{"id":239911,"date":"2025-07-03T20:19:13","date_gmt":"2025-07-03T20:19:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/239911\/"},"modified":"2025-07-03T20:19:13","modified_gmt":"2025-07-03T20:19:13","slug":"ist-der-putinismus-tatsaechlich-faschistisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/239911\/","title":{"rendered":"Ist der Putinismus tats\u00e4chlich faschistisch?"},"content":{"rendered":"<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Dies ist ein <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/open-source\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Open-Source<\/a>-Beitrag. Der Berliner Verlag gibt allen Interessierten die <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/faq.356632\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M\u00f6glichkeit<\/a>, Texte mit inhaltlicher Relevanz und professionellen Qualit\u00e4tsstandards anzubieten.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die Verwendung des <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/russland-ist-nicht-faschistisch-wladimir-putin-li.264934\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Terminus \u201eFaschismus\u201c im Zusammenhang mit dem heutigen russischen Staat und seinen Handlunge<\/a>n hat mindestens drei Dimensionen. Erstens ist er eine historische Analogie, um die \u00f6ffentliche Interpretation aktueller Ereignisse im Lichte bekannter Entwicklungen der j\u00fcngeren Vergangenheit zu lenken. Zweitens ist er eine ukrainische Chiffre, welche die heutige gelebte Erfahrung von Millionen Ukrainern zum Ausdruck bringt. Sie wird unter anderem mit dem Ziel kommuniziert, Mitgef\u00fchl f\u00fcr die Opfer russischen Massenterrors in der <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> (sowie teils auch innerhalb Russlands) zu erzeugen. Drittens ist \u201eFaschismus\u201c ein akademischer Oberbegriff, der wissenschaftlicher Klassifizierung dient, Vergleiche \u00fcber Zeit und Raum hinweg erm\u00f6glicht sowie Unterschiede beziehungsweise Gemeinsamkeiten zwischen dem historischen Faschismus einerseits und heutigen <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/wladimir-putin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Putinismus<\/a> andererseits verdeutlicht.<\/p>\n<p><strong>Faschismus als historische Analogie<\/strong><\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die meisten \u00f6ffentlichen Bezeichnungen von Putins Regime als faschistisch erf\u00fcllen die Funktion einer diachronen Analogie beziehungsweise metaphorischen Einordnung zum besseren Verst\u00e4ndnis j\u00fcngster Entwicklungen in Russland und seinen besetzten Gebieten. Solche historische Gleichsetzung und verbale Visualisierung eines aktuellen Ph\u00e4nomens mit Ereignissen und Bildern aus der Vergangenheit hilft, entscheidende Charakteristika und Herausforderungen des heutigen Russlands zu erkennen. Die Zuschreibung von \u201eFaschismus\u201c an Putins Regime dient dazu, der breiten \u00d6ffentlichkeit zu veranschaulichen, was in Russland und den russisch besetzten ukrainischen Gebieten geschieht.<\/p>\n<p><img alt=\"Mit dem Begriff des Faschismus wird historisch vor allem das Regime Mussolinis (im Bild) in Italien sowie die Nazi-Diktatur in Deutschland assoziiert.\" loading=\"lazy\" width=\"3240\" height=\"2160\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/027e46a7-f001-4596-95ba-eeac29cb2e2a.jpeg\"\/><\/p>\n<p>Mit dem Begriff des Faschismus wird historisch vor allem das Regime Mussolinis (im Bild) in Italien sowie die Nazi-Diktatur in Deutschland assoziiert.GRANGER Historical Picture Archive\/imago<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Dieser Vergleich ist insofern gerechtfertigt, als es zahlreiche Parallelen zwischen der innen- und au\u00dfenpolitischen Rhetorik und Vorgehensweise von Putins Russland einerseits und von <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/benito-mussolini-der-sturz-des-duce-li.44382\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mussolinis<\/a> Italien sowie <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/adolf-hitler\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hitlers<\/a> Deutschland andererseits gibt. Bis Mitte 2025 haben sich viele politische, soziale, ideologische und institutionelle \u00c4hnlichkeiten angeh\u00e4uft. Sie reichen von zunehmend diktatorischen und teilweise totalit\u00e4ren Merkmalen des russischen Regimes bis hin zu revanchistischen und zunehmend v\u00f6lkerm\u00f6rderischen Merkmalen im externen Verhalten des Kremls. Vor diesem Hintergrund erf\u00fcllt die Verwendung des Faschismusbegriffs eine erhellende Funktion f\u00fcr politische Debatten in der Medienlandschaft, interessierten Zivilgesellschaft und politischen Bildung.