{"id":242493,"date":"2025-07-04T19:55:12","date_gmt":"2025-07-04T19:55:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/242493\/"},"modified":"2025-07-04T19:55:12","modified_gmt":"2025-07-04T19:55:12","slug":"victoria-and-albert-museum-geht-mit-dem-east-storehouse-neue-wege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/242493\/","title":{"rendered":"Victoria and Albert Museum geht mit dem East Storehouse neue Wege"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-af81c750=\"\" data-v-439309db=\"\">Als Blythe House, die ehemalige Zentrale der Postsparbank im Westen Londons, einigen Nationalmuseen Ende der Siebzigerjahre zur Lagerung ihrer Reservesammlungen angeboten wurde, protestierte Roy Strong. Der flamboyante Direktor des <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"a071b69d1c4b1c10223b019ab4d41409706dca0d\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/thema\/victoria-and-albert-museum\" title=\"Victoria and Albert Museum\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Victoria and Albert Museum<\/a> st\u00f6rte sich daran, dass der um 1900 entstandene Prachtbau blo\u00df ein Abladeplatz sein solle. Ihm schwebte vielmehr vor, in einem der gr\u00f6\u00dften \u00f6ffentlichen Geb\u00e4ude einen \u201eaufregenden Komplex f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit\u201c einzurichten.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-af81c750=\"\" data-v-439309db=\"\">Dazu kam es nicht. Mehr als f\u00fcnfzig Jahre sp\u00e4ter ist Strongs Vorstellung eines allgemein zug\u00e4nglichen Depots f\u00fcr das weltf\u00fchrende Kunst- und Gewerbemuseum auf spektakul\u00e4re Weise in Erf\u00fcllung gegangen \u2013 am anderen, \u00f6stlichen Ende der Stadt am Rande des auf einer Industriebrache entstandenen Olympiaparks und in unmittelbarer Nachbarschaft zur h\u00f6chsten Konzentration von K\u00fcnstlern und Kreativunternehmen Europas. Dort ist ein Segment des fast 300 Meter langen Medienzen\u00adtrums der Olympischen Spiele zu einer Mischung aus Logistikzentrum, Wunderkammer, Flohmarkt und Archiv f\u00fcr die kunsthandwerklichen Sch\u00f6pfungen der Nation geworden. Das V&amp;A East Storehouse geht aufregende neue Wege, um zu vermitteln, wie Museumsarbeit hinter den Kulissen funktioniert.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-af81c750=\"\" data-v-439309db=\"\">Von au\u00dfen sieht der hangarartige Kasten, in dem das V&amp;A auf hundert Jahre 16.000 von rund 111.500 Quadratmetern gepachtet hat, nach nichts aus. Selbst der Eingang wird bewusst unscheinbar gehalten, als betrete man den Mitarbeiterraum eines Betriebs durch die Hintert\u00fcr. Erst wenn der Besucher tiefer in das Innere eintaucht, entfaltet sich die Dramaturgie des amerikanischen Architekturb\u00fcros Diller Scofidio + Renfro, das den Auftrag auch wegen der erfolgreichen Umwandlung der New Yorker Hochbahntrasse in eine das Publikum anziehende Gr\u00fcnanlage erhielt.<\/p>\n<p>F\u00fcnf gro\u00dfformatige fixe Installationen<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-af81c750=\"\" data-v-439309db=\"\">Vom mit Sperrholz verkleideten Foyer f\u00fchrt eine Treppe in den klimatisierten Kern des Geb\u00e4udes. Ein schmales, von einem Sammelsurium von B\u00fcsten ges\u00e4umtes Mezzanin steigert den Aha-Effekt des kolossalen vierst\u00f6ckigen Innenhofes mit umlaufenden G\u00e4ngen und k\u00fcnstlichem Oberlicht. Um den Hof herum ist das in 175 Jahren akkumulierte \u201eDelirium von Objekten\u201c wie in einer Ikea-Lagerhalle auf offenen Regalen mehr oder weniger kunterbunt nach Format arrangiert.