{"id":239668,"date":"2025-07-03T18:08:09","date_gmt":"2025-07-03T18:08:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/239668\/"},"modified":"2025-07-03T18:08:09","modified_gmt":"2025-07-03T18:08:09","slug":"duesseldorf-sechsjaehriger-im-rhein-vermisst-panorama","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/239668\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf &#8211; Sechsj\u00e4hriger im Rhein vermisst &#8211; Panorama"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"teaserText\" data-schema-org-speakable=\"true\">Die D\u00fcsseldorfer Feuerwehr hat im S\u00fcden der Stadt vergeblich nach einem im Rhein abgetriebenen sechsj\u00e4hrigen Jungen gesucht. Der Vater musste abgehalten werden, hinterher zu schwimmen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">D\u00fcsseldorf (dpa\/lnw) &#8211; Die D\u00fcsseldorfer Feuerwehr hat vergeblich nach einem im Rhein vermissten Kind gesucht. Es handele sich um einen sechsj\u00e4hrigen Jungen, sagte ein Polizeisprecher. Der Junge sei mit seiner Familie am Rhein gewesen, als er abgetrieben worden sei. Der Vater habe von Rettungskr\u00e4ften zur\u00fcckgehalten werden m\u00fcssen, hinterher zu schwimmen. Die Angeh\u00f6rigen seien am Ufer von Notfallseelsorgern betreut worden.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Gegen 18.40 Uhr am Mittwochabend war der Notruf eingegangen, dass im Strom in D\u00fcsseldorf-Himmelgeist ein Mensch abgetrieben sei und vermisst werde.\u00a0<\/p>\n<p>Suchaktion soll nicht fortgesetzt werden<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Etwa zweieinhalb Stunden lang h\u00e4tten rund 60 Einsatzkr\u00e4fte an Land und auf Booten sowie Taucher unter Wasser gesucht, das vermisste Kind aber nicht gefunden, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Gesucht wurde auf beiden Rheinseiten: Die Feuerwehr Neuss, die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft DLRG und die Wasserwacht waren beteiligt. Drohnen kamen zum Einsatz &#8211; ein Rettungshubschrauber wurde aufgrund eines Gewitters nicht eingesetzt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die Rettungsboote h\u00e4tten mehrere Flussabschnitte abgefahren und die Suche trotz Gewitters und der Gefahr durch Blitzeinschl\u00e4ge auf dem Wasser fortgesetzt. Gegen Einbruch der D\u00e4mmerung wurde die Suche abgebrochen. Sie sollte am Donnerstag in D\u00fcsseldorf nicht fortgesetzt werden, weil dies erfahrungsgem\u00e4\u00df keine Aussicht auf Erfolg hat, wie es hie\u00df.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">In den vergangenen zwei Wochen waren im Rhein bei D\u00fcsseldorf f\u00fcnf Menschen abgetrieben und vermisst worden. Zwei von ihnen, zwei M\u00e4nner im Alter von 22 und 26 Jahren, wurden viele Kilometer stromabw\u00e4rts am Niederrhein tot geborgen.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Ein 32 Jahre alter Dritter wurde am sogenannten Paradiesstrand der Landeshauptstadt geborgen und konnte nicht wiederbelebt werden. Zwei Menschen werden noch vermisst. Vier Schwimmer in akuter Not wurden vor wenigen Tagen von einem Jetski-Fahrer aus dem Strom gerettet.\u00a0<\/p>\n<p>Ma\u00dfnahmen angelaufen<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Unterdessen sind nach der t\u00f6dlichen Serie Ma\u00dfnahmen angelaufen. Polizei und Ordnungsamt werden an den als Badestr\u00e4nden bekannten Abschnitten in D\u00fcsseldorf Streife laufen und die Menschen vor den T\u00fccken des Stroms warnen. Die sind auf den ersten Blick nicht zu erkennen und werden h\u00e4ufig, besonders von Ortsfremden, untersch\u00e4tzt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Auch die Wasserschutzpolizei warnt die Menschen vom Wasser und vom Ufer aus. \u201eWir haben Badeg\u00e4ste angesprochen und ihnen die Gef\u00e4hrlichkeit vorgef\u00fchrt\u201c, sagte ein Polizeisprecher. Ein Feuerwehrsprecher sagte, an den Buhnen gebe es gef\u00e4hrliche Strudel und Unterstr\u00f6mungen, die auch ge\u00fcbte Schwimmer unter Wasser ziehen k\u00f6nnten.