{"id":241672,"date":"2025-07-04T12:31:11","date_gmt":"2025-07-04T12:31:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/241672\/"},"modified":"2025-07-04T12:31:11","modified_gmt":"2025-07-04T12:31:11","slug":"aktien-europa-verluste-fristende-im-zollstreit-rueckt-naeher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/241672\/","title":{"rendered":"Aktien Europa: Verluste &#8211; Fristende im Zollstreit r\u00fcckt n\u00e4her"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin-top:5px\">PARIS\/LONDON\/Z\u00dcRICH (awp international) &#8211; Europas B\u00f6rsen haben am Freitag geschw\u00e4chelt. Das n\u00e4her r\u00fcckende Fristende im Zollstreit mit den USA belastete. &#8222;Mitte n\u00e4chster Woche f\u00e4llt mit dem Ende von Trumps Drei-Monats-Frist sp\u00e4testens die Entscheidung, ob es einen Deal gibt oder die angedrohten h\u00f6heren US-Importz\u00f6lle f\u00fcr die EU Realit\u00e4t werden&#8220;, so Chefstratege Robert Greil von Merck Finck.<\/p>\n<p>Am Mittag verlor der EuroStoxx 50 1,05 Prozent auf 5.287,20 Punkte. Auch ausserhalb des Euroraums ging es nach unten. Der Schweizer SMI sank um 0,58 Prozent auf 11.908,69 Punkte, der britische FTSE 100 verlor 0,3 Prozent auf 8.797,10 Punkte.<\/p>\n<p>&#8222;Es ist unm\u00f6glich zu prognostizieren, welchen Verlauf der Handelskonflikt zwischen den USA und der EU n\u00e4chste Woche nehmen wird und ob noch rechtzeitig eine Einigung gefunden werden kann&#8220;, betonte Chefvolkswirt Edgar Walk von Metzler Asset Management.<\/p>\n<p>Unter Druck standen daher vor allem exportorientierte Sektoren wie Autos und Rohstoffe. &#8222;Die EU scheint einen US-Mindestzoll von zehn Prozent auf alle EU-Exporte akzeptiert zu haben, hofft aber, die sektorspezifischen Z\u00f6lle auf Stahl, Aluminium und Autos noch auf ein niedrigeres Niveau verhandeln zu k\u00f6nnen&#8220;, so Walk.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seiten hielten sich defensive Sektoren wie Telekommunikation, Pharma und Nahrungsmittel in dem unsicheren Umfeld besser. Selbst negative Nachrichten belasteten die Aktien von Spirituosen-Produzenten nicht sonderlich. So erhebt China im laufenden Handelsstreit mit Br\u00fcssel nun offiziell Z\u00f6lle auf Weinbrand aus der EU. Mit der Massnahme werden damit ab dem 5. Juli an der Grenze Aufschl\u00e4ge zwischen 27,7 und 34,9 Prozent f\u00fcr die Spirituosen f\u00e4llig. Produkte von Unternehmen, die Preisverpflichtungen eingegangen waren, sind von den Z\u00f6llen ausgenommen, wenn sie die notwendigen Bedingungen erf\u00fcllen. Pernod Ricard verloren nach anfangs deutlichen Verlusten lediglich 0,3 Prozent.<\/p>\n<p>Ohne st\u00e4rkere Auswirkungen auf den Kurs blieb auch eine Nachricht zum Luftfahrtsektor. Air France-KLM will die Mehrheit an dem skandinavischen Konkurrenten SAS \u00fcbernehmen. Dazu stockt das Unternehmen seinen bereits bestehenden Anteil von 19,9 Prozent auf 60,5 Prozent auf. Air France-KLM hatte sich bereits beim Einstieg 2023 eine solche Option gesichert. Analyst Harry Gowers von JPMorgan wertete den Schritt positiv, da Air France-KLM damit besseren Zugang zum lukrativen skandinavischen Markt erhalte. Die Aktie tendierte wenig ver\u00e4ndert.\/mf\/mis<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"PARIS\/LONDON\/Z\u00dcRICH (awp international) &#8211; Europas B\u00f6rsen haben am Freitag geschw\u00e4chelt. 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