{"id":242154,"date":"2025-07-04T16:48:11","date_gmt":"2025-07-04T16:48:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/242154\/"},"modified":"2025-07-04T16:48:11","modified_gmt":"2025-07-04T16:48:11","slug":"niedersachsen-bremen-arcelormittal-bremen-trotz-produktivitaet-mit-roten-zahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/242154\/","title":{"rendered":"Niedersachsen &#038; Bremen: ArcelorMittal Bremen trotz Produktivit\u00e4t mit roten Zahlen"},"content":{"rendered":"<p>                    Niedersachsen &amp; Bremen<br \/>\n                ArcelorMittal Bremen trotz Produktivit\u00e4t mit roten Zahlen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              04.07.2025, 18:41 Uhr<\/p>\n<p><strong>Unklare Signale pr\u00e4gen die Debatte um das Bremer Stahlwerk. Nach dem k\u00fcrzlichen Aus f\u00fcr den &#8222;gr\u00fcnen&#8220; Stahl steht das Werk erneut im Fokus.<\/strong><\/p>\n<p>Bremen (dpa\/lni) &#8211; ArcelorMittal Bremen k\u00e4mpft seit zwei Jahren mit Verlusten \u2013 und das, obwohl der Stahlkonzern nach eigenen Angaben einen produktiven Standort mit attraktivem Produktmix betreibt, wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilte. Zuvor hatte &#8222;buten un binnen&#8220; \u00fcber die wirtschaftlichen Schwierigkeiten berichtet. Im Interview mit dem Regionalmagazin hatte die Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt (Linke) das Werk als &#8222;hochprofitabel&#8220; bezeichnet.<\/p>\n<p>ArcelorMittal f\u00fchrt die Verluste vor allem auf eine seit drei Jahren anhaltende wirtschaftliche Stagnation in Deutschland mit schwacher Nachfrage zur\u00fcck. Hinzu kommen steigende Importe von billigem Stahl aus dem au\u00dfereurop\u00e4ischen Ausland, der h\u00e4ufig unter weniger strengen Umweltauflagen und mit h\u00f6heren CO2-Emissionen produziert wird. Fehlender effektiver Handelsschutz, das Ausbleiben eines Ausgleichs f\u00fcr klimaschutzbedingte Kosten sowie hohe und schwer planbare Energiepreise erschweren zus\u00e4tzlich die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Standorts.<\/p>\n<p>Umbau auf &#8222;gr\u00fcnen&#8220; Stahl vorerst gestoppt<\/p>\n<p>Der geplante Umbau zu einer klimafreundlichen Produktion mit &#8222;gr\u00fcnem&#8220; Wasserstoff stockt ebenfalls: ArcelorMittal hat die Pl\u00e4ne vorerst gestoppt, da die Wirtschaftlichkeit einer emissionsarmen Stahlherstellung derzeit nicht gegeben sei. Mit der Entscheidung verzichtet der Konzern zugleich auf mehr als eine Milliarde Euro staatlicher F\u00f6rdergelder.<\/p>\n<p>Die Entscheidung hat f\u00fcr Verunsicherung und Unmut bei der Belegschaft gesorgt. Erst k\u00fcrzlich hatten mehr als 1.000 Besch\u00e4ftigte bei einer Kundgebung vor dem Stahlwerk ihren Protest gegen die Entwicklungen deutlich gemacht.<\/p>\n<p>Das Unternehmen fordert deshalb dringend bessere Rahmenbedingungen, um den Standort und die nachhaltige Stahlproduktion in Europa zu sichern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsen &amp; Bremen ArcelorMittal Bremen trotz Produktivit\u00e4t mit roten Zahlen 04.07.2025, 18:41 Uhr Unklare Signale pr\u00e4gen die Debatte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":242155,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1824],"tags":[66330,2420,3364,29,30,1411,57903,1491],"class_list":{"0":"post-242154","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bremen","8":"tag-arcelormittal","9":"tag-bremen","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-niedersachsen","14":"tag-produktivitaet","15":"tag-zahlen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114795990514282728","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/242154","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=242154"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/242154\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/242155"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=242154"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=242154"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=242154"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}