{"id":241326,"date":"2025-07-04T09:23:12","date_gmt":"2025-07-04T09:23:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/241326\/"},"modified":"2025-07-04T09:23:12","modified_gmt":"2025-07-04T09:23:12","slug":"bundesregierung-treibt-plaene-zum-wehrdienst-voran-neue-details","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/241326\/","title":{"rendered":"Bundesregierung treibt Pl\u00e4ne zum Wehrdienst voran \u2013 neue Details"},"content":{"rendered":"<p>Pflicht oder freiwilliger Dienst? <\/p>\n<p>Neue Details: So soll Schwarz-Rot den neuen Wehrdienst planen<\/p>\n<p>04.07.2025 &#8211; 10:29 UhrLesedauer: 3 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 focus-within:text-magenta block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2024\/11\/RQuPDkC-I-aI\/0x47:2048x1152\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/freiwilliger-wehrdienst-im-heimatschutz-in-burg.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/freiwilliger-wehrdienst-im-heimatschutz-in-burg.jpg\" alt=\"Freiwilliger Wehrdienst im Heimatschutz in Burg\" title=\"Freiwilliger Wehrdienst im Heimatschutz in Burg\" width=\"2048\" height=\"1152\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Freiwilliger Wehrdienst im Heimatschutz in Burg (Archivbild): Die Bundesregierung arbeitet weiter an Pl\u00e4nen f\u00fcr einen Wehrdienst. (Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert\/dpa-Zentralbild\/ZB\/dpa-bilder)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Seit Monaten wird ein Wehrdienst in Deutschland kontrovers diskutiert. Die Bundesregierung will nun offenbar Tempo machen. Ein reformierter, freiwilliger Wehrdienst soll ab n\u00e4chstem Fr\u00fchjahr kommen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/bundesregierung\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundesregierung<\/a> treibt Insidern zufolge die Pl\u00e4ne f\u00fcr das neue Wehrdienstgesetz voran. Der neue Dienst soll nach Angaben aus Regierungs- und Parlamentskreisen vom Freitag ein halbes Jahr dauern. Mit dieser Kurz-Ausbildung wolle man auf freiwilliger Basis schnell ausreichend Rekruten zumindest f\u00fcr einfache Aufgaben wie Bewachung und Kontrollen gewinnen, sagten mit den Pl\u00e4nen Vertraute der Nachrichtenagentur Reuters.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Aufbauend auf dieser Heimatschutz-Ausbildung k\u00f6nnten die Freiwilligen sich f\u00fcr weitere Zeitr\u00e4ume verpflichten, um etwa den Lkw-F\u00fchrerschein zu machen oder sich zum Panzerfahrer ausbilden zu lassen. Verankert werden soll dies im neuen Wehrdienstgesetz, das zun\u00e4chst auf Freiwilligkeit setzen will. Fehlen trotz der kurzen Ausbildungszeit die n\u00f6tigen Soldaten, soll eine Form der Wehrpflicht greifen. Diese m\u00fcsse den Pl\u00e4nen zufolge dann nochmals von Kabinett und Bundestag gebilligt werden, hie\u00df es.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Den Insidern zufolge will Verteidigungsminister <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/boris-pistorius\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Boris Pistorius<\/a> (SPD) das Gesetz Ende August im Kabinett beschlie\u00dfen lassen. Es soll ab 2026 greifen. Ab Mai 2026 k\u00f6nnten erste Soldaten nach dem neuen Gesetz ihren Wehrdienst antreten. Sie w\u00fcrden dann bei Bezahlung und anderen Konditionen deutlich besser gestellt als dies beim derzeitigen Freiwilligendienst der Fall ist.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der Dienst soll so attraktiv sein, dass damit eine zwangsweise Einziehung von Soldaten gar nicht erst erforderlich ist. Durch den raschen Bau improvisierter Kasernen will man den Insidern zufolge sicherstellen, dass die Freiwilligen m\u00f6glichst heimatnah trainiert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Dennoch gilt unter Experten reine Freiwilligkeit als kaum ausreichend \u2013 selbst wenn mit dem Sechs-Monats-Dienst zwei Ausbildungsl\u00e4ufe pro Jahr m\u00f6glich sind. Verteidigungsminister Pistorius will die stehenden Streitkr\u00e4fte angesichts der russischen Bedrohung und den Nato-Anforderungen von gut 180.000 Soldaten auf 260.000 aufstocken.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Als Nebeneffekt des Wehrdiensts erhofft man sich, dass mehr Soldaten l\u00e4nger bei der Bundeswehr bleiben und damit die aktive Truppe st\u00e4rken. Vor allem aber soll der Wehrdienst helfen, die Zahl der ausgebildeten Reservisten zu verdoppeln. Derzeit stehen etwa 100.000 zur Verf\u00fcgung. Ziel f\u00fcr die Gesamttruppe sind also 460.000 Soldaten.<\/p>\n<p>Video | Warum sich Zivilisten freiwillig zu Reservisten ausbilden lassen<\/p>\n<p>Quelle: reuters<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Daher soll im Wehrdienstgesetz bereits verankert sein, wann man um eine Pflicht nicht mehr herumkommt. Daf\u00fcr ist den Insidern zufolge kein neues Gesetz geplant, wohl aber eine Form der Befassung von Kabinett und Bundestag, hie\u00df es. Wie viel Spielraum der Bundestag dann noch bekommt oder ob die Pflichtkomponente bei Erf\u00fcllung bestimmter Kriterien dann nahezu automatisch greifen wird, sei noch offen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Ohnehin wird der Gesetzentwurf von Pistorius noch weitere Streitpunkte enthalten: Wenn die Pflichtkomponente greift, muss das Gesetz auch die Frage beantworten, wer dann eingezogen wird. Ein kompletter Jahrgang umfasst etwa 300.000 junge M\u00e4nner. Die Bundeswehr wird in den n\u00e4chsten Jahren nach Sch\u00e4tzungen h\u00f6chstens ein Zehntel ausbilden und unterbringen k\u00f6nnen. Es m\u00fcssen also f\u00fcr die Wehrgerechtigkeit Kriterien festgelegt werden, wer gezogen und wer zur\u00fcckgestellt wird.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Das Verteidigungsministerium \u00e4u\u00dferte sich auf Anfrage zun\u00e4chst nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Pflicht oder freiwilliger Dienst? 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