{"id":240067,"date":"2025-07-03T21:42:21","date_gmt":"2025-07-03T21:42:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/240067\/"},"modified":"2025-07-03T21:42:21","modified_gmt":"2025-07-03T21:42:21","slug":"sichere-internetnutzung-fuer-kinder-neue-leitlinien-im-vereinigten-koenigreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/240067\/","title":{"rendered":"Sichere Internetnutzung f\u00fcr Kinder \u2013 neue Leitlinien im Vereinigten K\u00f6nigreich"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Safe-internet-use-for-children-New-guidelines-in-the-UK-10362358.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Die britische Medienaufsichtsbeh\u00f6rde (Office of Communications, Ofcom) hat neue Leitlinien f\u00fcr den Schutz von Kindern im Internet ver\u00f6ffentlicht. Anbieter von Online-Diensten m\u00fcssen diesen nun bald im Rechtsbereich des Vereinigten K\u00f6nigreichs nachkommen, um Kinder und Jugendliche vor sch\u00e4dlichen und illegalen Inhalten besser zu sch\u00fctzen. <br style=\"display: none;\"\/>Dazu z\u00e4hlt die Beh\u00f6rde etwa frauenfeindliche, gewaltt\u00e4tige, hasserf\u00fcllte oder beleidigende Inhalte, Mobbing und Grooming oder auch Beitr\u00e4ge, die in Zusammenhang mit Suizid, Selbstverletzung, Essst\u00f6rungen und Pornografie stehen.<\/p>\n<p>Der Ofcom zufolge bauen die neuen Leitlinien oder auch Verhaltenskodizes auf bereits bestehenden Regeln zum Schutz aller Nutzerinnen und Nutzer auf oder erg\u00e4nzen diese \u2013 mehr als 40 &#8222;praktische Ma\u00dfnahmen&#8220; werden vorgeschlagen. Sie wurden durch ein Dialogverfahren mit betroffenen Firmen, Kinderschutzorganisationen, Expertinnen und Experten, sowie Familien erarbeitet. Unter anderem wurden R\u00fcckmeldungen von 27.000 Kindern und Jugendlichen und 13.000 Elternteilen in die Entscheidungsfindung der Beh\u00f6rde einbezogen. Das Verfahren hierzu wurde bereits im Mai 2024 angesto\u00dfen. Ofcom hatte zu diesem Zeitpunkt erste Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Ma\u00dfnahmen ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Mehr Kontrolle \u00fcber gezeigte Inhalte, klare Ansprechpartner und Meldewege<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ofcom.org.uk\/online-safety\/protecting-children\/new-rules-for-a-safer-generation-of-children-online\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">Folgende Verhaltenskodizes<\/a> wurden unter anderem festgelegt:<\/p>\n<ul class=\"rte__list rte__list--unordered\">\n<li><strong>Sicherere Feeds:<\/strong> Durch personalisierte Feeds werden Kindern direkt sch\u00e4dliche Inhalte zugef\u00fchrt. Dementsprechend sollen Anbieter, die ein Empfehlungssystem betreiben und ein mittleres oder hohes Risiko f\u00fcr sch\u00e4dliche Inhalte aufweisen, ihre Algorithmen so konfigurieren, dass sch\u00e4dliche Inhalte aus Kinder-Feeds herausgefiltert werden.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"rte__list rte__list--unordered\">\n<li><strong>Effektive Alterspr\u00fcfungen:<\/strong> Riskioreiche Dienste sollen eine &#8222;hochwirksame Alters\u00fcberpr\u00fcfung&#8220; einsetzen, um Kinder als Nutzer zu identifizieren. Kinder k\u00f6nnen dadurch gegebenfalls nur noch bestimmte Teile einer App oder diese gar nicht mehr nutzen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"rte__list rte__list--unordered\">\n<li><strong>Schnelles Handeln:<\/strong> Alle Websites und Apps sollen \u00fcber Prozesse verf\u00fcgen, um sch\u00e4dliche Inhalte zu \u00fcberpr\u00fcfen, zu bewerten und schnell zu beseitigen, sobald sie davon