{"id":241724,"date":"2025-07-04T13:00:12","date_gmt":"2025-07-04T13:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/241724\/"},"modified":"2025-07-04T13:00:12","modified_gmt":"2025-07-04T13:00:12","slug":"koeln-landesjugendring-verteidigt-neue-spielplatz-schilder-in-koeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/241724\/","title":{"rendered":"K\u00f6ln | Landesjugendring verteidigt neue Spielplatz-Schilder in K\u00f6ln"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">K\u00f6ln (dpa) &#8211; In der hitzigen Debatte um die m\u00f6gliche Umbenennung von Spielpl\u00e4tzen in K\u00f6ln zu \u00abSpiel- und Aktionsfl\u00e4chen\u00bb hat der Landesjugendring in Nordrhein-Westfalen den neuen Sprachgebrauch verteidigt. \u00abMein Eindruck ist, dass in dieser Debatte viele Erwachsene meinen, es besser zu wissen. Das ist ganz typisch, wenn es um die Belange junger Menschen geht\u00bb, sagte die Vorsitzende Maja T\u00f6lke der Deutschen Presse-Agentur. Erwachsene seien in dieser Sache aber eigentlich gar nicht gefragt. \u00abEs geht nicht um ihre Fl\u00e4chen, sondern um Fl\u00e4chen, die vor allem von jungen Menschen genutzt werden.\u00bb<\/p>\n<p>Wenn sie sich das geplante neue Schild mit der Aufschrift \u00abSpiel- und Aktionsfl\u00e4che\u00bb anschaue, dann halte sie es f\u00fcr passend und angemessen. Es gebe nach ihrem Eindruck die Bed\u00fcrfnisse verschiedener Altersgruppen wieder.\u00a0<\/p>\n<p>T\u00f6lke: Junge Menschen brauchen Freiheiten<\/p>\n<p>\u00abDas Wort &#8222;Spiel&#8220; kommt noch vor. &#8222;Aktionsfl\u00e4che&#8220; deutet dann eher auf Bewegung hin &#8211; das ist dann auch das Anliegen von Jugendlichen\u00bb, sagte T\u00f6lke. Es sei wichtig, dass die Formulierung so offen sei. \u00abDamit nicht ganz eng vorgegeben wird, was dort zu tun ist. Das ist baulich sowieso schon viel zu oft der Fall.\u00bb Junge Menschen br\u00e4uchten Freiheiten, das sei wichtig f\u00fcr die Entwicklung.<\/p>\n<p>Die Diskussion um die m\u00f6gliche Abschaffung des Begriffs \u00abSpielplatz\u00bb auf den Schildern wird seit einigen Tagen mit einer gewissen Aufregung gef\u00fchrt. Der Komiker Guido Cantz etwa nahm die Umbenennungspl\u00e4ne zum Anlass, die Stadt zur \u00abHauptstadt der Bekloppten\u00bb zu deklarieren.<\/p>\n<p>Hintergrund ist, dass die K\u00f6lner Verwaltung j\u00fcngst ein neues Design f\u00fcr die Schilder an den mehr als 700 Spielpl\u00e4tzen der Stadt pr\u00e4sentiert hatte. Auf das Wort \u00abSpielplatz\u00bb wurde dabei bewusst verzichtet &#8211; man wolle \u00abdem erweiterten Inklusionsgedanken\u00bb Rechnung tragen, hie\u00df es zur Begr\u00fcndung. Bei \u00abSpielplatz\u00bb handle es sich um einen \u00abeingrenzenden Begriff\u00bb. Die neuen Schilder sollten daher mit \u00abSpiel- und Aktionsfl\u00e4che\u00bb \u00fcberschrieben sein.<\/p>\n<p>Reker distanziert sich ? Entscheidung liegt beim Rat<\/p>\n<p>Mittlerweile ist fraglich, ob die geplante Umbenennung wirklich kommt. K\u00f6lns Oberb\u00fcrgermeisterin Henriette Reker (parteilos) ging auf Distanz zu dem Vorhaben und will den K\u00f6lner Stadtrat entscheiden lassen &#8211; ob dort gr\u00fcnes Licht gegeben wird, ist fraglich. Zudem \u00e4u\u00dferte Reker als Rathauschefin ein gewisses Unverst\u00e4ndnis f\u00fcr das Vorgehen der st\u00e4dtischen Verwaltung. Sie pers\u00f6nlich finde die Bezeichnung \u00abSpielplatz\u00bb klar und verst\u00e4ndlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"K\u00f6ln (dpa) &#8211; In der hitzigen Debatte um die m\u00f6gliche Umbenennung von Spielpl\u00e4tzen in K\u00f6ln zu \u00abSpiel- und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":241725,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[29,441,2507,30,1635,1114,1420,5027,62,1209],"class_list":{"0":"post-241724","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-deutschland","9":"tag-fernsehen","10":"tag-freizeit","11":"tag-germany","12":"tag-jugend","13":"tag-kinder","14":"tag-koeln","15":"tag-kommune","16":"tag-medien","17":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114795094148264655","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/241724","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=241724"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/241724\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/241725"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=241724"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=241724"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=241724"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}