{"id":24084,"date":"2025-04-11T18:46:14","date_gmt":"2025-04-11T18:46:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/24084\/"},"modified":"2025-04-11T18:46:14","modified_gmt":"2025-04-11T18:46:14","slug":"von-der-leyen-erwaegt-abgaben-fuer-us-tech-firmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/24084\/","title":{"rendered":"Von der Leyen erw\u00e4gt Abgaben f\u00fcr US-Tech-Firmen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 11.04.2025 14:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Im Zollkonflikt mit den USA ist die EU laut Kommissionschefin von der Leyen zu Vergeltungsma\u00dfnahmen bereit. So seien Abgaben f\u00fcr US-Digitalkonzerne eine M\u00f6glichkeit, falls die Verhandlungen scheitern.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Zollstreit mit den USA zieht EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen Abgaben f\u00fcr amerikanische Tech-Riesen wie Google und Meta in Betracht. Falls die Verhandlungen im Handelskonflikt mit der US-Regierung von Pr\u00e4sident Donald Trump nicht zufriedenstellend verliefen, gebe es viele m\u00f6gliche Gegenma\u00dfnahmen, sagte die Deutsche der <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/fba18bd9-46f9-4736-89f3-976afe3abf7a\" title=\"EU k\u00f6nnte Big Tech besteuern, wenn Trumps Handelsgespr\u00e4che scheitern, sagt von der Leyen\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Financial Times<\/a> (FT): &#8222;Wir entwickeln Vergeltungsma\u00dfnahmen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEine M\u00f6glichkeit ist laut der Kommissionspr\u00e4sidentin, ein Zoll auf den Dienstleistungshandel einzuf\u00fchren. &#8222;Man k\u00f6nnte zum Beispiel eine Abgabe auf die Werbeeinnahmen digitaler Dienste erheben&#8220;, sagte sie der FT.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAu\u00dferdem betonte von der Leyen die G\u00fcltigkeit von EU-Gesetzen: Die &#8222;unantastbaren&#8220; EU-Vorschriften f\u00fcr digitale Inhalte und Marktmacht, die Trump-Beamte als Steuer f\u00fcr US-Big-Tech-Unternehmen ansehen, werde man nicht zur\u00fccknehmen. Die EU werde auch nicht \u00fcber die Mehrwertsteuer verhandeln, die ihrer Meinung nach der US-Umsatzsteuer gleichkomme: &#8222;Diese sind nicht in den Verhandlungspaketen, weil es unsere souver\u00e4nen Entscheidungen sind.&#8220;<\/p>\n<p>    Kukies warnt vor harten Ma\u00dfnahmen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAllerdings gibt es auch Widerstand gegen allzu harte Ma\u00dfnahmen gegen die US-Konzerne. Der gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Bundesfinanzminister J\u00f6rg Kukies betonte: &#8222;Bei den Digitalkonzernen m\u00fcssen wir einfach vorsichtig sein, weil wir keine wirklichen Alternativen haben.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWirtschaftsvertreter etwa berichteten, es gebe schlichtweg keine Cloud- oder KI-Anbieter von der Skalierung, auf die man ausweichen k\u00f6nne, sagte er bei einem Treffen mit seinen EU-Amtskolleginnen und -kollegen in Warschau. &#8222;Da muss man einfach immer sehr vorsichtig kalibrieren, wo man am sch\u00e4rfsten vorgeht&#8220;, so Kukies. Es sei sehr wichtig, sich auch dar\u00fcber zu unterhalten, wie die digitale Kraft der EU gest\u00e4rkt werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>    Von der Leyen will Verhandlungen f\u00fchren<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Konflikt zwischen den USA und der EU spitzte sich zuletzt zu. Von der Leyen bezeichnete ihn als Wendepunkt in der Beziehung zu den Vereinigten Staaten. &#8222;Wir werden nie mehr zum Status quo zur\u00fcckkehren&#8220;, sagte sie. Dabei gebe es keine Gewinner, sondern nur Verlierer. Sie betonte im Gespr\u00e4ch mit der FT aber, sie sei offen f\u00fcr Verhandlungen: &#8222;Ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall, einen Blick darauf zu werfen, wo wir unsere Normen und Standards ausrichten k\u00f6nnen, um das Gesch\u00e4ft zu erleichtern. Also bin ich offen daf\u00fcr&#8220;, sagte sie. &#8222;Aber wir sollten die Erwartungen nicht zu sehr hochschrauben, denn oft gibt es unterschiedliche Ma\u00dfst\u00e4be, weil es Unterschiede in der Lebensweise und in der Kultur gibt.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump hatte am Mittwoch Z\u00f6lle f\u00fcr eine Reihe von L\u00e4ndern f\u00fcr zun\u00e4chst 90 Tage auf zehn Prozent reduziert. F\u00fcr die EU bedeutet das eine Halbierung des zuvor angek\u00fcndigten Zollsatz &#8211; und dennoch ein bedeutend h\u00f6herer Aufschlag auf Exporte in die USA als zuvor. Die EU hatte als Reaktion von Trumps Pausierung angek\u00fcndigt, geplante Gegenz\u00f6lle auf US-Produkte vorerst f\u00fcr 90 Tage auszusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 11.04.2025 14:00 Uhr Im Zollkonflikt mit den USA ist die EU laut Kommissionschefin von der Leyen zu&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":24085,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[548,4149,3986,13,670,14,15,12,10,8,9,11,211],"class_list":{"0":"post-24084","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-eu","9":"tag-google","10":"tag-handel","11":"tag-headlines","12":"tag-meta","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews","20":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114320820444936534","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24084","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24084"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24084\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/24085"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24084"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24084"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24084"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}