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-af81c750=\"\" data-v-439309db=\"\">In Transportkisten fixiert, stehen die vom Kunstvollen \u00fcber das Banale bis zum Skurrilen und Gew\u00f6hnlichen reichenden Gegenst\u00e4nde auftrittsbereit, wie Einspringer in einem metatheatralischen Spektakel, das den Mechanismus des Museums zum Gegenstand hat. Die architektonische Regie bedient sich des panoptischen Prinzips der Sichtbarkeit vom zentralen Punkt des Innenhofes. Laufstege und Regale aus Gitterrost erm\u00f6glichen ebenso wie Glasb\u00f6den und -gel\u00e4nder Durchblicke in alle Richtungen. Das Erdgeschoss ist f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit nicht begehbar, Besucher k\u00f6nnen jedoch von oben beobachten, wie die Logistik funktioniert. Piepsende Gabelstapler man\u00f6vrieren zwischen Regalen und Objekten, wie den f\u00fcnf S\u00e4ulen der marmorintarsierten Kolonnade des Badehauses des Mogulherrschers Shah Jahan aus dem Roten Fort von Agra, die in der Kolonialzeit nach England verfrachtet wurden. Nach siebzig Jahren sind sie, wie viele lange im Verborgenen schlummernden Objekte, erstmals wieder zu sehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" alt=\"Gl\u00e4serne Konservatoren: Wie auch bei der restauratorischen Ert\u00fcchtigung von Rembrandts \u201eNachtwache\u201c im Amsterdamer Rijksmuseum kann man den Restauratoren des neuen V &amp; A East Storehouse in London \u00fcber die Schulter schauen\" height=\"2000\" loading=\"lazy\"   src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/glaeserne-konservatoren-wie.jpg\" width=\"3000\" class=\"sm:w-content-sm w-full\" tabindex=\"0\"\/>Gl\u00e4serne Konservatoren: Wie auch bei der restauratorischen Ert\u00fcchtigung von Rembrandts \u201eNachtwache\u201c im Amsterdamer Rijksmuseum kann man den Restauratoren des neuen V &amp; A East Storehouse in London \u00fcber die Schulter schauenVictoria &amp; Albert Museum<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-af81c750=\"\" data-v-439309db=\"\">Das Fragment geh\u00f6rt zu einer Gruppe von f\u00fcnf gro\u00dfformatigen fixen Installationen, die im Geb\u00e4ude verteilt sind und in ungewohntem Nebeneinander zu frischen Assoziationen anregen. <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/frankfurter-kueche-neue-forschung-enthuellt-architekturhistorische-sensation-110488318.html\" title=\"Dazu geh\u00f6ren die wegweisende Frankfurter K\u00fcche, deren eindeutige Zuschreibung an die Wiener Architektin Margarete Sch\u00fctte-Lihotzky zuletzt infrage gestellt worden ist\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dazu geh\u00f6ren die wegweisende Frankfurter K\u00fcche, deren eindeutige Zuschreibung an die Wiener Architektin Margarete Sch\u00fctte-Lihotzky zuletzt infrage gestellt worden ist<\/a>; die aus einem br\u00fcchigen Renaissancepalast bei Toledo gerettete Holzdecke, deren aufwendige Schnitzerei die Verschmelzung von islamischen und westlichen Formen demonstriert; das komplett erhaltene, holzget\u00e4felte B\u00fcro, das Frank Lloyd Wright f\u00fcr den Pittsburgher Warenhausbesitzer Edgar J. Kaufmann entwarf; und eine zwischen zwei Stockwerken montierte Scheibe der Betonfassade der brutalistischen Sozialsiedlung Robin Hood Gardens von Alison und Peter Smithson im Londoner Osten, die mit ihren \u201eStra\u00dfen im Himmel\u201c genannten Laubeng\u00e4ngen eine rasch zerschmetterte utopische Vision des modernen Lebens verhie\u00df, die schlie\u00dflich zum Abriss f\u00fchrte. Die Fragmente der abgerissenen Wohnsiedlung werden durch Geschichten der ehemaligen Bewohner erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>F\u00fcnfzehn neu eingestellte Sammlungsverwalter<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-af81c750=\"\" data-v-439309db=\"\">In der immersiven Inszenierung des V&amp;A East Storehouses ist das Publikum nicht nur Zuschauer, sondern zugleich Kurator und somit Mitregisseur der eigenen Erfahrung. Die meisten Objekte sind allein mit QR-Codes versehen, \u00fcber die sich zus\u00e4tzliche Information abrufen lassen. Nur hin und wieder st\u00f6\u00dft der Besucher auf kuratierte Mini-Ausstellungen, die anhand von Objekten Aspekte des Sammelns, Bewahrens, Erfassens und Vermittelns beleuchten, aber auch das Verm\u00e4chtnis des Kolonialismus und andere kulturpolitische Fragen, oft mit besonderem Bezug zur eth\u00adnischen Vielfalt der umliegenden Quar\u00adtiere, in denen S\u00fcdasiaten vierzig Prozent der Bev\u00f6lkerung bilden. So gibt es zu den S\u00e4ulen aus Agra einen Film, der erkundet, welche Bedeutung sie f\u00fcr die indischst\u00e4mmige Diaspora hat.