{"id":241811,"date":"2025-07-04T13:47:11","date_gmt":"2025-07-04T13:47:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/241811\/"},"modified":"2025-07-04T13:47:11","modified_gmt":"2025-07-04T13:47:11","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-1542-zwei-internationale-ukraine-konferenzen-fuer-kommende-woche-angesetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/241811\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 15:42 Zwei internationale Ukraine-Konferenzen f\u00fcr kommende Woche angesetzt +++"},"content":{"rendered":"<p>Zahlreiche internationale Spitzenpolitiker wollen in der kommenden Woche auf zwei parallel stattfindenden Ukraine-Konferenzen die weitere Unterst\u00fctzung f\u00fcr das von Russland angegriffene Land vorantreiben. W\u00e4hrend am Donnerstag in Rom eine Wiederaufbau-Konferenz stattfindet, haben Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer am selben Tag zu einer Videokonferenz der Koalition der Willigen eingeladen. Bundeskanzler Friedrich Merz wird zur Er\u00f6ffnung der Wiederaufbau-Konferenz in Rom eine Rede halten. Die gemeinsam von Italien und der Ukraine ausgerichtet Konferenz zielt auf eine m\u00f6glichst breite internationale Unterst\u00fctzung beim Wiederaufbau des kriegsgesch\u00e4digten Landes. Die Koalition der Willigen befasst sich in erster Linie mit der milit\u00e4rischen Unterst\u00fctzung der Ukraine seit der au\u00dfenpolitischen Kehrtwende der USA. Zu der Videokonferenz, die mit Macrons Staatsbesuch in Gro\u00dfbritannien zusammenf\u00e4llt, soll auch der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj zugeschaltet werden.<\/p>\n<p><b>+++ 15:06 Russisches Buch erzeugt &#8222;gro\u00dfe Spannung in Litauen&#8220; +++<br \/><\/b>In den baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen sitzt der Schrecken der sowjetischen Besatzung noch tief. Ein j\u00fcngst publiziertes Buch mit einem Vorwort von Au\u00dfenminister Sergej Lawrow schl\u00e4gt deshalb Wellen, wie ntv-Reporterin Nadja Kriewald aus Vilnius berichtet.<\/p>\n<p><b>+++ 14:31 Putins Angriffe nach Telefonat mit Trump: Merz sieht Muster +++<br \/><\/b>Bundeskanzler Friedrich Merz sieht einen Zusammenhang zwischen dem Telefonat des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump und den anschlie\u00dfenden massiven Luftangriffen auf die Ukraine. Der Kanzler habe in den vergangenen Tagen mehrfach gesagt, &#8222;dass es ein Muster gibt beim russischen Pr\u00e4sidenten und Telefonate \u00fcblicherweise mit umso h\u00e4rteren Angriffen begleitet werden&#8220;, sagt Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin. &#8222;Das, was vergangene Nacht passiert ist, hat diesen Eindruck unterst\u00fctzt oder best\u00e4rkt.&#8220; Die massiven Angriffe auf die Ukraine nach dem Telefonat spr\u00e4chen f\u00fcr sich, sagte Kornelius. Er hoffe, dass dies zu &#8222;einer Entscheidungsfindung \u00fcber die Haltung zu Russland vor allem in Sanktionsfragen&#8220; beitragen werde. Bisher ist US-Pr\u00e4sident Trump den Forderungen der EU nach Versch\u00e4rfung der Russland-Sanktionen nicht nachgekommen. <\/p>\n<p><b>+++ 13:54 Deutschland k\u00f6nnte Patriot-Flugabwehrsysteme bei den USA kaufen und sie der Ukraine geben +++<br \/><\/b>Die Bundesregierung erw\u00e4gt eine Beschaffung von Patriot-Systemen oder anderen Flugabwehrwaffen in den USA, um diese an die Ukraine weiterzugeben. Regierungssprecher Stefan Kornelius best\u00e4tigt auf eine diesbez\u00fcgliche Frage hin, dass dies eine Option sei. