{"id":23975,"date":"2025-04-11T17:48:10","date_gmt":"2025-04-11T17:48:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/23975\/"},"modified":"2025-04-11T17:48:10","modified_gmt":"2025-04-11T17:48:10","slug":"lage-in-der-ukraine-die-sicherheitsgarantie-auf-die-es-ankommt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/23975\/","title":{"rendered":"Lage in der Ukraine: Die Sicherheitsgarantie, auf die es ankommt"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Einiges haben Sympathisanten der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/krieg-in-ukraine\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a> dem noch amtierenden Bundeskanzler Olaf Scholz vorzuwerfen: Z\u00f6gerlichkeit bei Waffenlieferungen und die Weigerung, Marschflugk\u00f6rper zu liefern etwa. Auch als in den vergangenen Monaten die Entsendung europ\u00e4ischer Friedenstruppen, angef\u00fchrt von Gro\u00dfbritannien und Frankreich, zu einer zentralen Idee in Bezug auf die k\u00fcnftige Friedenssicherung wurde, zeigte sich Scholz eher desinteressiert: Keine europ\u00e4ischen Truppen brauche das Land, sagte er mehrfach, <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/aktuelles\/kanzler-statement-ukraine-2335368\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sondern eine starke Armee<\/a>, und zwar auch nach dem Krieg. Doch nachdem am Donnerstag ein weiteres Treffen der sogenannten Koalition der Willigen ohne klaren Plan f\u00fcr eine Entsendung von Friedenstruppen endete, wird klar: Der Noch-Kanzler hat wom\u00f6glich recht.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Ukraine setzt jedenfalls angesichts tendenziell schrumpfender Waffenlieferungen zunehmend auf ihre eigene <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/ruestungsindustrie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">R\u00fcstungsindustrie<\/a>. Nicht nur, um den derzeitigen Kriegsverlauf zu beeinflussen, sondern auch als eine Art Lebensversicherung f\u00fcr die Zukunft, eine Garantie der Wehrhaftigkeit aus eigener Kraft. Man k\u00f6nnte sagen: als Sicherheitsgarantie, auf die es eigentlich ankommt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Denn die ukrainische R\u00fcstungsindustrie ist seit Kriegsbeginn um ein Vielfaches gewachsen. Produzierte der R\u00fcstungssektor des Landes 2022 noch Waffen im Wert von etwa einer Milliarde Euro, waren es ein Jahr sp\u00e4ter bereits drei Milliarden und im vergangenen Jahr zehn Milliarden Euro. 2025 k\u00f6nnten ukrainische Unternehmen die Summe erneut verdreifachen, <a href=\"https:\/\/ucdi.org.ua\/en\/news-en\/ukrainian-defence-manufacturers-council-launched-in-ukraine\/\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sagte j\u00fcngst der ukrainische Industrieminister Oleksandr Kamyschin<\/a>. Doch f\u00fcr die notwendigen Investitionen fehle das Geld, stattdessen werde eine Produktion im Wert von 15 Milliarden Euro anvisiert. <\/p>\n<p>                            Ukrainische Drohne bei einem Test in Dnipropetrowsk                \u00a9\u00a0Violeta Santos Moura\/\u200bReuters<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Listet man auf, was f\u00fcr dieses Geld produziert wird, verblasst dagegen nahezu jedes westliche Hilfspaket: 2,5 Millionen Artilleriegranaten sind im vergangenen Jahr (mithilfe westlicher Firmen) in der Ukraine hergestellt worden. Die Produktion des ukrainischen Artilleriesystems Bohdana stieg von sechs auf 20 pro Monat. Das sind 480 pro Jahr; zum Vergleich: Etwa 700 Einheiten schwerer Artillerie lieferte der Westen dem Land seit Kriegsbeginn.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. Erhalten Sie zudem freitags den US-Sonderletter &#8222;Was jetzt, America?&#8220; sowie das digitale Magazin ZEIT am Wochenende.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bei Drohnen, einer der zentralen Waffen dieses Krieges, ist die Ukraine schon l\u00e4ngere Zeit weitgehend autark. 