{"id":240239,"date":"2025-07-03T23:23:19","date_gmt":"2025-07-03T23:23:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/240239\/"},"modified":"2025-07-03T23:23:19","modified_gmt":"2025-07-03T23:23:19","slug":"e-mobilitaet-wenig-e-lastwagen-in-niedersachsen-und-bremen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/240239\/","title":{"rendered":"E-Mobilit\u00e4t: Wenig E-Lastwagen in Niedersachsen und Bremen"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">E-Lastwagen spielen im Schwerverkehr im Nordwesten bisher kaum eine Rolle. In <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/bremen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bremen<\/a> sind drei Lastwagen mit Elektro-Antrieb zugelassen, die zw\u00f6lf Tonnen oder mehr transportieren, wie aus Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) von Jahresanfang hervorgeht. Das sind 0,8 Prozent bei insgesamt mehr als 490 Lastwagen im Schwerverkehr mit der Nutzlast.\u00a0\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/mobilitaet\/2025-07\/deutsche-bahn-einschraenkungen-norddeutschland-braende-bombenentschaerfung\" data-ct-label=\"Deutsche Bahn: Bahnverkehr in Norddeutschland bleibt bis Tagesende beeintr\u00e4chtigt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Deutsche Bahn:<br \/>\n                        Bahnverkehr in Norddeutschland bleibt bis Tagesende beeintr\u00e4chtigt<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/mobilitaet\/2025-06\/elektroautos-laden-ladesaeule-preise-ladeinfrastruktur\" data-ct-label=\"Elektroauto laden: G\u00fcnstig laden geht jetzt auch ohne Vertrag\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Elektroauto laden:<br \/>\n                        G\u00fcnstig laden geht jetzt auch ohne Vertrag<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-06\/gruener-stahl-thyssen-krupp-arcelor-mittal\" data-ct-label=\"Gr\u00fcner Stahl: Thyssenkrupp will an Pl\u00e4nen f\u00fcr Gr\u00fcnen Stahl festhalten\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Gr\u00fcner Stahl:<br \/>\n                        Thyssenkrupp will an Pl\u00e4nen f\u00fcr Gr\u00fcnen Stahl festhalten<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/niedersachsen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Niedersachsen<\/a> sind laut KBA bisher 27 E-Lastwagen mit Ladungen von mehr als zw\u00f6lf Tonnen unterwegs. Bei mehr als 12.500 zugelassenen Fahrzeugen im Schwerverkehr mit der Nutzlast entspricht das 0,2 Prozent.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abViele gr\u00f6\u00dfere, aber auch kleinere Unternehmen sind schon dabei, in Elektromobilit\u00e4t zu investieren\u00bb, meint Christian Richter vom Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN). Doch die Umst\u00e4nde schrecken die meisten Speditionen noch ab. \u00abSo ein E-Lkw kostet mindestens das Doppelte eines normalen Lkws.\u00bb\u00a0\n<\/p>\n<p>        Logistiker aus Osnabr\u00fcck stellt Flotte um        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Firma Hellmann Logistik mit Sitz in Osnabr\u00fcck investiert seit einem Jahr in die Umstellung auf Elektro-Antrieb. Ein E-Lastwagen kostet nach Angaben des Unternehmens zwischen 220.000 und 230.000 Euro. Mit einer F\u00f6rderung vom Bund war die Anschaffung m\u00f6glich.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abWir machen das nicht zum Spa\u00df, sondern wir glauben, dass Nachhaltigkeit auch f\u00fcr langfristigen Erfolg sorgt\u00bb, sagte Jonathan Adeoye von Hellmann Logistik bei der Vorstellung des Projekts in Bremen. Zwei 40-Tonner und vier 16-Tonner z\u00e4hlen inzwischen zum Fuhrpark, das sind etwa f\u00fcnf Prozent der eigenen Flotte. Die Fahrzeuge sind unter anderem zwischen Osnabr\u00fcck, Bremen und der niederl\u00e4ndischen Grenze unterwegs.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Je nach Witterung, Strecke und Ladung schaffen die E-Lastwagen bis zu 350 Kilometer. Bei nahezu leerem Akku dauert die Ladezeit etwa 80 Minuten, wie eine Sprecherin des Unternehmens mitteilte. Die E-Lastwagen werden nach M\u00f6glichkeit auf dem Firmengel\u00e4nde geladen. \u00abNur im Ausnahmefall fahren wir externe Lades\u00e4ulen an, um zwischenzuladen.\u00bb\u00a0\n<\/p>\n<p>        Ladestationen sollen ausgebaut werden        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Am Bremer Standort wird der Strom mit einer Solaranlage in der Gr\u00f6\u00dfe von zwei Fu\u00dfballfeldern auf dem Hallendach selbst produziert und gespeichert. \u00abWir werden dieses Konzept in anderen Niederlassungen \u00fcbertragen\u00bb, sagte Adeoye. Im n\u00e4chsten Jahr sollen vier weitere Standorte mit Ladeinfrastruktur ausgestattet werden. \u00abMan muss es wirklich wollen. Denn wenn man sich heute die Parkpl\u00e4tze anguckt, da sieht man keine Ladeinfrastruktur.