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums verweist auf eine geplante Reise von Ressortchef Boris Pistorius Mitte Juli nach Washington. Hintergrund ist ein von den USA angek\u00fcndigter Lieferstopp f\u00fcr unterschiedliche der Ukraine zuvor zugesagte Waffen. Betroffen sind auch Flugabwehrraketen f\u00fcr Patriot-Systeme. &#8222;Es gibt verschiedene Wege, diese L\u00fccke wieder aufzuf\u00fcllen&#8220;, sagte dazu Kornelius. Die in der Frage genannte M\u00f6glichkeit einer Beschaffung solcher Systeme sei eine davon. Die Ukraine verf\u00fcgt derzeit \u00fcber sechs bis sieben vollst\u00e4ndige Patriot-Systeme, drei davon aus Deutschland. N\u00f6tig w\u00e4ren laut Angaben aus Kiew 25. Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj bem\u00fcht sich seit l\u00e4ngerer Zeit erfolglos bei den USA und anderen westlichen Partnern um mehr Patriot-Systeme. Eines kostet voll ausgestattet \u00fcber eine Milliarde Dollar. Die modernen Flugabwehrraketen, mit denen angreifende ballistische Raketen eliminiert werden k\u00f6nnen, sind bei vielen L\u00e4ndern hochbegehrt. Eine einzelne kostet mehrere Millionen Dollar.<\/p>\n<p><b>+++ 13:12 Putin will weiter Krieg f\u00fchren &#8211; heute noch Telefonat zwischen Trump und Selenskyj? +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump und der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj wollen nach Angaben aus Kiew heute miteinander telefonieren. &#8222;Es wird f\u00fcr heute Nachmittag vorbereitet, aber es wird erst im letzten Moment klar sein&#8220;, sagt ein hochrangiger ukrainischer Regierungsvertreter, der nicht namentlich genannt werden wollte. Gestern hatte Trump ein Telefonat mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin gef\u00fchrt. Der US-Pr\u00e4sident hatte sich danach &#8222;nicht gl\u00fccklich&#8220; \u00fcber den anhaltenden Ukraine-Krieg ge\u00e4u\u00dfert (siehe Eintrag von 08:55 Uhr). Auf die Frage eines Reporters, ob er in dem Telefonat mit Putin einer Einigung zur Beendigung der russischen Invasion n\u00e4her gekommen sei, antwortete Trump: &#8222;Nein, ich habe \u00fcberhaupt keine Fortschritte mit ihm erzielt.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 12:49 Russland und Ukraine haben weitere Gefangene ausgetauscht +++<\/b><br \/>Russland und die Ukraine haben nach Angaben aus Moskau erneut Gefangene ausgetauscht. Das Verteidigungsministerium l\u00e4sst offen, um wie viele Gefangene es geht. Die beiden Kriegsparteien haben in der Vergangenheit wiederholt Gefangene ausgetauscht, zuletzt am 26. Juni. Vereinbart worden war das bei Unterredungen in Istanbul. Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj schreibt auf X: &#8222;Heute kehren unsere Verteidiger zur\u00fcck, die in verschiedenen Regionen &#8211; in der Region Donezk und Mariupol, in den Regionen Luhansk, Charkiw und Cherson &#8211; f\u00fcr die Ukraine gek\u00e4mpft haben. Es sind K\u00e4mpfer der Streitkr\u00e4fte, der Nationalgarde, des staatlichen Grenzschutzes und des staatlichen Sondertransportdienstes. Und auch Zivilisten.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 12:08 &#8222;Gute Nachricht&#8220; &#8211; Ukraine meldet Treffer auf wichtigen russischen R\u00fcstungskomplex +++<\/b><br \/>Die Ukraine berichtet von Angriffen auf das Asowsche optische und mechanische <a href=\"https:\/\/www.google.de\/maps\/place\/47%C2%B006&#039;14.0%22N+39%C2%B023&#039;58.0%22E\/@47.0996326,39.4105611,1562m\/data=!3m1!1e3!4m4!3m3!8m2!3d47.10389!4d39.39944?entry=ttu&amp;g_ep=EgoyMDI1MDYzMC4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Werk in Rostow in Russland<\/a>. Eine der ukrainischen Drohnen \u00e4hnelt dabei stark einer russischen Shahed. Laut Andrij Kowalenko, dem Leiter des ukrainischen Zentrums zur Bek\u00e4mpfung von Desinformation, stellt das betroffene Unternehmen wichtige Komponenten f\u00fcr die russische Armee her. Dazu sollen Visiere, Entfernungsmesser, W\u00e4rmebildger\u00e4te und Feuerleitsysteme f\u00fcr Panzer, gepanzerte