120 ukrainische Unternehmen entwerfen oder produzieren Drohnen unterschiedlichster Typen, schreibt etwa der britische Strategie-Thinktank Rusi in einer <a href=\"https:\/\/static.rusi.org\/winning-the-industrial-war-comparing-russia-europe-ukraine-2022-24.pdf\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">detaillierten Analyse der russischen und ukrainischen Industriekapazit\u00e4ten<\/a>. Im vergangenen Jahr bauten sie 100.000 Einheiten pro Monat, in diesem sollen es f\u00fcnfmal so viele werden. Der ukrainische R\u00fcstungssektor insgesamt umfasst laut einer <a href=\"https:\/\/www.ey.com\/content\/dam\/ey-unified-site\/ey-com\/en-ua\/insights\/defense-tech\/navigating-ukraine-defense-tech-market.pdf\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00dcbersicht des Wirtschaftspr\u00fcfers EY<\/a> 100 staatliche und 400 private Unternehmen, die 300.000 Angestellte besch\u00e4ftigten und demnach neben der reinen Produktion von Waffen auch in Bereichen wie elektronischer Kampff\u00fchrung, Robotik und Cybersicherheit aktiv sind.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Einige der meist beachteten Ereignisse und Entwicklungen des Krieges<br \/>\ngehen zudem auf ukrainische Eigenentwicklungen zur\u00fcck. Die Zerst\u00f6rung<br \/>\ndes russischen Kreuzers Moskau mit Neptun-Raketen beispielsweise, oder<br \/>\ndie weitgehende Verdr\u00e4ngung russischer Kriegsschiffe aus dem westlichen<br \/>\nSchwarzen Meer und von der Krim durch die Seedrohne Magura V5. Die<br \/>\nregelm\u00e4\u00dfigen <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2024-08\/ukraine-lage-drohnen-raketen-angriffe-militaerflugplatz-oellager-russland-kursk-woche\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Angriffe auf Russlands \u00d6lraffinerien und Milit\u00e4rflugpl\u00e4tze<\/a> mit<br \/>\nLangstreckendrohnen w\u00e4ren kaum m\u00f6glich, wenn die Ukraine daf\u00fcr<br \/>\nwestliche Waffen ben\u00f6tigen w\u00fcrde, die Reichweitenbeschr\u00e4nkungen<br \/>\nunterliegen. Zuletzt berichteten russische Milit\u00e4rblogger von gro\u00dfen<br \/>\nProblemen bei der Treffsicherheit der gef\u00fcrchteten russischen<br \/>\nGleitbomben; <a href=\"https:\/\/www.forbes.com\/sites\/davidaxe\/2025\/03\/17\/ukraine-has-been-jamming-russian-glide-bombs-now-we-know-how\/\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Grund daf\u00fcr ist offenbar Lima<\/a>, ein System zur St\u00f6rung von<br \/>\nSignalen \u2013 aus ukrainischer Produktion.\n<\/p>\n<p>                            Die ukrainischen Seedrohnen des Typs Magura V5 haben einen gro\u00dfen Beitrag dazu geleistet, Russland aus dem westlichen Schwarzen Meer zu verdr\u00e4ngen und ukrainische Getreideexporte zu sichern.                 \u00a9\u00a0Valentyn Ogirenko\/\u200bReuters<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Auf den ersten Blick scheint es \u00fcberraschend, kaum glaubhaft gar, dass aus der Ukraine so schnell eine derartig gro\u00dfe &#8222;Start-up-Kriegsmaschinerie&#8220; entstanden ist, wie es das Rusi-Institut formuliert. Doch ein Blick in die Vergangenheit des Landes macht schnell klar, dass dort nichts im luftleeren Raum entsteht. Vielmehr erwacht derzeit ein vergessener und \u00fcber Jahrzehnte hinweg vernachl\u00e4ssigter Gigant \u2013 der gerade erst dabei ist, sein volles Potenzial zu erreichen. <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">So erinnern die Rusi-Experten daran, in welchem Ausma\u00df die sowjetische R\u00fcstungsindustrie in der damaligen ukrainischen Sowjetrepublik verwurzelt war. 1991 arbeiteten dort demnach 1,5 Millionen Menschen f\u00fcr 700 Unternehmen, die allein in der Produktion von R\u00fcstungsg\u00fctern aktiv waren. Die unter der Nato-Bezeichnung &#8222;Satan&#8220; bekannten sowjetischen SS-18-Interkontinentalraketen stammten aus weitgehend ukrainischer Produktion, noch bis in die Neunzigerjahre hinein hatte das Land die Kapazit\u00e4t, fast 1.000 Kampfpanzer j\u00e4hrlich zu bauen. Der Zusammenbruch der Sowjetunion unterbrach zudem auf halber Strecke den Bau des ersten sowjetischen nuklearbetriebenen Flugzeugtr\u00e4gers \u2013 in einer ukrainischen Werft.