{"id":239567,"date":"2025-07-03T17:15:15","date_gmt":"2025-07-03T17:15:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/239567\/"},"modified":"2025-07-03T17:15:15","modified_gmt":"2025-07-03T17:15:15","slug":"deutscher-automarkt-schrumpft-im-ersten-halbjahr-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/239567\/","title":{"rendered":"Deutscher Automarkt schrumpft im ersten Halbjahr weiter"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 03.07.2025 16:20 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der deutsche Automarkt hat im ersten Halbjahr geschw\u00e4chelt. Im Juni brach die Zahl der Neuzulassungen besonders stark ein. Das allerdings k\u00f6nnte mit neu in Kraft getretenen Vorgaben der EU zu tun haben. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer deutsche Automarkt bleibt auf Schrumpfkurs: Im Juni sank die Zahl der Neuzulassungen nach Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) um fast 14 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat auf rund 256.000 Fahrzeuge. Im ersten Halbjahr bel\u00e4uft sich das Minus mit 1,4 Millionen Pkw auf 4,7 Prozent, wie das KBA mitteilte. Wie schwach der Markt ist, zeigt sich am Vergleich mit dem Vor-Corona-Jahr 2019: Der R\u00fcckstand betr\u00e4gt laut dem Autoverband VDA im ersten Halbjahr 24 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Beratungsfirma EY f\u00fchrt den R\u00fcckgang im Juni vor allem auf einen Sondereffekt zur\u00fcck. &#8222;Seit Anfang Juli 2024 sind in der EU f\u00fcr neu zugelassene Fahrzeuge einige zus\u00e4tzliche Assistenzsysteme vorgeschrieben, zudem trat eine neue Cybersecurity-Richtlinie in Kraft&#8220;, erkl\u00e4rte EY. &#8222;Viele Hersteller und H\u00e4ndler lie\u00dfen vor dem Stichtag Fahrzeuge zu, die den neuen Vorschriften nicht mehr entsprachen. Diese vorgezogenen Neuzulassungen f\u00fchrten im Juni 2024 zu einem \u00fcberdurchschnittlich hohen Absatzniveau.&#8220;<\/p>\n<p>    Tesla-Verk\u00e4ufe erneut eingebrochen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Zahl der neuen E-Autos stieg im Juni laut KBA um 8,6 Prozent auf 47.163 neue Fahrzeuge. \u00dcber die ersten sechs Monate verzeichnete das Bundesamt hier einen Anstieg um 35,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, auf einen Marktanteil von 17,7 Prozent. Autos mit Hybrid-Antrieb legten noch st\u00e4rker zu, im Juni um 12,5 Prozent und im ersten Halbjahr um 18,8 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNicht profitieren vom gr\u00f6\u00dferen Interesse an Elektroautos kann der ehemals am Markt f\u00fchrende US-Elektroautobauer Tesla. Trotz des Model Y in erneuerter Version brachen die Neuzulassungen im Juni um 60 Prozent ein und im ersten Halbjahr fast ebenso stark auf 8.890 Neuwagen. Der Marktanteil sackte ab auf 0,6 Prozent von 1,4 Prozent vor Jahresfrist. Die Marke leidet unter Imageproblemen durch das zeitweise politische Engagement von Tesla-Chef Elon Musk an der Seite von US-Pr\u00e4sident Donald Trump und seine \u00f6ffentlich bekundete Sympathie f\u00fcr rechtspopulistische Parteien.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Verband des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-W\u00fcrttemberg nannte den E-Autoboom einen Scheinerfolg. Das Wachstum werde zum Teil von Eigenzulassungen von Herstellern und H\u00e4ndlern getrieben, w\u00e4hrend die private Nachfrage am Boden liege, erkl\u00e4rte Verbandschef Michael Ziegler. &#8222;Der Grund ist einfach: Es rechnet sich f\u00fcr die Menschen noch nicht&#8220;, erg\u00e4nzte er. Abschreckend sei etwa der hohe Strompreis, deshalb m\u00fcsse die Stromsteuer dringend gesenkt werden.<\/p>\n<p>    BMW und Mercedes-Benz mit h\u00f6heren Zulassungszahlen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nW\u00e4hrend Tesla in der Krise steckt, ist die Situation zumindest bei einigen deutschen Konzernen besser. So konnten sich BMW mit 119.000 und Mercedes-Benz mit 127.000 Neuzulassungen im ersten Halbjahr knapp im Plus halten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPlatzhirsch VW liegt dagegen mit 286.000 knapp im Minus &#8211; auch weil die Neuzulassungen der Wolfsburger im Juni um rund ein F\u00fcnftel einbrachen. Auch die zum Konzern geh\u00f6renden Premiummarken Audi und Porsche b\u00fc\u00dften an Neuzulassungen ein, die ausl\u00e4ndischen T\u00f6chter Seat und Skoda lagen dagegen im Plus.<\/p>\n<p>    Lage bleibt angespannt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Lage auf dem Markt bleibe insgesamt angespannt, sagt Constantin M. Gall von EY. &#8222;Die Nachfrage nach Neuwagen ist und bleibt sehr schwach. Das liegt an der anhaltenden Wirtschaftsflaute, die zu Investitionszur\u00fcckhaltung bei den Unternehmen und Arbeitsplatzsorgen bei den Verbrauchern f\u00fchrt. Auch die hohen Neuwagenpreise, die nicht zuletzt ein Ergebnis zunehmender Regulierung sind, spielen eine Rolle.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nHinzu komme Verunsicherung bei Privatpersonen und Unternehmen. &#8222;Und Verunsicherung ist Gift f\u00fcr den Neuwagenmarkt.&#8220; Einen Aufschwung im Markt sieht er vorerst nicht, &#8222;weder in Deutschland noch in Europa&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 03.07.2025 16:20 Uhr Der deutsche Automarkt hat im ersten Halbjahr geschw\u00e4chelt. 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