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die Schifffahrt bildet eine weitere Gefahr &#8211; nicht nur wegen der Schiffsschrauben und der Bugwelle, sondern auch wegen des Sogs, der im Nachgang vorbeifahrender Binnenschiffe Schwimmer vom flachen Uferbereich in die starke Str\u00f6mung ziehen kann.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die Stadt appellierte an die Wasserstra\u00dfen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, ein generelles Badeverbot f\u00fcr alle 42,1 Rheinkilometer innerhalb des D\u00fcsseldorfer Stadtgebiets zu erlassen. Denn: Ein generelles Badeverbot f\u00fcr den Rhein gibt es bislang nicht. Nur im Bereich von bestimmten Abschnitten, etwa H\u00e4fen und Br\u00fccken, ist das Baden verboten.\u00a0<\/p>\n<p>Rotes Kreuz: Erschreckende Bilanz<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sprach von einer erschreckenden Bilanz der Hitze-Tage. \u201eDer Rhein ist kein Badesee\u201c, so Saskia Matheisen: \u201eT\u00fcckische Str\u00f6mungen und die starke Schifffahrt k\u00f6nnen selbst ge\u00fcbte Schwimmer in Lebensgefahr bringen. Str\u00f6mungen und Sogwirkungen stellen eine erhebliche Gefahr f\u00fcr Badende dar.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Allein im vergangenen Jahr seien in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Nordrhein-Westfalen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nordrhein-Westfalen<\/a> 57 Menschen durch Ertrinken ums Leben gekommen. Der Gro\u00dfteil der Menschen ertrank dabei in unbewachten Gew\u00e4ssern wie dem Rhein und anderen Fl\u00fcssen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Dar\u00fcber hinaus warnte die Wasserwacht des DRK davor, \u00fcberhitzt ins Wasser zu springen. Der starke Temperaturunterschied zwischen K\u00f6rpertemperatur und dem k\u00fchlen Flusswasser k\u00f6nne zu einem K\u00e4lteschock f\u00fchren. Die Folgen k\u00f6nnen Kreislaufversagen oder sogar Ertrinken sein \u2013 oft binnen weniger Sekunden.\u00a0<\/p>\n<p>Mehr Eins\u00e4tze<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">In den vergangenen zwei Wochen wurden die Wasserwachten in Nordrhein zu 31 Eins\u00e4tzen alarmiert. Acht Eins\u00e4tze endeten f\u00fcr die betroffenen Menschen t\u00f6dlich. Allein im D\u00fcsseldorfer Stadtgebiet sei es zu 20 der 31 Eins\u00e4tze gekommen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die Wasserwacht beobachte mit Sorge, dass sie aufgrund des Klimawandels immer h\u00e4ufiger zu Eins\u00e4tzen gerufen werde. L\u00e4ngere Hitzeperioden, extreme Wetterereignisse und steigende Besucherzahlen an offenen Gew\u00e4ssern f\u00fchrten zu einer zunehmenden Belastung der ehrenamtlichen Rettungskr\u00e4fte. Die Wasserwacht appellierte, Pr\u00e4ventionsarbeit und Schwimmausbildung \u2013 insbesondere f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Kinder\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kinder<\/a> und Jugendliche \u2013 st\u00e4rker zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250703-930-751121\/3<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die D\u00fcsseldorfer Feuerwehr hat im S\u00fcden der Stadt vergeblich nach einem im Rhein abgetriebenen sechsj\u00e4hrigen Jungen gesucht. 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