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bis ins vergangene Jahrzehnt hinein war <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russland<\/a> bei einigen Waffensystemen auf ukrainische Komponenten angewiesen. Schon damals mutma\u00dften Beobachter, dass das ein weiterer Grund f\u00fcr Putins Furcht davor sein k\u00f6nnte, die Ukraine an den Westen zu verlieren. Die Annexion der Krim k\u00f6nne dann lediglich der Anfang des russischen Feldzugs sein, hei\u00dft es etwa in einem <a href=\"https:\/\/www.svoboda.org\/a\/25308098.html\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Artikel von Radio Swoboda<\/a> aus dem Jahr 2014.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dass vom sowjetukrainischen R\u00fcstungssektor wenige Jahre sp\u00e4ter kaum noch etwas \u00fcbrig war, liegt nicht nur am Geldmangel der postsowjetischen Ukraine, die es sich nicht leisten konnte, diese Kapazit\u00e4ten auszulasten. Sondern auch an einer von au\u00dfen erzwungenen Demilitarisierung: Nicht nur verzichtete die Ukraine im Ausgleich f\u00fcr \u2013 sp\u00e4ter von Russland gebrochene \u2013 Sicherheitsgarantien auf den Status einer Atommacht. Auch 30 strategische Bomber und fast 1.000 Marschflugk\u00f6rper gab das Land an Russland ab oder zerst\u00f6rte sie; 1.000 Flugabwehrwaffen und 133.000 Tonnen Munition wurden im Rahmen eines von der Nato initiierten Abr\u00fcstungsprogramms vernichtet. <\/p>\n<p>                            Zerst\u00f6rung eines Kh-22-Marschflugk\u00f6rpers westlich von Kyjiw im November 2002 im Rahmen der mit den USA vereinbarten Abr\u00fcstung der Ukraine. Mit solchen Marschflugk\u00f6rpern greift Russland inzwischen regelm\u00e4\u00dfig ukrainische St\u00e4dte an.                \u00a9\u00a0Gleb Garanich\/\u200bYYK\/\u200bCVI\/\u200bAA\/\u200bReuters<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die alten Arsenale sind unwiederbringlich verloren, doch jetzt profitiert die Ukraine von ihrer Vergangenheit als bedeutendes R\u00fcstungszentrum. Die Rusi-Experten sehen darin einen wesentlichen Grund f\u00fcr den raschen Aufbau der Verteidigungsbranche unter Kriegsbedingungen \u2013 auch wenn dieser deutlich weniger geordnet verlief als in Russland, wie sie einr\u00e4umen (was wiederum nicht unwesentlich daran liegt, dass der russische Pr\u00e4sident aktiv einen Krieg vorbereitete, den sein ukrainischer Gegenpart zu vermeiden gehofft hatte). <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dass das inzwischen auch in Europa erkannt wurde, zeigen Ver\u00e4nderungen in der europ\u00e4ischen Ukraine-Unterst\u00fctzung, die bereits im vergangenen Jahr begannen. <a href=\"https:\/\/www.economist.com\/europe\/2025\/04\/06\/how-europe-hopes-to-turn-ukraine-into-a-steel-porcupine\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">So etabliert sich etwa zunehmend<\/a> das sogenannte d\u00e4nische Modell, bei dem Staaten nicht Waffen liefern, sondern der Ukraine Geld zur Verf\u00fcgung stellen, um von ukrainischen Firmen einzukaufen. Diese werden dadurch wiederum gest\u00e4rkt und k\u00f6nnen in neue Kapazit\u00e4ten investieren. Das Vorgehen ist nach D\u00e4nemark benannt, das als erster Staat Geld in ukrainische Artillerie investierte. Inzwischen greift die Methode auf weitere Bereiche \u00fcber: Die f\u00fcr die Drohnenabwehr wichtige elektronische Kampff\u00fchrung wird zuk\u00fcnftig von elf westlichen Staaten <a href=\"https:\/\/x.com\/GermanyNATO\/status\/1910598930745663806\" class=\"\" target=\"_blank\">unter deutscher F\u00fchrung<\/a> gezielt gef\u00f6rdert.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das k\u00f6nnte auch f\u00fcr die kommenden Jahre ein vielversprechendes Modell sein. Der Westen hat zwar immer weniger Waffen zu verschenken, versucht derzeit selbst aufzur\u00fcsten \u2013 doch er hat das Geld, das die Ukraine braucht. Und das Know-how: So war es die Weitergabe von Lizenzen durch Norwegen, die der Ukraine erlaubte, 155-Millimeter-Granaten selbst zu produzieren. Im Gegenzug dazu k\u00f6nnte auch der Westen profitieren. <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/world\/ukraine-drones-american-defense-tech-startups-25f1fe92\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">So interessieren sich etwa die USA<\/a> schon seit Langem f\u00fcr ukrainische Drohnen, die billiger und effektiver sind als die aus US-Produktion.