{"id":241921,"date":"2025-07-04T14:45:11","date_gmt":"2025-07-04T14:45:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/241921\/"},"modified":"2025-07-04T14:45:11","modified_gmt":"2025-07-04T14:45:11","slug":"russland-setzt-laut-geheimdiensten-vermehrt-verbotene-chemiewaffen-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/241921\/","title":{"rendered":"Russland setzt laut Geheimdiensten vermehrt verbotene Chemiewaffen ein"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 04.07.2025 15:05 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Russland hat nach BND-Angaben den Einsatz von chemischen Waffen in der Ukraine verst\u00e4rkt. Die Erkenntnis mehrerer Geheimdienste passe zu der Feststellung, dass der Krieg mit immer h\u00f6herer Brutalit\u00e4t und Intensit\u00e4t gef\u00fchrt werde.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRussland verst\u00e4rkt nach Erkenntnissen des Bundesnachrichtendienstes und von zwei niederl\u00e4ndischen Geheimdiensten den Einsatz von Chemiewaffen in der Ukraine. Die Bundesregierung best\u00e4tigte Berichte \u00fcber den Einsatz des Lungenkampfstoffes Chlorpikrin. Dies sei ein Versto\u00df gegen das Abkommen, das den Einsatz von Lungenkampfstoffen unter allen Umst\u00e4nden untersage, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDemnach benutzt Russland im Ukraine-Krieg neben Tr\u00e4nengas und weiteren Chemiewaffen auch Chlorpikrin, das in hohen Konzentrationen in geschlossenen R\u00e4umen t\u00f6dlich sein. Im Ersten Weltkrieg wurde er auch unter der Bezeichnung Gr\u00fcnkreuz-1 eingesetzt. &#8222;Der Einsatz von Tr\u00e4nengasen sowie Chlorpikrin durch russische Truppen ist nun zur Standardpraxis geworden und weit verbreitet&#8220;, teilten der deutsche Auslandsgeheimdienst sowie der niederl\u00e4ndische Milit\u00e4rnachrichtendienst MIVD und der niederl\u00e4ndische Nachrichtendienst AIVD gemeinsam mit.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Dies stellt einen noch schwerwiegenderen Versto\u00df gegen das Chemiewaffen\u00fcbereinkommen dar, das den Einsatz dieses chemischen Erstickungsmittels unter allen Umst\u00e4nden verbietet&#8220;, erkl\u00e4rten der BND und die niederl\u00e4ndischen Geheimdienste. Im vergangenen Jahr hatten schon <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/newsticker\/liveblog-ukraine-mittwoch-358.html\" title=\"Ukraine-Liveblog: ++ USA: Russland setzt chemische Kampfstoffe ein ++\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gro\u00dfbritannien und die USA Russland vorgeworfen<\/a>, den Kampfstoff Chlorpikrin gegen ukrainische Soldaten eingesetzt zu haben.<\/p>\n<p>    Russland investiert stark in sein Chemiewaffenprogramm<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach Beobachtungen von BND, MIVD und AIVD unterst\u00fctzt und f\u00f6rdert die russische F\u00fchrung und deren radiologische, chemische und biologische Abwehrtruppe den verbotenen Einsatz aktiv. Es sei sehr wahrscheinlich, dass dies weiterhin eine Bedrohung darstelle. Dar\u00fcber hinaus investiere Russland stark in sein Chemiewaffenprogramm. Die Forschungen auf dem Gebiet w\u00fcrden ausgeweitet, neue Wissenschaftler rekrutiert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer ukrainische Verteidigungsminister erkl\u00e4rte nach diesen Angaben, dass Russland in seinem Angriffskrieg bereits \u00fcber 9.000 Mal chemische Wirkmittel gegen ukrainische Truppen eingesetzt habe. Laut der Ukraine k\u00f6nnten mindestens drei Todesf\u00e4lle direkt auf die Wirkung der chemischen Waffen zur\u00fcckgef\u00fchrt werden.\u00a0<\/p>\n<p>    Kriegsf\u00fchrung mit immer h\u00f6herer Brutalit\u00e4t<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Russland setzt immer h\u00e4ufiger eine breite Palette chemischer Waffen ein&#8220;, hei\u00dft es in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung. Mit Chlorpikrin sein nun &#8222;ein st\u00e4rkerer chemischer Wirkstoff&#8220; hinzugekommen Die Erkenntnis der Dienste passe zu der Feststellung, dass der Krieg mit immer h\u00f6herer Brutalit\u00e4t und Intensit\u00e4t gef\u00fchrt werde. Angesichts schwerer russischer Luftangriffe in der vergangenen Nacht sei eine entschlossene Haltung und die weitere milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung der Ukraine wichtiger denn je, sagte der Sprecher weiter.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer niederl\u00e4ndische Verteidigungsminister Ruben Brekelmans informierte das Parlament in Den Haag \u00fcber die Erkenntnisse. Russland setze Chemiewaffen &#8222;systematisch und in gro\u00dfem Umfang ein&#8220;. Dies sei eine gef\u00e4hrliche Entwicklung, &#8222;v\u00f6llig inakzeptabel&#8220; und zeige erneut &#8222;die Brutalit\u00e4t des Aggressors, dem die Ukraine gegen\u00fcbersteht&#8220;.\u00a0 Russland setze damit generell die Schwelle f\u00fcr den Einsatz von Chemiewaffen in Konflikten herab, erkl\u00e4rte Brekelmans weiter. Dies sei auch eine Gefahr f\u00fcr &#8222;das \u00fcbrige Europa und die Welt&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 04.07.2025 15:05 Uhr Russland hat nach BND-Angaben den Einsatz von chemischen Waffen in der Ukraine verst\u00e4rkt. 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