{"id":241271,"date":"2025-07-04T08:55:10","date_gmt":"2025-07-04T08:55:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/241271\/"},"modified":"2025-07-04T08:55:10","modified_gmt":"2025-07-04T08:55:10","slug":"futuromundo-stuttgart-kinder-praesentieren-ihre-traummaschinen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/241271\/","title":{"rendered":"Futuromundo Stuttgart: Kinder pr\u00e4sentieren ihre Traummaschinen"},"content":{"rendered":"<p>Im Rahmen des Zukunftsfestivals Futuromundo fand die Deutschland-Premiere des Projekts MyMachine statt. Vier Traummaschinen sind entstanden \u2013 aus Zeichnungen von Grundsch\u00fclern.<\/p>\n<p>Kati ist acht Jahre alt und in der dritten Klasse. Aber nicht nur das. Seit einigen Wochen ist sie auch Erfinderin. \u201eEin Freund f\u00fcrs Leben\u201c hei\u00dft die Traummaschine, die sie gezeichnet hat und anschlie\u00dfend von Studierenden der Uni <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stuttgart<\/a> so konzipiert wurde, das sie an der Max-Eyth-Schule gebaut werden konnte. Ein Zusammenspiel mehrerer Generationen und Bildungseinrichtungen. Stolz pr\u00e4sentierte Kati nun im Rahmen des Zukunftsfestivals Futuromundo den Prototypen und ihre Idee dahinter. Der Freund f\u00fcrs Leben ist ein Hund \u2013 f\u00fcr Menschen, die eine Tierhaar-Allergie haben oder sich alleine f\u00fchlen. \u201eOder f\u00fcr faule Leute wie mich, die nicht Gassigehen oder den Kot aufsammeln wollen\u201c, sagt die Drittkl\u00e4sslerin nach der Enth\u00fcllung ihrer Traummaschine und lacht. \u201eUnd wenn du keine Lust auf einen Hund hast, kannst du aus ihm auch eine Katze machen.\u201c <\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/media.media.10b34a52-10a9-4fc8-9193-249ef9272610.original1024.media.jpeg\"\/>     Kati (M.) und \u201eEin Freund f\u00fcrs Leben\u201c    Foto: Lichtgut\/Leif Piechowski    <\/p>\n<p>Aber nicht nur Kati ist Erfinderin. Alle rund 180 Grundsch\u00fclerinnen und Grundsch\u00fcler des Galileo Bildungshauses haben eine Traummaschine entworfen. Vier davon wurden letztendlich gebaut. Aber egal, was aus der Traummaschine eines jeden einzelnen Kindes passiert, ob der Entwurf ernst gemeint oder albern ist: Bei dem Projekt MyMachine geht es um den Prozess, den Weg und das Lernen. \u201eWir f\u00f6rdern brillante K\u00f6pfe, die es immer noch wagen, anders und kreativ zu denken. Dies ist f\u00fcr den Fortschritt unerl\u00e4sslich, denn alte Gewohnheiten \u00f6ffnen keine neuen T\u00fcren\u201c, hei\u00dft es auf der Internetseite von MyMachine. \u201eWenn wir wirklich bahnbrechende L\u00f6sungen unter anderem f\u00fcr Armut, Krebsbehandlung, Weltraumforschung, Mobilit\u00e4t, Energie, gesunde Lebensmittelversorgung wollen, m\u00fcssen wir diejenigen f\u00f6rdern, die es wagen, anders zu denken.\u201c Diese \u2013 oft zun\u00e4chst als verr\u00fcckt wahrgenommenen \u2013 Ideen k\u00e4men von Menschen, die den Mut haben, sie auszudr\u00fccken und zu testen. \u201eWir haben MyMachine gegr\u00fcndet, weil wir mehr Kreativit\u00e4t im Bildungssystem wollen\u201c, betont ein Mann der ersten Stunde, Piet Grymonprez.<\/p>\n<p>OB Nopper ist Schirmherr <\/p>\n<p>2007 wurde das Projekt in Belgien ins Leben gerufen. Seitdem sind in 13 L\u00e4ndern Zehntausende Maschinen gezeichnet und \u00fcber 600 Prototypen gebaut worden. Dass MyMachine nun in Stuttgart Deutschlandpremiere feiert, ist den Br\u00fcdern Leonard und Gordon Sommer zu verdanken, die Mitgr\u00fcnder des Zukunftsfestivals Futuromundo sind, aber auch hinter dem Verein Classroom Thinktank stecken, der sich der F\u00f6rderung von Kreativit\u00e4t im schulischen Lernen verschrieben hat. \u201eDurch innovative Prinzipien und Methoden wollen wir eine Lernkultur schaffen, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die Kreativit\u00e4t der Sch\u00fcler entwickelt und sie auf zuk\u00fcnftige Herausforderungen vorbereitet\u201c, sagt Leonard Sommer. Da passt MyMachine hervorragend ins Konzept. <\/p>\n<p>  <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/media.media.8d756aef-289d-408a-bcc0-2c233911f1d3.original1024.media.jpeg\"\/>     Die beiden Br\u00fcder Leonard (l.) und Gordon Sommer    Foto: Lichtgut\/Leif Piechowski    <\/p>\n<p>Auch Oberb\u00fcrgermeister <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Frank_Nopper\" title=\"Frank Nopper\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frank Nopper<\/a> ist vom Projekt \u00fcberzeugt und hat die Schirmherrschaft \u00fcbernommen: \u201eStuttgart ist in Wirtschaft und Wissenschaft eine stark von Ingenieuren, T\u00fcftlern, Technikern und Naturwissenschaftlern gepr\u00e4gte Stadt. Wir wollen diese St\u00e4rke st\u00e4rken \u2013 mit forcierter Mint-F\u00f6rderung auf allen Ebenen. Der Bedarf an Fachkr\u00e4ften in diesem Bereich ist bei uns besonders hoch. MyMachine setzt unterst\u00fctzend dazu genau dort an, wo die Begeisterung f\u00fcr Technik beginnt \u2013 bei den J\u00fcngsten \u2013 und f\u00f6rdert so die Mint-Fachkr\u00e4fte von morgen.