<\/p>\n<p><strong>Faschismus als gelebte Erfahrung<\/strong><\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die Anwendung des Begriffs \u201eFaschismus\u201c auf Putins Regime durch au\u00dfenstehende Kommentatoren zielt darauf ab, einem Publikum au\u00dferhalb Russlands und der Ukraine einen Eindruck \u00fcber aktuelle russische Innen- und Au\u00dfenpolitik zu vermitteln. Dagegen ist die ukrainische Verwendung des Begriffs \u201eFaschismus\u201c und Neologismus \u201eRaschismus\u201c \u2013 eine Kombination aus \u201eRussia\u201c und \u201eFaschismus\u201c \u2013 in erster Linie ein expressiver Akt.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">In der Ukraine dr\u00fcckt die Bezeichnung Russlands als faschistisch seit 2014 den kollektiven Schock, die tiefe Trauer und die fortgesetzte Verzweiflung angesichts des morbiden Zynismus des Kremls gegen\u00fcber einfachen Ukrainern aus \u2013 insbesondere in den letzten dreieinhalb Kriegsjahren.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Auch dient \u201eFaschismus\u201c beziehungsweise \u201eRaschismus\u201c der ukrainischen Regierung und Gesellschaft als Schlachtruf zur Mobilisierung in- und ausl\u00e4ndischer Unterst\u00fctzung f\u00fcr den Widerstand gegen die russische Aggression. Diese Begriffe sollen die Au\u00dfenwelt auf die schwerwiegenden Auswirkungen des russischen Vernichtungskrieges f\u00fcr die Ukraine aufmerksam machen. Die Adjektive \u201efaschistisch\u201c und \u201eraschistisch\u201c weisen darauf hin, dass es bei der milit\u00e4rischen Expansion Russlands nicht nur um Eroberung ukrainischen Territoriums geht. Russlands revanchistisches Abenteuer zielt, insbesondere seit 2022, auf die Zerst\u00f6rung der Ukraine als einen unabh\u00e4ngigen Nationalstaat und eine von Russland separate Kulturgemeinschaft.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die Worte und Taten der russischen Regierung sind in dieser Hinsicht weitgehend deckungsgleich. Die \u00c4u\u00dferungen von russischen Regierungsvertretern, Parlamentariern und Propagandisten weisen insbesondere seit dem 24. Februar 2022 darauf hin, dass die Absichten Russlands in Bezug auf die Ukraine \u00fcber eine blo\u00dfe Neuziehung von Staatsgrenzen, Wiederherstellung regionaler Hegemonie und Abwehr einer Verwestlichung Osteuropas hinausgehen. Doch schon seit 2014 ist Moskau damit besch\u00e4ftigt, ukrainische Identit\u00e4t, Kultur und Nationalgef\u00fchle auf der Krim und im Donbass r\u00fccksichtslos zu unterdr\u00fccken.<\/p>\n<p><img alt=\"Eine Gleichsetzung Russlands unter Putin mit dem NS-Regime w\u00fcrde zu weit gehen. Im Bild: Adolf Hitler und Heinrich Himmler, 1939\" loading=\"lazy\" width=\"3640\" height=\"2427\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/31669725-dd08-4c5a-b52b-a60d17cd7aef.jpeg\"\/><\/p>\n<p>Eine Gleichsetzung Russlands unter Putin mit dem NS-Regime w\u00fcrde zu weit gehen. Im Bild: Adolf Hitler und Heinrich Himmler, 1939Cinema Publishers Collection\/imago<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Es w\u00fcrde zwar zu weit gehen, die russische Ukrainophobie mit dem biologischen und eliminatorischen <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/antisemitismus\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Antisemitismus<\/a> der Nazis gleichzusetzen. Moskau will mit seinem irredentistischen Krieg (Anm.d.Red.: Gebiete zur\u00fcckerlangen, die als historisch, ethnisch oder kulturell zum eigenen Staat geh\u00f6rig betrachtet werden, obwohl sie aktuell zu einem anderen Staat geh\u00f6ren) \u201enur\u201c die ukrainische Nation als selbstbewusstes Gemeinwesen und unabh\u00e4ngige Zivilgesellschaft beseitigen. Der Kreml zielt nicht darauf, alle Ukrainer physisch zu vernichten, wie es die Nazis mit den Juden versuchten.