\u00a0 <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ausschlie\u00dflich auf die eigene Industrie wird sich die Ukraine aber auf absehbare Zeit nicht verlassen k\u00f6nnen. In Bereichen wie Luftverteidigung, Luftwaffe und Raketenartillerie wird sie nach Einsch\u00e4tzung eines <a href=\"https:\/\/www.congress.gov\/crs_external_products\/IF\/PDF\/IF12150\/IF12150.13.pdf\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vom US-Kongress bestellten Gutachtens<\/a> noch lange vom Westen abh\u00e4ngig bleiben. Unverzichtbar bleibt auch die geheimdienstliche Unterst\u00fctzung der USA. Auch die westliche Finanzierung d\u00fcrfte noch viele Jahre ben\u00f6tigt werden. Und den Personalbedarf der Armee zu decken, ist eine Aufgabe, bei der dem Land von au\u00dfen niemand helfen kann \u2013 und die nicht durch Waffen l\u00f6sbar ist.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Aber <a href=\"https:\/\/www.gazeta.ru\/politics\/news\/2025\/01\/28\/24946448.shtml\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wladimir Putins Behauptung<\/a>, dass die Ukraine ohne westliche Lieferungen keine zwei Monate gegen Russland bestehen w\u00fcrde, k\u00f6nnte falscher kaum sein. Die Widerstandskraft, die in Hunderten \u00fcber das Land verteilten Werkhallen entsteht, ist nicht zu untersch\u00e4tzen. <\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" class=\"zg-counticle__picture\"  src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/square__180x180__desktop.jpeg\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>                        \u00a9\u00a0Valentyn Ogirenko\/\u200bReuters<\/p>\n<p class=\"zg-counticle__text\">\n        <strong class=\"zg-counticle__number-wrapper\"><br \/>\n            1143 Tage        <\/strong><\/p>\n<p>                    <strong class=\"zg-counticle__title\"><br \/>\n                seit Beginn der russischen Invasion<br \/>\n            <\/strong><\/p>\n<p>        Das Zitat: Verwirrung in Washington        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In den vergangenen Wochen berichteten mehrere US-Medien, Donald Trump sei angeblich zunehmend ver\u00e4rgert \u00fcber den <strong>Unwillen Wladimir Putins, einem Waffenstillstand zuzustimmen.<\/strong> W\u00e4hrend Trump seine Politik \u2013 Druck auf die Ukraine und Zugest\u00e4ndnisse gegen\u00fcber Russland \u2013 bislang nicht entsprechend anpasste, kam es bei einem Treffen mit Benjamin Netanjahu im Wei\u00dfen Haus immerhin zu einer der seltenen Anschuldigungen des US-Pr\u00e4sidenten an Russland \u2013 <strong>wenngleich in eher vager Form: <\/strong><\/p>\n<blockquote class=\"quote__text\"><p>Sie bombardieren gerade wie verr\u00fcckt. Ich wei\u00df nicht, was dort passiert. Das ist keine gute Situation.<\/p><\/blockquote>\n<p>    <a class=\"quote__link\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/live\/KqgoWiDuOzw?si=wKvOD6dtFvK0t1Ap&amp;t=2280\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump \u00fcber Russlands j\u00fcngste Angriffe<\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Am Freitag besuchte <strong>Trumps Sondergesandter Steve Witkoff <\/strong>Moskau zum dritten Mal innerhalb von zwei Monaten. Dort soll er offenbar erneut mit Putin sprechen. Nach seiner R\u00fcckkehr von der vergangenen Moskaureise hatte Witkoff gesagt, er <strong>glaube an den &#8222;guten Willen&#8220; des russischen Pr\u00e4sidenten.