Mannschaftstransporter, Schiffe und Flugzeuge z\u00e4hlen. In dem Betrieb w\u00fcrden die &#8222;Augen&#8220; f\u00fcr russische Panzerfahrzeuge montiert, schreibt Kowalenko auf Telegram. Er bezeichnet den Angriff als &#8222;gute Nachricht&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 11:37 Ukraine greift Werk f\u00fcr Herstellung von Shahed-Drohnen an +++<\/b><br \/>330 russische Shahed-Drohnen sollen die Ukraine in der vergangenen Nacht attackiert haben. Die Streitkr\u00e4fte versuchen, die Herstellungsorte der gef\u00e4hrlichen Flugobjekte auszuschalten. Das osteurop\u00e4ische Medium Nexta berichtet von einem Angriff auf ein Werk in der Gro\u00dfstadt Sergijew Possad, rund 70 Kilometer nord\u00f6stlich von Moskau. Der Generalstab der Streitkr\u00e4fte habe die Attacke auf das wissenschaftliche Forschungsinstitut f\u00fcr angewandte Chemie, das thermobarische Sprengk\u00f6pfe f\u00fcr Kamikaze-Drohnen herstellt, best\u00e4tigt, hei\u00dft es. Als Folge des Angriffs seien ein Feuer und starker Rauch am Standort gemeldet worden. Russland hat heute Morgen von einem ukrainischen Drohnenangriff auf Sergijew Possad gesprochen. Es habe mindestens vier Explosionen gegeben und in weiten Teilen der Stadt sei der Strom ausgefallen. <\/p>\n<p><b>+++ 11:07 Ukraine: 900 tote Zivilisten und 5000 Verletzte in sechs Monaten +++<\/b><br \/>Laut dem ukrainischen Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev, hat Russland in sechs Monaten 900 Zivilisten get\u00f6tet und 5000 verletzt. &#8222;Russland f\u00fchrt Krieg gegen die Zivilbev\u00f6lkerung \u2013 mit Drohnen, Raketen, Terror. Worte reichen nicht. Die Welt muss handeln&#8220;, schreibt Makeiev auf X. Er fordert: &#8222;\u00d6l stoppen. Waffenproduktion blockieren. Banken isolieren.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 10:38 Russischer Angriff besch\u00e4digt Geb\u00e4ude der polnischen Botschaft +++<\/b><br \/>Bei Russlands n\u00e4chtlichem Angriff auf Kiew ist nach Angaben Polens das Geb\u00e4ude der Konsularabteilung der polnischen Botschaft besch\u00e4didt worden. Verletzte habe es dabei nicht gegeben, teilt Au\u00dfenminister Radoslaw Sikorski mit. &#8222;Die Ukraine braucht dringend Mittel zur Luftverteidigung.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 10:08 Selenskyj: Russischer Angriff absichtlich massiv und zynisch +++<\/b><br \/>Der n\u00e4chtliche Luftangriff Russlands auf die Ukraine war nach Angaben von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj einer der gr\u00f6\u00dften des gesamten Kriegs. Selenskyj erkl\u00e4rt auf X, der Angriff sei &#8222;absichtlich massiv und zynisch&#8220; gewesen. &#8222;Russland zeigt abermals, dass es nicht die Absicht hat, Krieg und Terror zu beenden.&#8220; Der ukrainische Pr\u00e4sident fordert erneut, den Druck auf Russland durch Sanktionen zu erh\u00f6hen. Die Luftwaffe bezifferte unterdessen das Ausma\u00df des j\u00fcngsten Angriffs: Das ganze Land wurde demnach mit insgesamt 539 Drohnen und elf Raketen angegriffen. Hauptziel sei die Hauptstadt Kiew gewesen. Von den insgesamt 550 Geschossen konnten im ganzen Land 478 abgefangen werden. Allerdings habe es entsprechend auch neun Raketen- und 63 Drohneneinschl\u00e4ge gegeben.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25878808-1751615690000\/16-9\/750\/a6b1fa0bb0eacc157680c52736afe79c.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Dichte Rauchschwaden \u00fcber Kiew. Anwohner sollen laut Beh\u00f6rden wegen der starken Luftverschmutzung die Fenster geschlossen halten.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/a6b1fa0bb0eacc157680c52736afe79c.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Dichte Rauchschwaden \u00fcber Kiew. Anwohner sollen laut Beh\u00f6rden wegen der starken Luftverschmutzung die Fenster geschlossen halten.