{"id":242127,"date":"2025-07-04T16:34:10","date_gmt":"2025-07-04T16:34:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/242127\/"},"modified":"2025-07-04T16:34:10","modified_gmt":"2025-07-04T16:34:10","slug":"wie-viel-verlust-macht-die-europaeische-wirtschaft-wegen-klimabedingten-ereignissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/242127\/","title":{"rendered":"Wie viel Verlust macht die europ\u00e4ische Wirtschaft wegen klimabedingten Ereignissen?"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-grey-6-180x22.svg\" width=\"180\" height=\"22\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/>WERBUNG<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ische Wirtschaft hat zwischen 1980 und 2023 rund 790 Milliarden Euro verloren. Die Verluste sind durch extreme Wetter- und Klimaereignisse entstanden, zeigt ein neuer Bericht der Europ\u00e4ischen Umweltagentur (EUA).<\/p>\n<p>Den gr\u00f6\u00dften Verlust hat Deutschland zu verzeichnen. Die deutsche Wirtschaft erlitt in diesem Zeitraum mit 180 Milliarden Euro die h\u00f6chsten wirtschaftlichen Gesamtsch\u00e4den.<\/p>\n<p>Es folgen Italien mit Kosten in H\u00f6he von 135 Milliarden Euro, Frankreich mit 130 Milliarden Euro. Spanien machte durch derartige Ereignisse einen Verlust von 97 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Immer mehr wirtschaftliche Verluste durch Klimaextreme<\/p>\n<p>F\u00fcr das 21. Jahrhundert ergibt sich jedoch ein etwas anderes Bild.<\/p>\n<p>Wenn man nur die in diesem Jahrhundert aufgetretenen Sch\u00e4den betrachtet, folgt auf Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien eine Gruppe von sechs EU-L\u00e4ndern (\u00d6sterreich, Belgien, Tschechien, Portugal, Rum\u00e4nien und Slowenien), die sehr \u00e4hnliche Gesamtsch\u00e4den in H\u00f6he von 12 bis 15 Milliarden Euro erlitten.<\/p>\n<p>Intensit\u00e4t und H\u00e4ufigkeit von Klimaextremen in einigen europ\u00e4ischen Regionen haben zugenommen und werden bei weiterer globaler Erw\u00e4rmung voraussichtlich weiter zunehmen, sch\u00e4tzt der Zwischenstaatliche Ausschuss f\u00fcr Klima\u00e4nderungen (IPCC) der Vereinten Nationen.<\/p>\n<p>\u00dcberschwemmungen und Hitzewellen waren die Hauptursachen f\u00fcr wirtschaftliche Sch\u00e4den in der EU.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend gr\u00f6\u00dfere wirtschaftliche Verluste in wohlhabenderen und industriell entwickelteren L\u00e4ndern signifikant erscheinen m\u00f6gen, haben sie im Vergleich zu kleineren Verlusten in \u00e4rmeren L\u00e4ndern tendenziell geringere Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft.<\/p>\n<p>Wohlhabendere L\u00e4nder neigen dazu, einen geringeren Teil ihrer \u00f6ffentlichen Haushalte f\u00fcr den Wiederaufbau bereitzustellen. M\u00f6glicherweise sind sie besser daf\u00fcr ger\u00fcstet, solche Verluste zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Wirtschaftsverluste in Deutschland am h\u00f6chsten<\/p>\n<p>West- und mitteleurop\u00e4ische L\u00e4nder wie Slowenien, Belgien und Deutschland haben h\u00f6here Sch\u00e4den pro Quadratkilometer zu verzeichnen. L\u00e4nder im Nordosten Europas wie Finnland und Estland sind in der Regel finanziell weniger betroffen.<\/p>\n<p>Pro Kopf hat Slowenien allerdings den h\u00f6chsten wirtschaftlichen Verlust zu verzeichnen. Zwischen 1980 und 2023 belaufen sich die Kosten von klimabedingten Ereignissen auf 8.733 Euro pro Kopf.<\/p>\n<p>Es folgen Luxemburg (2.694 Euro), die Schweiz (2.685 \u20ac), Italien (2.330 \u20ac) und Spanien (2.279 \u20ac). Auf der anderen Seite sind der Kosovo (10 Euro), Montenegro (41 Euro) und Island (87 Euro) die L\u00e4nder mit den geringsten Pro-Kopf-Verlusten.<\/p>\n<p>&#8222;Die Pro-Kopf-Verluste variieren weniger als die Verluste pro Quadratkilometer, und mehrere L\u00e4nder weisen relativ \u00e4hnliche Werte auf&#8220;, hei\u00dft es in der EUA-Studie.<\/p>\n<p>Versicherung gegen Klimarisiken<\/p>\n<p>Die meisten europ\u00e4ischen L\u00e4nder verf\u00fcgen \u00fcber private Versicherungen zum Schutz gegen klimabedingte Naturgefahren.<\/p>\n<p>Klimaversicherungen k\u00f6nnen regionalen Gebietsk\u00f6rperschaften, Regierungen, Institutionen, Unternehmen, Gemeinschaftsgruppen, Haushalten und Einzelpersonen Schutz vor dem Verlust von Leben, Lebensunterhalt oder Verm\u00f6genswerten durch extreme Wetterereignisse bieten.<\/p>\n<p>Eine solche Versicherung gew\u00e4hrleistet rasche Zahlungen an die versicherte Person, den Haushalt, die Gemeindegruppe, das Unternehmen, die Institution, die Regierung oder die regionale Einheit nach der Katastrophe.<\/p>\n<p>F\u00fcr die 27 EU-Mitgliedstaaten stieg der Durchschnitt der versicherten Sch\u00e4den im Laufe der Zeit von 2,5 Milliarden Euro im Jahr 2009 auf 4 Milliarden Euro im Jahr 2023, so die EUA.<\/p>\n<p>Frankreich und Spanien beispielsweise haben nationale Versicherungssysteme, die auf \u00f6ffentlich-privaten Partnerschaften beruhen (Caisse Centrale de R\u00e9assurance, CCR bzw. Consorcio de Compensaci\u00f3n de Seguros, CCS).<\/p>\n<p>Mindestens 16 EU-L\u00e4nder melden jedoch eine Versicherungsschutzl\u00fccke von \u00fcber 90 Prozent. Nur in D\u00e4nemark und Norwegen sind mehr als 50 Prozent der Sch\u00e4den durch Versicherungen gedeckt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"WERBUNG Die europ\u00e4ische Wirtschaft hat zwischen 1980 und 2023 rund 790 Milliarden Euro verloren. 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