<\/strong>\n<\/p>\n<p>        Die wichtigsten Meldungen: Soldaten aus China und mehr tote Zivilisten        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Kriegsgefangene aus China:<\/strong> Die Ukraine spricht erstmals von der Kriegsteilnahme chinesischer Soldaten auf russischer Seite. <strong>Zwei von ihnen seien in der Region Donezk gefangen genommen worden<\/strong>, sagte <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/wolodymyr-selenskyj\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> am Dienstag. Dabei ver\u00f6ffentlichte er ein Video, das einen der Gefangenen zeigen soll, sp\u00e4ter ein weiteres, in dem der zweite Gefangene befragt wird. Unter Berufung auf Geheimdienstinformationen sprach der ukrainische Pr\u00e4sident von <strong>mindestens 155 Soldaten<\/strong> aus China, die in der russischen Invasionsarmee dienten. <a href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/over-160-chinese-nationals-serve-in-russian-army-leaked-documents-show\/\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Kyiv Independent berichtete<\/a>, ebenfalls unter Berufung auf ein Geheimdienstdokument, von 163 Soldaten.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Ukraine geht Berichten <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/ukraine-krieg-kyjiw-legt-liste-von-155-chinesischen-soeldnern-in-der-russischen-armee-vor-a-842ed8ea-1761-4a4f-b5d8-02313b6736e8\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">unter anderem des Spiegels<\/a> zufolge nicht davon aus, dass Chinas F\u00fchrung Russland Soldaten f\u00fcr den Krieg zur Verf\u00fcgung stellt, wie es etwa <strong>Nordkorea<\/strong> tut. Doch China toleriere, dass die <strong>M\u00e4nner von Russland angeworben <\/strong>w\u00fcrden \u2013 wobei mindestens einer von ihnen <strong>angeblich selbst f\u00fcr seine Aufnahme ins russische Milit\u00e4r bezahlt haben soll. <\/strong><a href=\"https:\/\/istories.media\/news\/2025\/04\/11\/vazhnie-istorii-ustanovili-imena-51-voennogo-iz-kitaya-kotorie-proshli-cherez-punkt-otbora-vs-rf-za-god\/\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Das unabh\u00e4ngige exilrussische Investigativportal iStories berichtete<\/a>, es habe die Namen von <strong>51 chinesischen Staatsb\u00fcrgern<\/strong> ermitteln k\u00f6nnen, die 2023 und im vergangenen Jahr Rekrutierungsb\u00fcros in Moskau aufgesucht h\u00e4tten. Mindestens einer von ihnen sei im Dezember 2023 gestorben, mehrere weitere seien bei K\u00e4mpfen verletzt worden.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die chinesische Regierung teilte auf Anfrage der Ukraine mit, sie wolle die Informationen &#8222;pr\u00fcfen&#8220;; die USA bezeichneten eine Kriegsbeteiligung chinesischer Soldaten als &#8222;verst\u00f6rend&#8220;. <strong>Russland dementierte die Anschuldigungen. <br \/><\/strong>\n<\/p>\n<p>                An dieser Stelle ist ein externer Inhalt eingebunden<\/p>\n<p>Zum Anschauen ben\u00f6tigen wir Ihre Zustimmung<\/p>\n<p>\n                Weiter\n            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Get\u00f6tete Zivilisten: <\/strong>In der zentralukrainischen Gro\u00dfstadt<strong> Krywyj Rih <\/strong>wurden am vergangenen Freitag bei einem russischen Raketenangriff <strong>20 Menschen get\u00f6tet und 54 weitere verletzt.<\/strong> Neun der Get\u00f6teten waren Kinder und Jugendliche. Die Attacke folgte auf eine Reihe von gro\u00df angelegten Drohnenangriffen in den vergangenen Wochen, bei denen Russland<strong> viele Drohnen auf einmal gegen jeweils eine Stadt richtete<\/strong>.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wie das <a href=\"https:\/\/ukraine.ohchr.org\/en\/Protection-of-Civilians-in-Armed-Conflict-March-2025\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">UN-Menschenrechtsb\u00fcro in Kyjiw mitteilte<\/a>, hatte die Ausweitung der russischen Luftangriffe auch einen deutlichen Anstieg bei der Zahl der Opfer zur Folge. So seien im M\u00e4rz <strong>164 Zivilisten get\u00f6tet und weitere 910 verletzt <\/strong>worden \u2013 deutlich mehr als im Februar, als 129 Tote und 588 Verletzte erfasst worden waren. Bei mehreren Angriffen best\u00e4tigte das UN-B\u00fcro ukrainische Angaben, laut denen Russland bei den j\u00fcngsten Angriffen auch <strong>Wohngebiete mit Streumunition<\/strong> beschoss.