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: IMAGO\/Andreas Stroh)<\/p>\n<p><b>+++ 09:35 BND: Russland verst\u00e4rkt Einsatz von Chemiewaffen in der Ukraine +++<\/b><br \/>Russland verst\u00e4rkt nach Erkenntnissen des Bundesnachrichtendienstes und von zwei niederl\u00e4ndischen Geheimdienste den Einsatz von Chemiewaffen in der Ukraine. &#8222;Der Einsatz von Tr\u00e4nengasen sowie Chlorpikrin durch russische Truppen ist nun zur Standardpraxis geworden und weit verbreitet&#8220;, teilen der deutsche Auslandsgeheimdienst sowie der niederl\u00e4ndische Milit\u00e4rnachrichtendienst MIVD und der niederl\u00e4ndische Nachrichtendienst AIVD gemeinsam mit. Chlorpikrin, auch Trichlornitromethan genannt, ist ein chemischer Kampfstoff aus der Gruppe der Lungenkampfstoffe. Im Ersten Weltkrieg wurde er auch unter der Bezeichnung Gr\u00fcnkreuz-1 eingesetzt. Gr\u00fcnkreuz deshalb, weil damals mit solchen Kampfstoffen gef\u00fcllte Granaten mit einem gr\u00fcnen Kreuz gekennzeichnet wurden.<\/p>\n<p><b>+++ 08:55 Trump ist nach Telefonat mit Putin mal wieder &#8222;nicht gl\u00fccklich&#8220; +++<\/b><br \/>Momente der Angst in Kiew: Menschen bringen sich vor dem russischen Angriff in U-Bahnstationen in Sicherheit. Moskau attackiert die ukrainische Hauptstadt und das Umland erneut. Es gibt mehrere Verletzte. Derweil zeigt sich Trump nach seinem Telefonat mit Putin unzufrieden:<\/p>\n<p><b>+++ 08:35 Insgesamt 539 St\u00fcck: Russland soll mit Rekordzahl an Drohnen angegriffen haben +++<\/b><br \/>Der Ukraine zufolge haben die Kreml-Truppen bei ihren n\u00e4chtlichen Attacken vor allem auf Angriffe mit Shahed-Drohnen gesetzt, Marschflugk\u00f6rper wurden hingegen eher wenige abgefeuert. Die Luftwaffe meldet 539 russische Drohnen, darunter 339 Shaheds, vier Marschflugk\u00f6rper und sieben ballistische Raketen. Von der Zahl der angreifenden Objekte her ist es der schwerste russische Angriff auf die Ukraine seit Beginn der Invasion. Bei manchen Attacken in der Vergangenheit haben die russischen Streitkr\u00e4fte allerdings mehr Marschflugk\u00f6rper oder auch ballistische Raketen eingesetzt. <\/p>\n<p><b>+++ 07:55 &#8222;Putin verh\u00f6hnt Sie&#8220; &#8211; republikanischer Abgeordneter wird gegen\u00fcber Trump deutlich +++<\/b><br \/>Der m\u00f6gliche Stopp von Waffenlieferungen an die Ukraine hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump zuletzt auch seltene Kritik aus den eigenen Reihen eingebracht. Heute meldet sich ein weiterer Repr\u00e4sentantenhaus-Abgeordneter der Republikaner zu Wort. Don Bacon schreibt auf der Plattform X anl\u00e4sslich der schweren n\u00e4chtlichen Angriffe auf Kiew kurz nach dem gestrigen Telefonat von Trump und Wladimir Putin: &#8222;Herr Pr\u00e4sident, Ihre Politik gegen\u00fcber Russland funktioniert nicht. W\u00e4hrend wir verhandeln, bombardiert Putin ukrainische St\u00e4dte.&#8220; Es sei an der Zeit, die Strategie zu \u00e4ndern, schreibt Bacon. &#8222;Wir und unsere Verb\u00fcndeten m\u00fcssen die Ukraine bis an die Z\u00e4hne bewaffnen &amp; wir brauchen die h\u00e4rtesten Sanktionen. Putin verh\u00f6hnt Sie und Amerika.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 07:30 Nach &#8222;einer der schlimmsten N\u00e4chte&#8220;: Massive Angriffe auf Kiew dauern an +++<\/b><br \/>Der Ukraine-Experte Mattia Nelles schreibt auf X, dass die Attacken auf Kiew andauern. Auch in Warn-Apps wird weiter vor Luftangriffen auf die Region gewarnt. Der ukrainische Au\u00dfenminister Andrij Sybiha spricht von einer der schlimmsten N\u00e4chte und fordert drastische Sanktionen gegen Russland. Neben Kamikaze-Drohnen sollen ballistische Raketen eingesetzt worden sein. Der in Kiew lebende Journalist Denis Trubetskoy, der auch f\u00fcr ntv.de schreibt, teilt auf X mit, es sei eine der schwersten und lautesten N\u00e4chte \u00fcberhaupt gewesen. &#8222;Man muss sich leider darauf einstellen, dass solche N\u00e4chte noch h\u00e4ufiger vorkommen werden.