{"id":239238,"date":"2025-07-03T14:19:09","date_gmt":"2025-07-03T14:19:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/239238\/"},"modified":"2025-07-03T14:19:09","modified_gmt":"2025-07-03T14:19:09","slug":"berlin-kritik-an-online-marktplaetzen-produktangaben-fehlen-oft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/239238\/","title":{"rendered":"Berlin | Kritik an Online-Marktpl\u00e4tzen &#8211; Produktangaben fehlen oft"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Berlin (dpa) &#8211; Kunden gro\u00dfer Online-Marktpl\u00e4tze wie Amazon, Ebay oder Temu finden laut einer Auswertung h\u00e4ufig nicht alle n\u00f6tigen und gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zu einem Produkt. Kontaktdaten von verantwortlichen H\u00e4ndlern oder Herstellern fehlten vielfach, auch Sicherheits- und Warnhinweise seien teils unvollst\u00e4ndig. Das ergab eine Analyse des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV). Einige Unternehmen wiesen die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Teil der relativ kleinen Stichprobe waren zehn exemplarisch ausgew\u00e4hlte Online-Marktpl\u00e4tze in Deutschland &#8211; n\u00e4mlich AliExpress, Amazon, Ebay, Kaufland, Mediamarkt, Otto, Shein, Temu, Wish und Zalando. Vom 20.?M\u00e4rz bis 7.?April pr\u00fcften die Verbrauchersch\u00fctzer je drei Produktseiten aus den Kategorien Spielzeug, Elektronik und Kleidung. Das Ergebnis: Keine der 30 Seiten enthielt alle Pflichtangaben.<\/p>\n<p>\u00abOnline-Marktpl\u00e4tze boomen ? aber mit dem Wachstum steigt auch die Zahl unsicherer Produkte. Bei Problemen ist oft unklar, wer haftet. Immer wieder fehlen Infos \u00fcber H\u00e4ndler oder Hersteller\u00bb, sagt VZBV-Vorst\u00e4ndin Ramona Pop. Bei Problemen m\u00fcsse es f\u00fcr Kundinnen und Kunden m\u00f6glich sein, die Verantwortlichen zu kontaktieren. \u00abVerbraucher haben ein Recht auf sichere Produkte.\u00bb<\/p>\n<p>Das sagen die Online-Marktpl\u00e4tze<\/p>\n<p>Die M\u00e4ngel sind bei den Shoppingportalen laut VZBV unterschiedlich ausgepr\u00e4gt. In vielen F\u00e4llen fehlten Telefonnummer oder E-Mail-Adresse des H\u00e4ndlers. Auf vielen Seiten war nicht eindeutig erkennbar, welcher Hersteller hinter dem Produkt steht, und ob es sich um den Verk\u00e4ufer oder auch um den Hersteller handelt. Teils blieb unklar, ob Warnhinweise n\u00f6tig w\u00e4ren oder nicht. Eine Selbstverpflichtung zur Einhaltung von EU-Recht fehlte mitunter ebenfalls.<\/p>\n<p>Einige Anbieter reagierten auf die Kritik. Otto betonte, man erf\u00fclle \u00abselbstverst\u00e4ndlich alle gesetzlichen Informationspflichten\u00bb. Bei Verst\u00f6\u00dfen w\u00fcrden Verk\u00e4ufer gesperrt. Kaufland erkl\u00e4rte, die Bereitstellung von Informationen sowie die Einhaltung rechtlicher Vorschriften habe \u00abhohe Priorit\u00e4t\u00bb. F\u00fcr die Darstellung und Rechtskonformit\u00e4t der Produkte seien jedoch die H\u00e4ndler selbst verantwortlich.\u00a0<\/p>\n<p>Media Markt will Angaben st\u00e4rker pr\u00fcfen<\/p>\n<p>Die Elektronikkette Media k\u00fcndigte an, H\u00e4ndlerinformationen k\u00fcnftig st\u00e4rker zu kontrollieren. Man arbeite kontinuierlich an Verbesserungen im Sinne des Verbraucherschutzes. Ein Sprecher von Zalando sagte, man nehme die Ergebnisse der Untersuchung zum Anlass, die eigenen Prozesse zu \u00fcberpr\u00fcfen. \u00abWir begr\u00fc\u00dfen die Bem\u00fchungen um mehr Transparenz f\u00fcr Verbraucher im digitalen Raum.\u00bb Mehrere Unternehmen beantworten die Anfrage der Deutschen Presse-Agentur nicht.\u00a0<\/p>\n<p>Das Gesetz \u00fcber digitale Dienste (DSA) verpflichtet Online-Plattformen seit Februar 2024, bestimmte Sorgfaltspflichten einzuhalten. H\u00e4ndler und Hersteller m\u00fcssen nachvollziehbar sein und zentrale Angaben bereitgestellt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Kunden gro\u00dfer Online-Marktpl\u00e4tze wie Amazon, Ebay oder Temu finden laut einer Auswertung h\u00e4ufig nicht alle&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":239239,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,30,3986,198,67018,1940,1938,625],"class_list":{"0":"post-239238","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-handel","15":"tag-internet","16":"tag-konsumgater","17":"tag-nachrichten-aus-berlin","18":"tag-news-aus-berlin","19":"tag-verbraucher"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114789742251230443","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/239238","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=239238"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/239238\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/239239"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=239238"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=239238"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=239238"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}