{"id":241971,"date":"2025-07-04T15:10:20","date_gmt":"2025-07-04T15:10:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/241971\/"},"modified":"2025-07-04T15:10:20","modified_gmt":"2025-07-04T15:10:20","slug":"mireille-und-dieter-schroeder-sind-ein-deutsch-franzoesisches-paar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/241971\/","title":{"rendered":"Mireille und Dieter Schr\u00f6der sind ein deutsch-franz\u00f6sisches Paar"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die St\u00e4dte <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/paris\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Paris<\/a>, Bad Bevensen, <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/hamburg\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hamburg<\/a> und D\u00fcsseldorf haben auf den ersten Blick nicht ganz so viel gemeinsam. Mireille und Dieter Schr\u00f6der aber k\u00f6nnten zu jedem Ort eine eigene Geschichte erz\u00e4hlen. Das Paar ist in Deutschland ebenso zu Hause wie in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/frankreich\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreich<\/a>. \u201eWir sind eine internationale Familie\u201c, sagt Mireille Schr\u00f6der.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Und so war f\u00fcr das erste Kennenlernen der beiden gleich noch ein weiteres Land wichtig: die Schweiz. Dort trafen sie Anfang der 1980er-Jahre im Ski-Urlaub erstmals aufeinander \u2013 sie verstanden sich sofort gut. So richtig funkte es aber erst kurze Zeit sp\u00e4ter. Dieter Schr\u00f6der, der damals in Hamburg wohnte, reiste beruflich nach Paris. Mireille studierte zu diesem Zeitpunkt in der franz\u00f6sischen Hauptstadt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Heute leben die Schr\u00f6ders in D\u00fcsseldorf. Damit sind sie eine von vielen Familien in der Stadt, die eine besondere Verbindung zu Frankreich haben. NRW-weit wohnen in der Landeshauptstadt die meisten Menschen mit franz\u00f6sischem Pass. Das geht aus Daten hervor, die der Landesbetrieb Information und Technik ver\u00f6ffentlicht hat. So gibt es 3675 franz\u00f6sische Staatsangeh\u00f6rige in D\u00fcsseldorf (Stand: Dezember 2024). W\u00e4hrend des j\u00e4hrlich stattfindenden Frankreichfestes bezeichnet sich die Landeshauptstadt deshalb auch gerne als \u201ePetit Paris\u201c. Mit dem Event sollen an diesem Wochenende erneut Lebensart und Kultur des Nachbarlandes gefeiert werden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nat\u00fcrlich kommen dann auch die Schr\u00f6ders zu der Veranstaltung an Rathaus und Rheinufer. Sie freue sich beispielsweise auf das \u201eleckere Essen\u201c, erz\u00e4hlt Mireille. Am Samstag wird sich das Ehepaar die Oldtimer-Rallye anschauen, die am Burgplatz startet. Zu den beiden werden sich dann viele weitere Mitglieder des \u201eClubs des Affaires en Rh\u00e9nanie du Nord-Westphalie\u201c gesellen. Seit 2020 ist Mireille Schr\u00f6der die Pr\u00e4sidentin dieses Wirtschaftsclubs.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Aufgewachsen ist die D\u00fcsseldorferin auf der Insel La R\u00e9union im Indischen Ozean. Aus dem franz\u00f6sisches \u00dcbersee-D\u00e9partement kommt ihr Vater, ihre Mutter wuchs in Lothringen auf. Dieter Schr\u00f6ders Familie stammt dagegen aus K\u00f6ln-Worringen. Ein Grund, warum es die Familie mit zwei Kindern vor Jahrzehnten zur\u00fcck ins Rheinland zog.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Als sie sich verliebten, trennten Mireille und Dieter Schr\u00f6der noch mehr als 900 Kilometer. \u201eIch bin h\u00e4ufig mit dem Nachtzug von Hamburg nach Paris gefahren\u201c, erinnert er sich. Ein Jahr sp\u00e4ter ergab sich f\u00fcr Dieter die Chance, in Frankreich zu arbeiten. Er war in der Agrarbranche t\u00e4tig, genauer bei einer Zuckerfabrik \u2013 und zog in die Metropole an der Seine. Dort lernte er die Sprache, die er heute flie\u00dfend spricht. \u201eWir unterhalten uns meistens auf Franz\u00f6sisch\u201c, sagt Mireille Schr\u00f6der. \u201eNur wenn wir schimpfen nicht\u201c, erg\u00e4nzt Dieter scherzhaft.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Von Paris aus ging es f\u00fcr die Schr\u00f6ders jedenfalls in den Kurort Bad Bevensen in der L\u00fcneburger Heide. Der Grund f\u00fcr den Umzug war Dieters Beruf. \u201eF\u00fcr mich war das erst mal ein Kulturschock\u201c, sagt Mireille \u00fcber das Leben in der deutschen Kleinstadt. So richtig heimisch f\u00fchlte sie sich dort nicht. Also zog die Familie weiter nach Hamburg, damals waren bereits die Tochter und der Sohn auf der Welt. In der Hansestadt arbeitete Mireille f\u00fcr das Fremdenverkehrsamt von La R\u00e9union. \u201eIm Gegensatz zu Mauritius war die Insel damals noch nicht so sehr als Reiseziel bekannt\u201c, sagt sie.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Warum letztendlich D\u00fcsseldorf zur neuen Heimat der Familie wurde, erkl\u00e4rt sich mit Blick auf den Stadtteil M\u00f6rsenbroich: Dort befindet sich an der Graf-Recke-Stra\u00dfe die franz\u00f6sische Schule. Zun\u00e4chst trafen die Schr\u00f6ders n\u00e4mlich die Entscheidung, ins Rheinland und damit n\u00e4her zu Dieters Familie ziehen zu wollen. Dann war klar, dass die Kinder in D\u00fcsseldorf unterrichtet werden sollen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Heute leben die Tochter und der Sohn (genau wie zwei Enkelkinder) in Frankreich. Mireille und Dieter Schr\u00f6der selbst haben ein Haus im S\u00fcden des Landes. Und Mireille, die als Anw\u00e4ltin arbeitet, ist allein wegen ihres Berufs mindestens einmal im Monat in Paris. Eine echte deutsch-franz\u00f6sische Beziehung also.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die St\u00e4dte Paris, Bad Bevensen, Hamburg und D\u00fcsseldorf haben auf den ersten Blick nicht ganz so viel gemeinsam.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":241972,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3974],"tags":[331,332,7422,75461,75459,22723,548,663,3934,3980,156,13,75460,75458,14,15,319,14630,12,36941],"class_list":["post-241971","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-frankreich","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-bad","tag-beruflich","tag-bevensen","tag-dieter","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-france","tag-frankreich","tag-headlines","tag-kurort","tag-mireille","tag-nachrichten","tag-news","tag-paris","tag-reunion","tag-schlagzeilen","tag-schroeder"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114795605263018792","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/241971","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=241971"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/241971\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/241972"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=241971"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=241971"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=241971"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}