&#8220; Laut Einwohnerin Maria Avdeeva vom Foreign Policy Research Institut ist die Luftqualit\u00e4t derzeit &#8222;extrem schlecht. Die Stadt ist in dichten Rauch geh\u00fcllt&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 06:49 China soll EU-Chefdiplomatin mitgeteilt haben, dass es sich keine Niederlage Russlands leisten k\u00f6nne +++<\/b><br \/>Chinas Au\u00dfenminister Wang Yi soll laut einem Bericht der South China Morning Post (SCMP) gestern der EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas in einem Gespr\u00e4ch gesagt haben, dass sich das Land eine Niederlage Russlands im Krieg gegen die Ukraine nicht leisten k\u00f6nne &#8211; und zwar aus der Sorge heraus, die USA k\u00f6nnten ihren Fokus dann auf Peking verlagern. Das Medium beruft sich auf Quellen, die mit dem Gespr\u00e4ch vertraut sein sollen.<\/p>\n<p><b>+++ 06:17 Schwere russische Angriffe auf Kiew &#8211; viele Verletzte +++<\/b><br \/>Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Dutzenden Kampfdrohnen angegriffen. Bei dem Angriff wurden mindestens 19 Menschen verletzt, teilt B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko mit, 14 davon w\u00fcrden in Krankenh\u00e4user eingeliefert. Laut unbest\u00e4tigten Angaben war ein Hauptziel der Milit\u00e4rflugplatz Wassylkiw s\u00fcdlich der Dreimillionenstadt. Auf Bildern ist zu sehen, dass zivile Infrastruktur bei dem Angriff getroffen wird.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25878230-1751601226000\/16-9\/750\/9bb2277b45b19fddd9a5c88849ac4db6.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Ein zerst\u00f6rtes Geb\u00e4ude nach dem russischen Angriff.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/9bb2277b45b19fddd9a5c88849ac4db6.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Ein zerst\u00f6rtes Geb\u00e4ude nach dem russischen Angriff.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: REUTERS)<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25878233-1751601386000\/16-9\/750\/d89c9d34dece0eb9a463bbdef04a7fa2.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Starke Rauchentwicklung au\u00dferhalb von Kiew.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/d89c9d34dece0eb9a463bbdef04a7fa2.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Starke Rauchentwicklung au\u00dferhalb von Kiew.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: REUTERS)<\/p>\n<p><b>+++ 05:42 Selenskyj dr\u00e4ngt auf eine starke, europ\u00e4ische R\u00fcstungsindustrie +++<\/b><br \/>Vor dem Hintergrund eines Teilstopps US-amerikanischer Waffenlieferungen fordert der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj die EU zur St\u00e4rkung der eigenen R\u00fcstungsindustrie auf. &#8222;Wir m\u00fcssen Europas eigene Verteidigungsindustrie aufbauen, damit Russland uns in keinem Bereich \u00fcberlegen sein kann&#8220;, sagt der Staatschef bei einem Abendessen anl\u00e4sslich der \u00dcbernahme des EU-Ratsvorsitzes durch D\u00e4nemark in Aarhus. Waffenlieferungen f\u00fcr die Ukraine seien zusammen mit neuen scharfen Sanktionen gegen Russland entscheidend f\u00fcr die Sicherheit Europas. Die Sanktionen seien so zu gestalten, dass Moskau nichts mehr erhalte, was f\u00fcr die Waffenherstellung verwendet werden kann, sagt Selenskyj.