\n<\/p>\n<p>                            Beerdigung von zwei in Krywyj Rih get\u00f6teten Jugendlichen nach dem russischen Raketenangriff vom 4. April                \u00a9\u00a0Stringer\/\u200bReuters<\/p>\n<p>        Waffenlieferungen und Milit\u00e4rhilfen: Geld aus Gro\u00dfbritannien, Panzer und Luftverteidigung aus Deutschland        <\/p>\n<ul class=\"list article__item\">\n<li>\n<strong>Gro\u00dfbritannien<\/strong> hat der Ukraine ein neues Hilfspaket im Wert von knapp <strong>510 Millionen Euro<\/strong> zugesagt, an dem sich auch <strong>Norwegen<\/strong> finanziell beteiligt. Damit sollen Reparaturen von Milit\u00e4rfahrzeugen finanziert werden, aber auch die Beschaffung von <strong>Drohnen, Radarsystemen und Panzerabwehrminen<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"list article__item\">\n<li>\n<strong>Deutschland<\/strong> liefert der Ukraine weitere <strong>25 Marder-Sch\u00fctzenpanzer, 15 Leopard-1-Kampfpanzer und 14 Artilleriesysteme <\/strong>noch ungenannten Typs. Verteidigungsminister Boris Pistorius <a href=\"https:\/\/www.bmvg.de\/de\/presse\/ukraine-kontaktgruppe-erstmals-unter-deutsch-britischem-vorsitz-5932208\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">k\u00fcndigte zudem f\u00fcr dieses Jahr<\/a> die Lieferung von <strong>100 Radaren zur Boden\u00fcberwachung und 100.000 zus\u00e4tzlichen Artilleriegranaten <\/strong>an. Ein besonderer Fokus soll auf der Luftverteidigung liegen: Pistorius sagte der Ukraine <strong>vier weitere Iris-T-Flugabwehrsysteme und 300 Flugabwehrraketen<\/strong> zu. Weiterhin werde Deutschland <strong>30 Patriot-Flugabwehrraketen <\/strong>und <strong>120 schultergest\u00fctzte Flugabwehrwaffen<\/strong> liefern.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"list article__item\">\n<li>Wie die <a href=\"https:\/\/x.com\/USAmbKyiv\/status\/1909632486969090123\" class=\"\" target=\"_blank\">US-Botschafterin in der Ukraine, Bridget Brink,<\/a> mitteilte, haben die USA der Ukraine seit Jahresbeginn<strong> 150 Gefechtsfahrzeuge <\/strong>geliefert. Dabei handelt es sich um das Modell Senator des kanadischen Herstellers Roshel, von dem die Ukraine seit Kriegsbeginn bereits <strong>mehr als 1.000 Exemplare <\/strong>erhielt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>        Der Ausblick: Neuer Anlauf, alter Deal        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Am <strong>Samstag<\/strong> enden zweit\u00e4gige Beratungen einer ukrainischen Delegation mit US-Vertretern in Washington, die dem von Donald Trump anvisierten <strong>Abkommen \u00fcber die F\u00f6rderung ukrainischer Ressourcen<\/strong> gewidmet sind. Trump hatte der Ukraine bereits vor Monaten ein solches Abkommen abverlangt \u2013 als <strong>Ausgleich f\u00fcr Milit\u00e4rhilfen der Vorg\u00e4ngerregierung <\/strong>und zu sehr ung\u00fcnstigen Konditionen. Der anschlie\u00dfend ausgehandelte <strong>Rahmenvertrag war deutlich milder gestaltet<\/strong>, wurde vom US-Pr\u00e4sidenten aber nach dessen <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-02\/trump-vance-weisses-haus-streit\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verbalattacken auf Selenskyj im Wei\u00dfen Haus<\/a> abgesagt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In einem <strong>neuen Entwurf <\/strong>griffen die USA die fr\u00fcheren Forderungen wieder auf und versch\u00e4rften sie sogar. Berichten <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/896da2e5-daa5-4b4e-a51c-0aef4de95d36\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der <\/a><a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/896da2e5-daa5-4b4e-a51c-0aef4de95d36\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Financial Times<\/a>und <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/us-is-pushing-more-expansive-minerals-deal-with-ukraine-sources-say-2025-03-27\/\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der Nachrichtenagentur Reuters<\/a> zufolge sieht das neue Abkommen <strong>keinerlei Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine <\/strong>vor \u2013 eine Schl\u00fcsselforderung der ukrainischen Seite. Zudem