{"id":243016,"date":"2025-07-05T00:36:11","date_gmt":"2025-07-05T00:36:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/243016\/"},"modified":"2025-07-05T00:36:11","modified_gmt":"2025-07-05T00:36:11","slug":"der-konflikt-spitzt-sich-zu-iaea-inspektoren-verlassen-den-iran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/243016\/","title":{"rendered":"Der Konflikt spitzt sich zu: IAEA-Inspektoren verlassen den Iran"},"content":{"rendered":"<p>                    Der Konflikt spitzt sich zu<br \/>\n                IAEA-Inspektoren verlassen den Iran<\/p>\n<p>\t\t\t\t              04.07.2025, 18:36 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Iran setzt weiter auf Konfrontation mit der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde. Ein Parlamentarier bezeichnet die Kontrolleure als Spione. Fachleute verlassen das Land. W\u00e4hrenddessen gibt es Vorbereitungen f\u00fcr Verhandlungen zwischen USA und Iran.<\/strong><\/p>\n<p>Der Konflikt zwischen dem Iran und der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde IAEA spitzt sich zu. Nach der Aussetzung der Kooperation mit den UN-Atomw\u00e4chtern haben Inspektoren der IAEA das Land verlassen, wie die Organisation in Wien auf der Plattform X mitteilte. Das Team sei w\u00e4hrend des j\u00fcngsten Krieges im Land geblieben und habe sich nun sicher auf den Weg nach Wien gemacht, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Nach Angaben aus diplomatischen Kreisen waren zuletzt nur noch einige wenige IAEA-Fachleute in der Islamischen Republik gewesen. Wie viele es waren, und ob alle Inspektoren ausgereist sind, beantwortete ein IAEA-Sprecher nicht.<\/p>\n<p>Am Mittwoch hatte der Iran die Zusammenarbeit mit der IAEA formal ausgesetzt. Die Inspektoren hatten keinen Zugang mehr zu den Atomanlagen, seit diese im Krieg von Israel und den USA bombardiert und besch\u00e4digt worden waren. Es sei au\u00dferordentlich wichtig, dass die IAEA mit dem Iran \u00fcber eine m\u00f6glichst baldige Wiederaufnahme ihrer unverzichtbaren Kontrolleins\u00e4tze im Iran spreche, zitierte die IAEA ihren Chef Rafael Grossi auf X.<\/p>\n<p>Laut dem im Iran verabschiedeten Gesetz soll die Kooperation mit der IAEA so lange ausgesetzt bleiben, bis die Sicherheit der iranischen Nuklearanlagen gew\u00e4hrleistet ist. Der Nationale Sicherheitsrat soll demnach \u00fcber eine Wiederaufnahme der Zusammenarbeit entscheiden, wenn die Bedingungen erf\u00fcllt sind.<\/p>\n<p>IAEA-Chef Grossi im Fokus iranischer Hardliner<\/p>\n<p>Mitglieder des iranischen Parlaments hatten zuvor auf die Ausweisung der Kontrolleure gedr\u00e4ngt. Die &#8222;verbliebenen Spione&#8220; der IAEA sollen bald des Landes verwiesen werden, hatte der ultrakonservative Abgeordnete Amir-Hussein Sabeti laut \u00fcbereinstimmenden iranischen Medienberichten gesagt.<\/p>\n<p>Im Zuge des Krieges warf Irans Regierung der IAEA vor, mit einem kritischen Bericht die israelischen Angriffe legitimiert zu haben. Grossi wurde daraufhin als israelischer Spion diffamiert. Vor diesem Hintergrund forderte die Tageszeitung &#8222;Keyhan&#8220; &#8211; Sprachrohr der Hardliner &#8211; die &#8222;Verhaftung und Hinrichtung&#8220; des Diplomaten. Dies l\u00f6ste im Westen gro\u00dfe Emp\u00f6rung aus.<\/p>\n<p>Der Iran und Israel hatten sich in der vergangenen Woche nach dem blutigen, zw\u00f6lf Tage andauernden Krieg auf eine Waffenruhe geeinigt. Diese wurde von den USA vermittelt, nachdem sie in den Krieg eingetreten waren und die drei wichtigsten Atomanlagen mit bunkerbrechenden Bomben angegriffen hatten.<\/p>\n<p>Offiziell begr\u00fcndete Israel den Krieg mit der Bedrohung durch Irans umstrittenes Atomprogramm. Westliche Regierungen bef\u00fcrchten, dass Teheran nach Atomwaffen strebt. Teheran weist dies zur\u00fcck. IAEA-Chef Grossi hatte vor dem Krieg selbst noch gewarnt, Angriffe auf die Atomanlagen k\u00f6nnten die iranische F\u00fchrung erst recht zum Bau von Atombomben bewegen.<\/p>\n<p>Atomgespr\u00e4che in Oslo?<\/p>\n<p>Unterdessen mehren sich Berichte \u00fcber m\u00f6gliche neue Verhandlungen zwischen Washington und Teheran. Vor Ausbruch des Krieges hatten die USA und der Iran rund zwei Monate lang Gespr\u00e4che \u00fcber das Atomprogramm gef\u00fchrt. Eine sechste Verhandlungsrunde war zwei Tage nach Kriegsbeginn angesetzt. Nach den ersten israelischen Luftangriffen zeigte die iranische Regierung kaum Bereitschaft zur Wiederaufnahme der Gespr\u00e4che und f\u00fchrte daf\u00fcr mangelndes Vertrauen an.<\/p>\n<p>Laut dem US-Nachrichtenportal &#8222;Axios&#8220; gibt es Vorbereitungen f\u00fcr ein Treffen zwischen Irans Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff kommende Woche in Oslo. Das genaue Datum ist noch nicht bekannt. Dem Online-Portal &#8222;Amwaj&#8220; zufolge, das gute Kontakte nach Teheran pflegt, hat die iranische Regierung dem Treffen zugestimmt. Unklar sei, ob der Golfstaat Oman wie zuvor als Vermittler auftritt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Konflikt spitzt sich zu IAEA-Inspektoren verlassen den Iran 04.07.2025, 18:36 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":243017,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,662,3364,29,30,13,30012,345,411,14,15,16,12],"class_list":{"0":"post-243016","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-atomwaffen","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-iaea","16":"tag-iran","17":"tag-israel","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114797830957320732","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/243016","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=243016"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/243016\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/243017"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=243016"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=243016"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=243016"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}