<\/p>\n<p><b>+++ 04:49 Drei Viertel der Deutschen f\u00fcr Wehrpflicht +++<\/b><br \/>Drei von vier Deutschen sprechen sich laut ARD-Deutschlandtrend daf\u00fcr aus, die Wehrpflicht auf die eine oder andere Art wieder einzuf\u00fchren. Dabei bef\u00fcrworten 55 Prozent einen Wehr- und Zivildienst, der f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner gleicherma\u00dfen gilt (plus 10 Punke im Vergleich zum April). Der Anteil der Befragten, die eine Wiedereinf\u00fchrung der Wehrpflicht nur f\u00fcr M\u00e4nner fordern, ging dagegen deutlich auf 18 Prozent zur\u00fcck (-9). Nur knapp jeder vierte Befragte (23 Prozent) spricht sich daf\u00fcr aus, dass Wehr- und Zivildienst weiter ausgesetzt bleiben (+1), so wie es seit 2011 gilt. Demnach ist die Zustimmung f\u00fcr eine Wiedereinf\u00fchrung auf die eine oder andere Art unter Anh\u00e4ngern der SPD (83 Prozent) fast ebenso hoch wie unter Anh\u00e4ngern der Union (87 Prozent). Mehrheitliche Zustimmung gibt es auch unter Anh\u00e4ngern von Gr\u00fcnen (72 Prozent) und AfD (71 Prozent). Von allen in Fraktionsst\u00e4rke im Bundestag vertretenen Parteien sind einzig die Anh\u00e4nger der Linken mehrheitlich daf\u00fcr, die Wehrpflicht weiter auszusetzen (58 Prozent).<\/p>\n<p>Das hat eine repr\u00e4sentative Umfrage von infratest dimap unter 1312 Wahlberechtigten f\u00fcr den ARD-&#8222;Deutschlandtrend&#8220; von Montag bis Mittwoch dieser Woche ergeben.<\/p>\n<p><b>+++ 03:48 Russischer Ex-Verwaltungschef in Luhansk bei Explosion get\u00f6tet +++<\/b><br \/>Bei einer Explosion in der von Russland besetzten ostukrainischen Stadt Luhansk ist nach Angaben der von Moskau eingesetzten Beh\u00f6rden ein fr\u00fcherer Verwaltungschef get\u00f6tet worden. Drei weitere Menschen seien verletzt worden, teilen die Moskau-treuen Beh\u00f6rden mit. &#8222;Heute wurde infolge eines abscheulichen Angriffs im Zentrum&#8220; von Luhansk der fr\u00fchere Verwaltungschef &#8222;unserer regionalen Hauptstadt, Manolis Pilawow, get\u00f6tet&#8220;, erkl\u00e4rt der von Russland unterst\u00fctzte Chef der Region, Leonid Pasetschnik, im Onlinedienst Telegram. Pilawow habe die Stadtverwaltung neun Jahre lang geleitet.<\/p>\n<p><b>+++ 02:48 Massiver russischer Drohnenangriff auf Kiew +++<\/b><br \/>Die ukrainische Hauptstadt Kiew ist von Dutzenden russischen Kampfdrohnen angegriffen worden. &#8222;Nach vorl\u00e4ufigen Informationen haben wir mehrere Br\u00e4nde im Stadtbezirk Solomjanka&#8220;, schreibt Milit\u00e4rverwaltungschef Tymur Tkatschenko bei Telegram. Es handele sich bei allen Br\u00e4nden um Wohnh\u00e4user. Angaben zu Opfern kann er vorerst nicht machen. Auch in mindestens vier anderen Stadtteilen seien durch Drohnen verursachte Sch\u00e4den festgestellt worden. Flugabwehrfeuer war stundenlang im Stadtgebiet zu h\u00f6ren. Der ukrainischen Luftwaffe zufolge setzte das russische Milit\u00e4r auch mindestens eine Hyperschallrakete Kinschal (Dolch) ein. Zudem wurden demnach mehrere ballistische Raketen auf Ziele in Kiew oder im Umland abgefeuert.<\/p>\n<p><b>+++ 01:41 Trump: Telefonat mit Putin bringt keine Fortschritte im Ukraine-Krieg +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat in seinem Telefonat mit Kreml-Chef Wladimir Putin nach eigenen Angaben keine Fortschritte mit Blick auf den Ukraine-Krieg erzielt. &#8222;Nein, ich habe \u00fcberhaupt keine Fortschritte mit ihm erzielt&#8220;, sagt Trump auf die Frage eines Reporters, ob er einer Einigung zur Beendigung der russischen Invasion n\u00e4her gekommen sei. Trump f\u00fcgt hinzu, dass er &#8222;nicht gl\u00fccklich&#8220; \u00fcber den anhaltenden Krieg sei. Die beiden Pr\u00e4sidenten hatten zuvor ihr sechstes Telefonat seit Trumps Wiedereinzug ins Wei\u00dfe Haus im Januar gef\u00fchrt. Putin bekr\u00e4ftigte nach Angaben aus Moskau in dem Gespr\u00e4ch, dass Russland seine Ziele in der Ukraine nicht aufgeben werde. Zugleich zeigte sich Putin demnach offen f\u00fcr eine Fortsetzung der Verhandlungen mit der Ukraine.