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Dennoch geht die russische Agenda \u00fcber \u201eblo\u00dfe\u201c Vertreibung, Schikanierung, Deportation, Umerziehung und Gehirnw\u00e4sche von Einwohnern der Ukraine hinaus. Sie umfasst auch die Enteignung, Terrorisierung, Inhaftierung, Folterung und Ermordung derjenigen Ukrainer (sowie einiger Russen), die sich der milit\u00e4rischen Expansion, politischen Terrorherrschaft und kulturellen Dominanz Russlands in der Ukraine mit Wort und\/oder Tat widersetzen. Es verwundert daher kaum, dass viele Ukrainer sowie einige russische Beobachter das v\u00f6lkerm\u00f6rderische Verhalten Russlands spontan als \u201efaschistisch\u201c bezeichnen.<\/p>\n<p><strong>Faschismus als wissenschaftliches Konzept<\/strong><\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Eine wachsende Zahl prominenter Experten f\u00fcr Mittel- und Osteuropa bezeichnen Putins Russland heute als faschistisch. Im Gegensatz dazu vermeiden bislang viele vergleichend arbeitende Zeithistoriker und Politikwissenschaftler die Verwendung des Faschismusbegriffs zur Kategorisierung des Putinismus. Dies hat mit den eng gefassten Definitionen von generischem Faschismus zu tun, die viele dieser Akademiker verwenden. Demnach ist das entscheidende Merkmal, das Faschisten von anderen Rechtsradikalen unterscheidet, ihr Ziel einer politischen, sozialen, kulturellen und anthropologischen Neugeburt.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Faschisten beziehen sich oft auf ein angeblich Goldenes Zeitalter in der fernen Geschichte ihrer Nation und verwenden Ideen sowie Symbole aus dieser mythologisierten Vorzeit. Sie wollen jedoch keine vergangene \u00c4ra bewahren oder wiederherstellen, sondern eine neuartige nationale Gemeinschaft schaffen.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Faschisten sind zwar rechtsextrem, aber eher revolution\u00e4r als ultrakonservativ oder reaktion\u00e4r. Heute w\u00e4ren viele Komparativisten mit einer Anwendung des Faschismusbegriffs in Bezug auf Putinismus vorsichtig, da dieser eine Wiederherstellung des russischen Reiches anstatt der Schaffung eines g\u00e4nzlich neuen russischen Staates und Menschen anstrebt.<\/p>\n<p><img alt=\"Eine Wohnung in einem mehrst\u00f6ckigen Wohnhaus steht nach einem russischen Drohnenangriff in der ukrainischen Hauptstadt in Flammen.\" loading=\"lazy\" width=\"2048\" height=\"1365\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/5db2fb06-e253-4e4f-abbc-6a1bd67642b4.jpeg\"\/><\/p>\n<p>Eine Wohnung in einem mehrst\u00f6ckigen Wohnhaus steht nach einem russischen Drohnenangriff in der ukrainischen Hauptstadt in Flammen.Stringer\/AP<\/p>\n<p><strong>Die Ukraine als russisches Inland<\/strong><\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Zwar hatte die Putin\u2019sche Umwandlung der russischen Innen- und Au\u00dfenpolitik in den letzten 25 Jahren eine klare Richtung. Sie bedeutete eine fortgesetzte Zunahme rhetorischer Aggression, interner Repression, externer Eskalation und allgemeiner Radikalisierung, welche nun in monatlichen russischen Weltkriegsdrohungen gipfelt. F\u00fcr die meisten Komparativisten w\u00e4ren diese und \u00e4hnliche Ver\u00e4nderungen im letzten Vierteljahrhundert russischer Geschichte jedoch immer noch zu gering, um den Putinismus als Faschismus zu klassifizieren.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Allerdings k\u00f6nnte Russlands Politik in den besetzten ukrainischen Gebieten in einem direkteren Sinne als quasi-faschistisch eingestuft werden. Die r\u00fccksichtslose Russifizierungskampagne, die der russische Staat durch gezielten Terror, erzwungene Umerziehung und materielle Anreize in den besetzten Teilen der Ukraine durchf\u00fchrt, zielt darauf ab, eine tiefgreifende soziokulturelle Umwandlung dieser Gebiete zu erreichen. Zwar wird derlei irredentistische, kolonisatorische und homogenisierende Politik als solche in der vergleichenden Imperialismusforschung nicht als faschistisch bezeichnet. Die Instrumente, welche der Kreml zur Umsetzung seiner Ukrainepolitik einsetzt, und die angestrebten Ergebnisse \u00e4hneln jedoch teilweise denen faschistischer Revolutionen, wie sie von Mussolinis Italien und Hitlers Deutschland versucht wurden.