\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur listet f\u00fcr Niedersachsen momentan f\u00fcnf Standorte zum Laden f\u00fcr E-Lastwagen &#8211; in Wulsb\u00fcttel (Landkreis Cuxhaven), Bremerv\u00f6rde (Landkreis Rotenburg), Emlichheim (Landkreis Grafschaft Bentheim), Rhede (Landkreis Emsland) und Bockenem (Landkreis Hildesheim). In Bremen gibt es eine \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Ladestation f\u00fcr E-Lastwagen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Doch das soll sich bald \u00e4ndern: Nach Angaben des nieders\u00e4chsischen <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/verkehrsministerium\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verkehrsministeriums<\/a> sollen in den n\u00e4chsten Jahren 539 Schnellladepunkte errichtet werden. Wer mit einem E-Lastwagen unterwegs ist, soll k\u00fcnftig 36 Standorte in Niedersachsen zum Laden ansteuern k\u00f6nnen. Bremens Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) k\u00fcndigte eine weitere \u00f6ffentliche Ladestation f\u00fcr das Jahr 2029 an, wenn die Autobahn 281 fertig gestellt ist.\n<\/p>\n<p>        Stromnetz nicht f\u00fcr private Ladestationen ausgelegt        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Bremer Verkehrsressort geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die meisten Betriebe ohnehin eigene Ladestationen errichten werden. Das Land erstelle derzeit ein Konzept, wie die Unternehmen dabei unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen &#8211; etwa durch verf\u00fcgbare Fl\u00e4chen und den Ausbau des Stromnetzes.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Am Strom hapere es in der Region bisher, berichtet Robert V\u00f6lkl vom Verein Bremer Spediteure. \u00abDie \u00f6rtlichen Elektrizit\u00e4tswerke k\u00f6nnten die notwendigen Strommengen gar nicht zur Verf\u00fcgung stellen\u00bb. Bis \u00fcberhaupt die Leitungen daf\u00fcr verlegt werden, k\u00f6nnten Jahre vergehen.\u00a0\n<\/p>\n<p>                        Forderung nach staatlicher Unterst\u00fctzung        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Vereins hofft auf staatliche Gelder. \u00abWenn gezielter gef\u00f6rdert w\u00fcrde, w\u00fcrden Unternehmen es zumindest mal ausprobieren und einen E-Lkw anschaffen\u00bb, ist V\u00f6lkl \u00fcberzeugt.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Niedersachsen sieht dabei den Bund in der Pflicht. Die Anschaffung von E-Lastwagen m\u00fcsse bundesweit subventioniert, die Ladestationen ausgebaut, die Maut f\u00fcr emissionsfreie Fahrzeuge weiter ausgesetzt und eine Strompreisbremse eingef\u00fchrt werden. \u00abDiese Entwicklung ist vom Bund gezielt zu steuern, um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der deutschen Logistikbranche zu f\u00f6rdern\u00bb, betonte ein Sprecher des Verkehrsministeriums. \u00abEin Auf und Ab der F\u00f6rderinstrumente nach Haushaltslage darf sich nicht wiederholen.\u00bb\n<\/p>\n<p>        Bundesverkehrsminister unterstreicht Bedeutung f\u00fcr Klimaziele        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Bundesverkehrsministerium reagiert zur\u00fcckhaltend. \u00abDas wird nicht auf Dauer mit F\u00f6rderung gehen k\u00f6nnen\u00bb, meint Hendrik Ha\u00dfheider, Referatsleiter f\u00fcr klimafreundliche Nutzfahrzeuge und Infrastruktur, bei einem Besuch in Bremen. Das Ministerium setze sich jedoch daf\u00fcr ein, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur weiter finanziell unterst\u00fctzt wird. \u00abDas sieht ganz gut aus zurzeit.\u00bb Die endg\u00fcltige Entscheidung falle im Herbst, wenn der Haushalt feststeht.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Ministerium appelliert an die Speditionen, im Sinne der Umwelt auf klimafreundliche Antriebe umsteigen. \u00abDie Elektrifizierung des Schwerlastverkehrs ist ein wichtiger Baustein, um die CO2-Emissionen im Stra\u00dfenverkehr zu reduzieren\u00bb, hei\u00dft es in einem Statement von Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU). \u00abDie Logistikbranche kann hier einen bedeutenden Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten.\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250703-930-750132\/2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"E-Lastwagen spielen im Schwerverkehr im Nordwesten bisher kaum eine Rolle. 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