K\u00fche wenig oder kein Gras fressen. Dann haben die K\u00e4se einen weniger ausgepr\u00e4gten Geschmack und sind wei\u00dfer und fester.<\/p>\n<p>Versuche mit Grasersatz<\/p>\n<p> Die Zukunft von K\u00e4se wie Bleu d&#8217;Auvergne, Cantal oder Salers ist f\u00fcr Frankreich auch wirtschaftlich bedeutend. J\u00e4hrlich werden knapp 250.000 Tonnen solcher herkunftsgesch\u00fctzten K\u00e4se mit einem Jahresumsatz von 2,4 Milliarden Euro erzeugt. Aber die Zahl der Hersteller und die K\u00e4semenge sind r\u00fcckl\u00e4ufig, wie &#8222;Les \u00c9chos&#8220; berichtete. Die K\u00e4seerzeuger m\u00fcssten sich anpassen, um ihren Fortbestand und ihre Zukunft zu sichern, sagte der Vorsitzende des Nationalrats f\u00fcr Milch-Ursprungsbezeichnungen, Hubert Dubien, der Zeitung.<\/p>\n<p>Nur eine Notl\u00f6sung war im D\u00fcrrejahr 2022 f\u00fcr einige Erzeuger, sich mit Heu von Landwirten aus angrenzenden und weniger von Trockenheit betroffenen Regionen zu versorgen. Andere erw\u00e4gen, das Gras auf ihren Weiden regelm\u00e4\u00dfig zu erneuern, damit die K\u00fche besseres Futter haben. Was aber erhebliche Investitionen voraussetzt. <\/p>\n<p>Auf einem Versuchshof in der Ard\u00e8che wird als Ersatz f\u00fcr Weidegras auch der Anbau trockenheitsresistenterer Pflanzen wie Sorghum, Chicor\u00e9e und Spitzwegerich getestet, die keinen Einfluss auf Geschmack und Zusammensetzung der K\u00e4se haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"L\u00e4sst sich Gras ersetzen? Hitzerekorde setzen Frankreichs\u00a0K\u00e4se zu 03.07.2025, 15:07 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":239169,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3974],"tags":[331,332,548,663,3934,3980,156,13,18113,26916,14,15,12,55],"class_list":{"0":"post-239168","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankreich","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-france","14":"tag-frankreich","15":"tag-headlines","16":"tag-hitzewelle","17":"tag-lebensmittelindustrie","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114789596923413273","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/239168","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=239168"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/239168\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/239169"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=239168"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=239168"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=239168"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}