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-af81c750=\"\" data-v-439309db=\"\">Jeder Besucher kann im Voraus bis zu f\u00fcnf Objekte aus dem digitalisierten Katalog zur pers\u00f6nlichen Betrachtung bestellen, sei es f\u00fcr Forschungszwecke, aus pers\u00f6nlichem Interesse oder als Quelle der Inspiration. Dass f\u00fcnfzehn neu eingestellte Sammlungsverwalter zur Erl\u00e4uterung bereit stehen und das Museum an 363 Tagen im Jahr bei freiem Eintritt ge\u00f6ffnet ist, zeigt das enorme Bem\u00fchen, sich zug\u00e4nglich f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zu zeigen.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-af81c750=\"\" data-v-439309db=\"\">In einer Zeit, in der Museen unter Druck stehen, ihr Sammlungskonzept zu rechtfertigen und ihre Best\u00e4nde nicht im Depot verstauben zu lassen, hat sich das V&amp;A zu einem radikalen Umdenken entschlossen. Vor zehn Jahren k\u00fcndigte die Regierung den drei Museen, die ihre Reservesammlungen in Blythe House gelagert hatten, weil das Geb\u00e4ude ver\u00e4u\u00dfert werden sollte. Bisher hat sich zwar kein K\u00e4ufer gefunden, die betroffenen Museen haben sich aber mithilfe einer staatlichen Zuwendung in H\u00f6he von insgesamt 150 Millionen Pfund umorientiert.<\/p>\n<p>Ein Komplex innovativer Einrichtungen<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-af81c750=\"\" data-v-439309db=\"\">Die H\u00e4user sind dabei sehr unterschiedliche Wege gegangen: Das Britische Museum hat rund 1,3 Millionen arch\u00e4ologische Objekte in einer neuen Lager- und Forschungsst\u00e4tte auf dem internationalen Forschungspark der Universit\u00e4t Reading rund siebzig Kilometer westlich von London untergebracht. Die Science-Museum-Gruppe, die f\u00fcnf Museen umfasst, ist in die Grafschaft Wiltshire auf einen ehemaligen Fliegerhorst mit neun Hangars ausgewichen, den sie ebenfalls als Forschungszentrum betreibt. Die bestehenden Einrichtungen sind zudem um ein zweckm\u00e4\u00dfig gestaltetes Sammlungsverwaltungszentrum erg\u00e4nzt worden, das 300.000 von Blythe House umquartierte Objekte beherbergt und f\u00fcr buchbare Gruppenf\u00fchrungen, Schulbesuche und Forschungszwecke zug\u00e4nglich ist.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-af81c750=\"\" data-v-439309db=\"\">Das Victoria and Albert Museum hat dem Druck widerstanden, sein Depot an einen Standort au\u00dferhalb von London zu verlagern. Stattdessen gesellt es sich zwischen etwas seelenlosen neuen Wohnhochh\u00e4usern, Gastst\u00e4tten und Gesch\u00e4ftsh\u00e4usern zu einem Komplex innovativer Einrichtungen f\u00fcr Bildung, Forschung, Kultur und Technologie, der einen N\u00e4hrboden f\u00fcr bahnbrechende Ideen schaffen und das Wirtschaftswachstum im Umfeld antreiben will. East Bank wird als die gr\u00f6\u00dfte Investition in die kulturelle Infrastruktur <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-id=\"5cbc09821cf5e970246c3e0120c088e53fe600a5\" href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/thema\/london\" title=\"London\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Londons<\/a> seit den der Weltausstellung von 1851 entsprungenen Projekten in South Kensington angepriesen, zu denen auch das sp\u00e4ter nach K\u00f6nigin Viktoria und ihrem Prinzgemahl benannte Museum f\u00fcr angewandte Kunst z\u00e4hlt.