{"id":239265,"date":"2025-07-03T14:33:10","date_gmt":"2025-07-03T14:33:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/239265\/"},"modified":"2025-07-03T14:33:10","modified_gmt":"2025-07-03T14:33:10","slug":"nacktfilter-in-facetime-nie-wieder-ohne-hose-in-der-videokonferenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/239265\/","title":{"rendered":"Nacktfilter in FaceTime: Nie wieder ohne Hose in der Videokonferenz"},"content":{"rendered":"<p>Nie wieder aus Versehen nackt in eine Videokonferenz stolpern und die Blamage seines Lebens erleben \u2013 wem dieses Szenario bekannt vorkommt, der d\u00fcrfte sich \u00fcber eine <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/iOS-26-Glas-Design-und-neue-Funktionen-fuer-das-iPhone-System-10437642.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">neue Funktion in iOS 26<\/a> freuen, die genau solche peinlichen Momente in FaceTime-Videotelefonaten verhindern soll. Erkennt diese n\u00e4mlich, dass sich jemand in &#8222;sensibler&#8220; Art vor der Kamera zeigt, blendet sie das Video aus und zeigt dem Nutzer einen Hinweisbildschirm. Erst, wenn dieser sich bewusst entscheidet, die Video\u00fcbertragung fortzusetzen, wird die Kamera wieder zugeschaltet.<\/p>\n<p>Was im Netz als ein Helferlein f\u00fcr Tollpatschigkeit diskutiert wird, ist in Wirklichkeit Teil der Bem\u00fchungen Apples, den Kinderschutz auf dem iPhone und anderen Ger\u00e4ten zu verbessern. <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Jugendschutz-Wie-Apples-Nacktfilter-in-iMessage-arbeitet-7471819.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Die Nackterkennung l\u00e4uft hierbei unter dem Oberbegriff der Communication Safety (Kommunikationssicherheit), die bereits mit iOS 16 eingef\u00fchrt wurde<\/a>. Und diese soll mit den neuen Softwareversionen im Herbst ausgeweitet werden. Zumindest in der aktuellen Beta 2 hat es den Anschein, dass Apple diese Schutzfunktion, die Teil der Bildschirmzeit ist, auch f\u00fcr Erwachsene erweitern will.<\/p>\n<p>Erst iMessage, k\u00fcnftig an noch mehr Stellen<\/p>\n<p>In einem ersten Schritt hatte Apple die Nackterkennung in iMessage eingef\u00fchrt. Die per Machine Learning trainierte Funktion, die auf dem Ger\u00e4t selbst die Erkennung vornimmt, soll hier Kinder davor sch\u00fctzen, dass Fremde ihnen anr\u00fcchige Aufnahmen zusenden. Umgekehrt wird aber auch verhindert, dass intime Aufnahmen von dem Ger\u00e4t einfach so nach au\u00dfen verschickt werden.<\/p>\n<p>Neben FaceTime erh\u00e4lt den Schutz jetzt auch die Fotos-App. Offenbar waren dort die geteilten Alben ein Einfallstor f\u00fcr solche \u00dcbergriffe. Bei den geteilten Alben werden Nutzer zwar gefragt, ob sie Teil einer solchen Gruppe werden wollen. Der Einladende k\u00f6nnte aber die Gruppe f\u00e4lschlich benennen oder seine wahre Identit\u00e4t als Absender verschleiern, sodass erst nach Annahme der Einladung ersichtlich wird, dass es sich um eine ungewollte Gruppe handelt. K\u00fcnftig w\u00fcrden anst\u00f6\u00dfige Bilder dann aber ebenfalls nicht angezeigt werden.<\/p>\n<p>Funktion ist zuerst ausgeschaltet <\/p>\n<p>In der Diskussion im Netz empfinden einige die Funktion selbst \u00fcbergriffig und f\u00fchlen sich in ihrer Freiheit eingeschr\u00e4nkt. Dem ist allerdings nicht so. Die Warnung vor sensiblen Inhalten in FaceTime muss gegenw\u00e4rtig vom Nutzer erst einmal aktiviert werden \u2013 sonst passiert gar nichts. Dies ist \u00fcber die Einstellungen-App, den Eintrag FaceTime und dort \u00fcber &#8222;Warnung vor sensiblen Inhalten&#8220; m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Entwickler k\u00f6nnen \u00fcbrigens Apples Erkennung auch in ihren eigenen Apps implementieren. Dies ist bereits seit <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/iOS\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">iOS<\/a> 17 beziehungsweise macOS 14 m\u00f6glich. Das n\u00f6tige Framework nennt sich <a href=\"https:\/\/developer.apple.com\/documentation\/sensitivecontentanalysis?language=objc\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">SensitiveContentAnalysis<\/a>. Diesem kann ein eingegangenes Bild einfach zur Analyse \u00fcbergeben werden. Der Analyzer gibt dann eine R\u00fcckmeldung, ob das Bild als &#8222;isSensitive&#8220; erkannt wurde. Der Entwickler kann dann geeignete Ma\u00dfnahmen ergreifen, um das Bild nicht anzuzeigen und den Nutzer zu warnen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mki@heise.de\" title=\"Malte Kirchner\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mki<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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