{"id":240925,"date":"2025-07-04T05:40:09","date_gmt":"2025-07-04T05:40:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/240925\/"},"modified":"2025-07-04T05:40:09","modified_gmt":"2025-07-04T05:40:09","slug":"interdisziplinaere-erprobung-digitaler-tools-zur-nutzerorientierten-kommunikation-materialbezogener-nachhaltigkeitsinformationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/240925\/","title":{"rendered":"Interdisziplin\u00e4re Erprobung digitaler Tools zur nutzerorientierten Kommunikation materialbezogener Nachhaltigkeitsinformationen"},"content":{"rendered":"<p>Die Materialauswahl ist ein entscheidender Schritt in der Produktgestaltung. Bisher enthalten Materialdatenbanken, die etwa Entwicklungsingenieur*innen, Industriedesigner*innen oder Architekt*innen unterst\u00fctzen, vor allem physikalisch-chemische oder haptisch-optische Material-Informationen. Nachhaltigkeitsrelevante Informationen sind kaum enthalten, da diese nicht ausreichend strukturiert oder nutzerorientiert aufbereitet sind. Die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle (BURG, Gesamtprojektleitung), mit ihrem X-Lab und Sustain-Lab, sowie die Forschenden der Abteilung Nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am Wuppertal Institut trugen mit dem Vorhaben dazu bei, diese L\u00fccke zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Das Vorhaben schuf die Grundlage f\u00fcr eine umfassende Sammlung und fundierte Analyse materialbezogener Nachhaltigkeitsinformationen. Zudem erforschten die Wissenschaftler*innen, wie die erfolgreiche ganzheitlich-kreative (inspirierende) Kommunikation der Informationen mit Blick auf die konkrete Anwendung aussehen kann.<br \/>Der erste Teil des Vorhabens, federf\u00fchrend von Forschenden des Wuppertal Instituts bearbeitet, bereitete am Beispiel des bereits gut erforschten Materials PET (Polyethylenterephthalat) Nachhaltigkeitsinformationen strukturiert auf. So wurde ein holistisches auf andere Materialien \u00fcbertragbares Schema generiert. Dabei wurde die Idee einer leicht zu aktualisierenden Metadatenbank verfolgt, die dynamisch auf vorhandene Informationsquellen zugreift. Der zweite Teil des Vorhabens, federf\u00fchrend von Forschenden der BURG bearbeitet, konzentriert sich auf Optionen der nutzerorientierten Datenaufbereitung und Visualisierung. Die Wissenschaftler*innen entwarfen nutzerorientiert anpassbare Prototypen f\u00fcr Interfaces. \u00dcber Interviews und Workshops banden sie potenzielle Nutzergruppen zur Reflektion der Projektergebnisse und Diskussion zuk\u00fcnftiger M\u00f6glichkeiten des verfolgten Ansatzes ein.<\/p>\n<p>Die erarbeitete Datensystematik geht von einem produktbasierten, materialbasierten oder explorativen Gestaltungsprozess aus, stellt Nachhaltigkeitskriterien den Lebenszyklusphasen von Materialien beziehungsweise Produkten gegen\u00fcber und ber\u00fccksichtigt die R-Strategien der Circular Economy. Als passendes Erscheinungsbild wurde ein Interface mit radialer Darstellung skizziert, um den vielf\u00e4ltigen Zusammenh\u00e4ngen und Abh\u00e4ngigkeiten gerecht zu werden. Als zweite alternative Variante entwarfen die Forschenden einen Szenario-Generator, der als Vermittlungsmethode auf &#8222;Materialgeschichten&#8220; aufbaut, die durch das im Projekt entwickelte prototypische digitale Sprachmodell generiert werden k\u00f6nnen. \u00a0<\/p>\n<p>Das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) f\u00f6rderte das Projekt im Rahmen des Programms &#8222;Digital GreenTech&#8220; vom 1. Dezember 2020 f\u00fcr einen Zeitraum von sechs Monaten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Materialauswahl ist ein entscheidender Schritt in der Produktgestaltung. 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