<\/p>\n<p><b>+++ 00:36 Russland erkennt als erster Staat Taliban-Regierung an +++<\/b><br \/>Als erster Staat weltweit hat Russland die Taliban-Regierung fast vier Jahre nach ihrer erneuten Macht\u00fcbernahme in Afghanistan anerkannt. &#8222;Wir gehen davon aus, dass der Akt der offiziellen Anerkennung der Regierung des Islamischen Emirats Afghanistan der Entwicklung einer produktiven bilateralen Zusammenarbeit einen Impuls gibt&#8220;, teilt das russische Au\u00dfenministerium mit. Moskau wolle zudem Kabul Unterst\u00fctzung bei der Bek\u00e4mpfung des Terrorismus und des Drogenhandels gew\u00e4hren, hei\u00dft es. Das Au\u00dfenministerium der Taliban spricht auf der Online-Plattform X von einem &#8222;historischen Schritt&#8220; f\u00fcr die Beziehung zwischen den beiden L\u00e4ndern. Russland setze anderen Staaten ein gutes Beispiel, teilen die Islamisten mit.<\/p>\n<p><b>+++ 23:12 Tote durch russischen Beschuss im Donezker Gebiet +++<\/b><br \/>Im ostukrainischen Gebiet Donezk sind durch russische Angriffe mindestens f\u00fcnf Menschen get\u00f6tet worden. Weitere zw\u00f6lf wurden verletzt, teilt der Milit\u00e4rgouverneur des Gebiets, Wadym Filaschkin, bei Telegram mit. Zwei M\u00e4nner seien dabei in der frontnahen Stadt Pokrowsk get\u00f6tet worden, drei weitere in den D\u00f6rfern Bilyzke und Illiniwka. Filaschkin fordert die verbliebenen Bewohner der Region erneut auf, in sichere Gebiete zu fliehen.<\/p>\n<p><b>+++ 22:14 Zwei Tote bei russischem Luftangriff auf den Hafen von Odessa +++<\/b><br \/>Bei einem russischen Luftangriff auf die Hafeninfrastruktur in der s\u00fcdukrainischen Stadt Odessa sind \u00f6rtlichen Beh\u00f6rdenangaben zufolge zwei Menschen get\u00f6tet worden. Dabei sei eine mit Streumunition best\u00fcckte ballistische Rakete zum Einsatz gekommen, sagt der Regionalgouverneur Oleh Kiper im ukrainischen Fernsehen.<\/p>\n<p><b>+++ 21:47 Merz in Kontakt mit Trump, um Patriots f\u00fcr die Ukraine zu kaufen +++<br \/><\/b>Die Bundesregierung soll derzeit an einem Dringlichkeitsbeschluss zur Versorgung der Ukraine mit neuen Luftabwehrsystemen und einer ausreichenden Anzahl von Abfangraketen arbeiten. Dazu wartet Deutschland derzeit laut einem Bericht der &#8222;Bild&#8220; auf die Zusage von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth f\u00fcr zwei Patriot-Flugabwehrsysteme, die Deutschland f\u00fcr die Ukraine finanzieren w\u00fcrde. Die Regierung soll den Antrag bereits vor einigen Wochen gestellt haben.<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen k\u00f6nnen Sie<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-50-Russische-Kulturministerin-lobt-Zusammenarbeit-mit-Nordkorea--article25866505.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\"> <\/a><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/21-47-Merz-in-Kontakt-mit-Trump-um-Patriots-fuer-die-Ukraine-zu-kaufen--article25878187.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">hier nachverfolgen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zahlreiche internationale Spitzenpolitiker wollen in der kommenden Woche auf zwei parallel stattfindenden Ukraine-Konferenzen die weitere Unterst\u00fctzung f\u00fcr das&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-241811","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114795279079185177","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/241811","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=241811"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/241811\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=241811"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=241811"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=241811"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}