{"id":241515,"date":"2025-07-04T11:07:19","date_gmt":"2025-07-04T11:07:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/241515\/"},"modified":"2025-07-04T11:07:19","modified_gmt":"2025-07-04T11:07:19","slug":"putin-und-trump-kommen-bei-friedensgespraechen-nicht-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/241515\/","title":{"rendered":"Putin und Trump kommen bei Friedensgespr\u00e4chen nicht weiter"},"content":{"rendered":"<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Das j\u00fcngste Telefonat zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und Russlands Staatschef <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/wladimir-putin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wladimir Putin<\/a> am Donnerstag brachte keine Fortschritte im Ukrainekrieg. Trump, der im Wahlkampf versprochen hatte, den Konflikt an seinem ersten Tag im Amt zu beenden, zeigte sich entt\u00e4uscht vom Gespr\u00e4ch mit dem russischen Pr\u00e4sidenten: \u201eNein, ich habe \u00fcberhaupt keine Fortschritte mit ihm erzielt\u201c, so Trump.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Der Kreml best\u00e4tigte lediglich, Putin bleibe bei seiner Forderung nach einer \u201epolitischen L\u00f6sung\u201c. In anderen Worten: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/russland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> beharrt auf seinen Kriegszielen, wie der Anerkennung der neuen territorialen Realit\u00e4ten in der Ost- und S\u00fcdukraine sowie ein dauerhafter Nato-Verzicht f\u00fcr die Ukraine. Die beiden Pr\u00e4sidenten hatten am Donnerstag ihr sechstes Telefonat seit Trumps Wiedereinzug ins Wei\u00dfe Haus im Januar gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ukrainischer Milit\u00e4rchef: \u201eDie Russen bringen nichts als Terror und Mord\u201c<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Besonders brisant: Die Unterredung zwischen Moskau und Washington fand just vor einer neuen Welle russischer Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew statt. Ein deutliches Signal, dass Putin trotz der anhaltenden diplomatischen Gespr\u00e4che weiterhin seine Kriegsziele unvermindert verfolgt.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">W\u00e4hrend die Diplomatie zurzeit stockt, eskaliert seit Tagen die Lage in der Ukraine. Nur Stunden nach dem Gespr\u00e4ch zwischen <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/donald-trump\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Trump<\/a> und Putin versank Kiew in einer Nacht des Schreckens. Russland habe Dutzende Raketen und Drohnen auf die Hauptstadt abgefeuert, darunter auch Hyperschallwaffen vom Typ \u201eKinschal\u201c. Mindestens 23 Menschen seien verletzt worden. Es gibt ukrainische Berichte, wonach mehrere Wohnh\u00e4user, Schulen und Krankenstationen brannten. In mehreren Stadtteilen w\u00fcteten Br\u00e4nde, die Luft war Augenzeugenberichten zufolge mit Rauch und giftigen Verbrennungsr\u00fcckst\u00e4nden verseucht. \u201eDie Russen bringen nichts als Terror und Mord\u201c, kommentierte der Milit\u00e4rverwaltungschef von Kiew, Tymur Tkatschenko, die Angriffe.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/wolodymyr-selenskyj\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> warf Moskau vor, die Gespr\u00e4che zwischen Trump und Putin gezielt f\u00fcr eine neue Eskalationswelle genutzt zu haben. \u201eDies war einer der massivsten Luftangriffe \u2013 bewusst zynisch und gro\u00df angelegt\u201c, schrieb er auf Telegram. Der ukrainische Au\u00dfenminister Andrij Sybiha bezeichnete die vergangene Nacht als \u201eeine der schlimmsten der ganzen Zeit\u201c seit Kriegsbeginn vor mehr als drei Jahren. \u201eAbsolut schreckliche und schlaflose Nacht in Kiew\u201c, schrieb er auf der Plattform X.<\/p>\n<p><img alt=\"Blick auf den Dnepr in Kiew: Rauchschwaden ziehen \u00fcber die ukrainische Hauptstadt.\" loading=\"lazy\" width=\"5472\" height=\"3648\" decoding=\"async\" data-nimg=\"1\" style=\"color:transparent;width:100%;height:auto\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/88bb0504-f354-482e-98d6-052ddbbe849a.jpeg\"\/><\/p>\n<p>Blick auf den Dnepr in Kiew: Rauchschwaden ziehen \u00fcber die ukrainische Hauptstadt.VXimages.com\/imago<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">W\u00e4hrend die Bewohner Kiews um ihr \u00dcberleben k\u00e4mpfen, fehlt es an internationaler Unterst\u00fctzung. Die <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/usa\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a>, der mit Abstand wichtigste milit\u00e4rische Verb\u00fcndete der Ukraine, haben in dieser Woche \u00fcberraschend Lieferungen von Patriot-Raketen und Pr\u00e4zisionswaffen gestoppt \u2013 offiziell, um eigene Best\u00e4nde zu sichern. Der fr\u00fchere Pr\u00e4sident Joe Biden habe das \u201eganze Land geleert, um ihnen Waffen zu geben, und wir m\u00fcssen sicherstellen, dass wir genug f\u00fcr uns selbst haben\u201c, sagte der US-Pr\u00e4sident Donald Trump. Die Folgen f\u00fcr die Ukraine sind verheerend: Die ukrainische Luftabwehr kann nur noch etwa die H\u00e4lfte der russischen Angriffe abwehren; an der Front nutzt Moskau die Schw\u00e4che aus, um im Osten weiter vorzudringen.<\/p>\n<p class=\"article_paragraph__hXYKJ\">Die Aussichten auf Frieden sind aktuell d\u00fcster. Putin beharrt auf seinen Kriegszielen und lehnt jedweden westlichen Vermittlungsversuch ab, w\u00e4hrend Trump zwischen einer weiteren Unterst\u00fctzung f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/topics\/ukraine\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> und der \u201eAmerica zuerst\u201c-Rhetorik schwankt. Europa zeigt sich gespalten \u2013 einige L\u00e4nder dr\u00e4ngen auf mehr Waffenlieferungen, andere f\u00fcrchten eine weitere Eskalation. Der Krieg in Osteuropa droht weiter zu eskalieren \u2013 die Zivilbev\u00f6lkerung zahlt den Preis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das j\u00fcngste Telefonat zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin am Donnerstag brachte keine Fortschritte im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":241516,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-241515","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114794649776224161","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/241515","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=241515"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/241515\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/241516"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=241515"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=241515"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=241515"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}