Kenntnis erlangen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"rte__list rte__list--unordered\">\n<li><strong>Mehr Auswahl und Unterst\u00fctzung f\u00fcr Kinder:<\/strong> Anbieter sollen Kindern mehr Kontrolle \u00fcber ihr Online-Erlebnis geben. Beispielsweise sollen diese angeben k\u00f6nnen, welche Inhalte ihnen nicht gefallen. Auch sollen sie eher in die Lage versetzt werden, Kontakte, Chats und Kommentare blockieren zu k\u00f6nnen und leichter Hilfe erhalten, wenn sie auf sch\u00e4dliche Inhalte und Kontos sto\u00dfen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"rte__list rte__list--unordered\">\n<li><strong>Erleichterte Meldungen und Beschwerden: <\/strong>Das Melde- und Beschwerdesystem soll so ausgestaltet werden, dass Kinder es problemlos nutzen k\u00f6nnen. Nutzungsbedingungen sind auch so zu formulieren, dass Kinder sie verstehen.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"rte__list rte__list--unordered\">\n<li><strong>Strenge F\u00fchrung:<\/strong> Anbieter sollen eine verantwortliche Person benennen, die f\u00fcr die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen zu sorgen hat. Eine \u00fcbergeordnete Stelle sollte j\u00e4hrlich den Umgang mit Risiken f\u00fcr Kinder \u00fcberpr\u00fcfen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Umsetzung, sonst Strafen<\/p>\n<p>Anbieter von Online-Diensten, die in den Geltungsbereich der Kinderschutzbestimmungen fallen, m\u00fcssen nun bis zum 24. Juli 2025 Risikobewertungen f\u00fcr Kinder durchf\u00fchren und dokumentieren. Die Ofcom kann diese Bewertungen auch anfordern. Werden die neuen Leitlinien bis dahin auch durch noch offene parlamentarische Verfahren best\u00e4tigt, sind entsprechende Sicherheitsma\u00dfnahmen ab dem 25. Juli 2025 durchzuf\u00fchren. Die Beh\u00f6rde weist auch darauf hin, dass sie Durchsetzungsma\u00dfnahmen ergreifen wird, wenn Anbieter nicht umgehend handeln, um Risiken f\u00fcr Kinder in ihren Angeboten zu verringern. Sowohl finanzielle Strafen als auch ein Marktausschluss k\u00f6nnen erfolgen. Zudem beh\u00e4lt sich die Beh\u00f6rde vor, einige der Regelungen auf weitere Dienste auszuweiten. Hierzu sammelt sie bis zum 22. Juli Vorschl\u00e4ge.<\/p>\n<p>Melanie Dawes, die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Ofcom, erkl\u00e4rte anl\u00e4sslich der Ver\u00f6ffentlichung: &#8222;Diese \u00c4nderungen bedeuten einen Neustart f\u00fcr Kinder im Internet. Sie bedeuten sicherere Social-Media-Feeds mit weniger sch\u00e4dlichen und gef\u00e4hrlichen Inhalten, Schutz vor der Kontaktaufnahme durch Fremde und wirksame Alterskontrollen f\u00fcr Inhalte f\u00fcr Erwachsene. Ofcom hat die Aufgabe, eine sicherere Generation von Kindern im Internet zu schaffen. Sollten Unternehmen nicht handeln, m\u00fcssen sie mit Zwangsma\u00dfnahmen rechnen.&#8220;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend das Vereinigte K\u00f6nigreich derzeit auf die neuen Leitlinien setzt, um den Kinder- und Jugendschutz im Internet zu verbessern, <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Social-Media-Australische-Regierung-plant-striktes-Verbot-fuer-Kinder-unter-16-10009055.html\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">will Australien ab Ende des Jahres ein Social-Media-Verbot f\u00fcr Kinder unter 15 Jahren durchsetzen<\/a>.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:kbe@heise.de\" title=\"Kristina Beer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kbe<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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