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-af81c750=\"\" data-v-439309db=\"\">Ableger des University College, das in den Osten umgesiedelte London College of Fashion sowie der mit einem Zuschauersaal f\u00fcr 550 Personen und sechs hochmodernen Studios ausgestattete Au\u00dfenposten des Sadler\u2019s Wells Tanztheaters und die aus West-London verlegten Musikstudios der BBC sind einige der Institutionen, die sich frische Impulse vom Ideenaustausch und von gemeinsamen Projekten versprechen. Zu diesen z\u00e4hlt das legend\u00e4re Ballett \u201eLe Train Bleu\u201c von 1924, das jetzt vom English National Ballet neu aufgef\u00fchrt wurde \u2013 vor dem urspr\u00fcnglichen B\u00fchnenvorhang mit der vielfach vergr\u00f6\u00dferten Kopie von Picassos Gem\u00e4lde \u201eZwei Laufende Frauen am Strand\u201c. Die zehn Meter hohe, frisch restaurierte Leinwand ist im V&amp;A Storehouse East als Gro\u00dfobjekt der Sammlung in einem eigenen, f\u00fcr Veranstaltungen nutzbaren Raum ausgestellt.Picasso gefiel die Umsetzung seiner Vorlage derart, dass er sie signierte.<\/p>\n<p>2026 soll das Museum V&amp;A East folgen<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-af81c750=\"\" data-v-439309db=\"\">So, wie das Victoria and Albert Museum im Zeitalter der fortschreitenden Industrialisierung aus dem Bestreben hervorging, die Produktqualit\u00e4t der heimischen Hersteller zu verbessern, spiegeln der Standort des offenen Depots und das ihm zugrundeliegende Konzept die sozialpolitischen und kulturellen Anliegen unserer Zeit. Mit seinem Neobarock verk\u00f6rperte Blythe House den paternalistischen Staat und die Demokratisierung des Wohlstands im angehenden 20. Jahrhundert. Im V&amp;A East Storehouse, wie auch bei den anderen Institutionen, die sich in East Bank angesiedelt haben, kommt das neue Denken \u00fcber Transparenz, Nachhaltigkeit, Inklusivit\u00e4t, Relevanz und Partizipation zum Tragen. Die Lagerhaus-\u00c4sthetik des Depots zielt auf ein junges Publikum, das sich durch Marmors\u00e4ulen und Mosaikfu\u00dfb\u00f6den abgeschreckt f\u00fchlen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"p1 sm:p1-medium items-start pb-[20px]\" data-selector=\"body-paragraph\" data-external-selector=\"body-elements-paragraph\" data-v-af81c750=\"\" data-v-439309db=\"\">Im September werden als zus\u00e4tzliche Attraktion Arbeitsr\u00e4umlichkeiten er\u00f6ffnet werden, die um die David-Bowie-Sammlung des Hauses herum angesiedelt sind. Hier sollen die Bedingungen f\u00fcr neue Sch\u00f6pfungen geschaffen werden. Und im n\u00e4chsten Jahr folgt in einem getrennten Bau das urspr\u00fcnglich als Gemeinschaftsprojekt des V&amp;A mit der Smithsonian Institution konzipierte Museum V&amp;A East. Nach dem R\u00fcckzug des amerikanischen Partners wird es mit einem Fokus auf zeitgen\u00f6ssische, lokale und identit\u00e4re Aspekte von Design, Kunst und Performance in alleiniger Regie vom V&amp;A East bespielt. Die physische Trennung von V&amp;A East und Storehouse East markiert die unterschied\u00adlichen, sich gegenseitig erg\u00e4nzenden Aufgaben von kuratiertem Museum und offenem Depot. Die beiden eint das Demokratisierungsideal ebenso wie die Gr\u00fcndungsmission, kreatives Design zu f\u00f6rdern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Als Blythe House, die ehemalige Zentrale der Postsparbank im Westen Londons, einigen Nationalmuseen Ende der Siebzigerjahre zur Lagerung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":242494,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,29,214,30,1794,215],"class_list":{"0":"post-242493","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-germany","12":"tag-kunst-und-design","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114796725972654244","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/242493","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=242493"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/242493\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/242494"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=242493"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=242493"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=242493"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}