enth\u00e4lt der Entwurf demnach eine weitgehende <strong>US-Kontrolle <\/strong>nicht nur \u00fcber den <strong>Abbau von Ressourcen<\/strong>, sondern auch f\u00fcr<strong> s\u00e4mtliche Infrastruktur<\/strong>, die daf\u00fcr ben\u00f6tigt wird, sowie \u00fcber den <strong>Gro\u00dfteil der Einnahmen. <\/strong><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ein Abkommen unter solchen Bedingungen lehnte Selenskyj bislang entschieden ab. Sollte er es dennoch unterzeichnen, h\u00e4tte das Abkommen<strong> kaum eine Chance, im Kyjiwer Parlament ratifiziert zu werden. <\/strong>Ziel der ukrainischen Delegation in Washington d\u00fcrfte daher sein, die <strong>Bedingungen zu mildern <\/strong>und sich wieder <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-02\/ukraine-krieg-usa-ressourcen-abkommen-donald-trump-wolodymyr-selenskyj\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dem Rahmenvertrag<\/a> anzun\u00e4hern, den Selenskyj Ende Februar in Washington unterzeichnen wollte.\n<\/p>\n<p>            Ukrainekrieg        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-03\/ukrainische-soldaten-verwundet-versorgung-deutschland-krieg\" data-ct-label=\"Ukrainische Soldaten: Deutschland hat sie gerettet. Und dann allein gelassen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Ukrainische Soldaten:<br \/>\n                        Deutschland hat sie gerettet. Und dann allein gelassen<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/waffenstillstand-ukraine-energie-infrastruktur-russland\" data-ct-label=\"Waffenstillstand in der Ukraine: H\u00e4lt der Waffenstillstand im Energiebereich?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Waffenstillstand in der Ukraine:<br \/>\n                        H\u00e4lt der Waffenstillstand im Energiebereich?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/13\/francois-hollande-frankreich-europa-verteidigung-ukraine-wladimir-putin\" data-ct-label=\"Fran\u00e7ois Hollande: &quot;Putin und Trump haben zwei Dinge gemeinsam&quot;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Fran\u00e7ois Hollande:<br \/>\n                        &#8222;Putin und Trump haben zwei Dinge gemeinsam&#8220;<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Den R\u00fcckblick auf die vergangene Woche <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-04\/ukraine-lage-russland-offensive-front-verhandlungen-woche\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">finden Sie hier.<\/a>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Verfolgen Sie alle aktuellen Entwicklungen im russischen Krieg gegen die Ukraine <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/ukraine-krieg-news-liveblog\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in unserem Liveblog.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Einiges haben Sympathisanten der Ukraine dem noch amtierenden Bundeskanzler Olaf Scholz vorzuwerfen: Z\u00f6gerlichkeit bei Waffenlieferungen und die Weigerung,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":23976,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,1435,7418,451,14,15,16,307,747,12,317,10134,107],"class_list":{"0":"post-23975","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-krieg-in-der-ukraine","12":"tag-lage-in-der-ukraine","13":"tag-militaer","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-politik","17":"tag-russland","18":"tag-ruestungsindustrie","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-ukraine","21":"tag-waffenlieferung","22":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114320592241817354","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23975","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23975"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23975\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/23976"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23975"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23975"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23975"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}