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Moskau will die eroberten ukrainischen Kommunen grundlegend umgestalten und sie in Zellen eines kulturell und ideologisch standardisierten russischen Volkes (russkii narod) verwandeln. Russische imperiale Ultranationalisten betrachten gro\u00dfe Teile der Ukraine als urspr\u00fcnglich russisches Land und bezeichnen sie als \u201eNeu-\u201c und \u201eKleinrussland\u201c (Noworossija, Malaja Rossija). Ukrainer \u2013 sofern der Begriff \u00fcberhaupt akzeptiert wird \u2013 sind demnach lediglich eine subethnische Gruppe des russischen Gro\u00dfvolkes, die einen russischen Dialekt sprechen und eher \u00fcber eine regionale Folklore als nationale Kultur verf\u00fcgen.<\/p>\n<p><img alt=\"Russische Feierlichkeiten anl\u00e4sslich des Jahrestages des Sieges \u00fcber Nazideutschland in Donezk\" loading=\"lazy\" width=\"4367\" height=\"2911\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1169afb5-0b25-4a61-aa04-67a1d48af116.jpeg\"\/><\/p>\n<p>Russische Feierlichkeiten anl\u00e4sslich des Jahrestages des Sieges \u00fcber Nazideutschland in DonezkDmitry Yagodkin\/imago<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die westrussischen Grenzbewohner wurden, so das russische Irredentismusnarrativ, von antirussischen Kr\u00e4ften in die Irre gef\u00fchrt, um eine k\u00fcnstliche Nation, \u201edie Ukraine\u201c, zu bilden. Landesfremde Akteure wie die katholische Kirche, das kaiserliche Deutschland, die Bolschewiken oder\/und der Westen heute haben das gesamtrussische Volk gespalten. So wurden die \u201eGro\u00dfrussen\u201c (velikorossy) der Russischen F\u00f6deration von den \u201eKleinrussen\u201c (malorossy) der Ukraine entfremdet.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die Moskauer Besatzungspolitik in der Ukraine zur Umkehrung dieser angeblich durch das Ausland verursachten Aufspaltung der russischen Zivilisation k\u00f6nnte als Versuch einer Neugeburt \u201eKleinrusslands\u201c verstanden werden. Das Ziel des Kremls besteht darin, in den von Russland annektierten Gebieten der Ukraine eine lokale politische, soziale, kulturelle und anthropologische Revolution herbeizuf\u00fchren. Damit ist die Russifizierungspolitik in der Ukraine klassisch faschistischer Innen- und Besatzungspolitik \u00e4hnlich, sodass man die transformativen Ziele Moskaus in Bezug auf Russlands ukrainische \u201eBr\u00fcder\u201c als quasi-faschistisch einstufen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Andreas Umland, 1967 in Jena geboren, studierte Politik und Zeitgeschichte in Leipzig, Berlin, Oxford, Stanford und Cambridge. Er ist Analyst am Stockholmer Zentrum f\u00fcr Osteuropastudien des Schwedischen Instituts f\u00fcr Internationale Angelegenheiten, Dozent f\u00fcr Politikwissenschaft an der Kiewer Mohyla-Akademie und Herausgeber der Buchreihen \u201eSoviet and Post-Soviet Politics and Society\u201c sowie \u201eUkrainian Voices\u201c beim ibidem-Verlag Stuttgart.<\/p>\n<p>Das ist ein Beitrag, der im Rahmen unserer Open-Source-Initiative eingereicht wurde. Mit <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/open-source\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Open Source<\/a> gibt der Berliner Verlag allen Interessierten die M\u00f6glichkeit, <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/intro.357116\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Texte mit inhaltlicher Relevanz und professionellen Qualit\u00e4tsstandards anzubieten<\/a>. Ausgew\u00e4hlte Beitr\u00e4ge werden <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/faq.356632\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ver\u00f6ffentlicht und honoriert<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dies ist ein Open-Source-Beitrag. 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