\u201c Stellvertretend f\u00fcr den OB war Bildungsb\u00fcrgermeisterin Isabel Fezer bei der Enth\u00fcllung der Traummaschinen dabei: \u201eBei so einem Projekt geht einem doch das Herz auf. Hier wurde \u00fcber Generationen hinweg zusammen gearbeitet. Dieses Konzept ist international seit Jahren erfolgreich und wird in Stuttgart hoffentlich weitergehen.\u201c <\/p>\n<p>Dass es eine zweite Auflage von MyMachine geben wird, daran lie\u00dfen die Beteiligten keinen Zweifel. \u201eEs geht mit der <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Universit%C3%A4t_Stuttgart\" title=\"Uni Stuttgart\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Uni Stuttgart<\/a> auf jeden Fall weiter\u201c, betonte Nana Moutafidou aus der Abteilung Innovationen und Projekte in Studium und Lehre der Uni Stuttgart. Aufgrund ihres gro\u00dfen Einsatzes und Engagements f\u00fcr das Projekt nannte sie Gordon Sommer \u201emeine Prinzessin, meine Superheldin\u201c. Sie habe ma\u00dfgeblichen Anteil daran, dass die Premiere von MyMachine so gut geklappt habe \u2013 und das auch noch in der H\u00e4lfte der Zeit, die man normal f\u00fcr das Projekt veranschlagen m\u00fcsse. <\/p>\n<p>MyMachine bleibt keine Eintagsfliege <\/p>\n<p>Es sei sehr herausfordernd gewesen, sagt Nana Moutafidou. Doch schon jetzt habe sie f\u00fcr die Fortsetzung des Projekts mehr Studenten zur Verf\u00fcgung als bei der Premiere. Der Bachelor-Studiengang Technologiemanagement habe bereits zugesagt, die Max-Eyth-Schule wolle auch weitermachen und man suche noch eine zweite Berufsschule. Die Weichen sind gestellt. \u201eUnd wer das Galileo Bildungshaus kennt, der wei\u00df, dass wir viele langj\u00e4hrige Kooperationspartner haben und keine Eintagsfliege sind\u201c, sagte Petra Ferrari, Gr\u00fcnderin und Schulleiterin des Galileo Bildungshauses. Alle weiteren Details und wie viele Grundschulen mitmachen k\u00f6nnen, wird in den n\u00e4chsten Wochen besprochen. <\/p>\n<p>Zun\u00e4chst sind allerdings alle vier Traummaschinen noch auf dem <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.deichkind-max-herre-kontra-k-beim-kesselfestival-kocht-der-stuttgarter-kessel.53fa617b-8dcb-4736-a00f-f90c70582a2d.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kessel Festival <\/a>auf dem Cannstatter Wasen zu sehen. Die Ausstellung ist Teil eines lebendigen Zukunftsparcours. Neben den MyMachine-Erfindungen k\u00f6nnen Besucherinnen und Besucher den Warka Warka Tower des internationalen Bildungsforschers Kristof Fenyvesi aus Finnland bestaunen oder sich von einer Ausstellung des Max-Planck-Instituts in neue Denkr\u00e4ume entf\u00fchren lassen. <\/p>\n<p>Danach werden die vier Traummaschinen ein neues Zuhause finden. Zum Freund f\u00fcrs Leben wird sich am Galileo Bildungshaus \u201eDas Traumschloss\u201c gesellen. Warum braucht es diese Erfindung? F\u00fcr die Grundsch\u00fcler liegt das auf der Hand: Wer als Erster in der Schule sein, aber deswegen nicht unbedingt fr\u00fch aufstehen m\u00f6chte, der braucht das Traumschloss. Wer dort hinein geht, kommt schnell gestylt und gut angezogen wieder heraus. <\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/media.media.f028f541-c440-4c3d-ab9f-878106d02110.original1024.media.jpeg\"\/>     Diese Studentin zeigt, wie das Traumschloss funktioniert.    Foto: Lichtgut\/Leif Piechowski    <\/p>\n<p> Das Schatz-vom-Meeresboden-Sammler-Boot wird den Hof des Galileo Bildungshauses bereichern. Und der Plastik-aus-dem-Meer-fisch-Katamaran wird entweder an der Uni Stuttgart oder an der Max-Eyth-Schule untergebracht.<\/p>\n<p>   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/media.media.6c6a9b70-b9ae-48c2-ac6e-c43dfe43e41f.original1024.media.jpeg\"\/>     Gordon Sommer vor dem M\u00fcll-sammel-Katamaran (l.). Neben ihm stehen Peter Middendorf (Rektor der Uni Stuttgart), Studierende, Bildungsb\u00fcrgermeisterin Isabel Fezer und Martin Engstler von der Hochschule der Medien    Foto: Lichtgut\/Leif Piechowski    <\/p>\n<p>Noch am heutigen Freitag und am morgigen Samstag findet das Zukunftsfestival Futuromundo in der Liederhalle statt. Weitere Informationen und Tickets gibt es unter <a href=\"https:\/\/www.futuromundo.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.futuromundo.com<\/a>. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Rahmen des Zukunftsfestivals Futuromundo fand die Deutschland-Premiere des Projekts MyMachine statt. 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