{"id":243149,"date":"2025-07-05T01:51:09","date_gmt":"2025-07-05T01:51:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/243149\/"},"modified":"2025-07-05T01:51:09","modified_gmt":"2025-07-05T01:51:09","slug":"lage-in-der-ukraine-ein-verhaengnisvolles-signal-fuer-kyjiw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/243149\/","title":{"rendered":"Lage in der Ukraine: Ein verh\u00e4ngnisvolles Signal f\u00fcr Kyjiw"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">539 Drohnen, 11 Raketen und Marschflugk\u00f6rper, 478 Ziele: In dieser Sommernacht hat die ukrainische Hauptstadt <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/kiew\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kyjiw<\/a> eine <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-07\/kyjiw-angriffe-ukraine-russland\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">noch nie da gewesene Welle russischer Angriffe gesp\u00fcrt<\/a>. Stundenlang wurde die Metropole beschossen, Tausende Menschen harrten dabei in den U-Bahn-Stationen unter der Erde aus. Nicht nur der Flughafen Schuljany, ein wichtiger Standort f\u00fcr das Patriot-Luftverteidigungssystem, wurde ins Visier genommen. Auch zivile Einrichtungen wie Wohnh\u00e4user, Schulen und Krankenh\u00e4user wurden attackiert.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Menschen in Kyjiw sprachen sp\u00e4ter in ukrainischen Medien davon, dass es f\u00fcr sie der schwerste derartige Angriff seit Kriegsbeginn gewesen sei. Auch das ukrainische Milit\u00e4r best\u00e4tigte das. &#8222;Die Nacht war schlaflos und brutal&#8220;, sagte der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Noch am folgenden Morgen war das Ausma\u00df der Angriffe zu sehen: \u00dcber das gesamte Stadtgebiet zogen giftige Rauchwolken hinweg; die Bewohner wurden aufgefordert, die Fenster geschlossen zu halten. Stunden nach dem Angriff k\u00e4mpften Einsatzkr\u00e4fte gegen die Br\u00e4nde, die in Wohnh\u00e4usern ausgebrochen waren. Die Bilanz: mehr als 20 verletzte Menschen, darunter mindestens ein Kind.\u00a0\n<\/p>\n<p>                            Flammen und Rauch dringen aus Geb\u00e4uden, w\u00e4hrend russische Drohnen und Raketen die ukrainische Hauptstadt stundenlang angreifen.            \u00a9\u00a0Oleksii Filippov\/\u200bAFP\/\u200bGetty Images<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Schon in den Tagen zuvor hatte das russische Milit\u00e4r die Intensit\u00e4t der Angriffe auf die Hauptstadt gesteigert, die sonst relativ gut durch die Luftabwehr gesch\u00fctzt wird. Dabei setzt <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/russland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Russland<\/a> laut Milit\u00e4rexperten auf eine perfide Strategie: Indem sie gezielt Kyjiw ins Visier nimmt und auch bewusst zivile Ziele angreift, versucht das russische Milit\u00e4r die ukrainische Abwehr st\u00e4rker zu beanspruchen und eine m\u00f6glichst hohe Feuerquote zu provozieren. Dadurch verbraucht das ukrainische Milit\u00e4r auch immer mehr Kapazit\u00e4ten \u2013 und Munition wird knapp.\u00a0\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Dabei ist der Zeitpunkt f\u00fcr den j\u00fcngsten Angriff auf Kyjiw interessant: Kurz zuvor hatte die US-Regierung unter Donald Trump angek\u00fcndigt, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-07\/ukrainekrieg-usa-waffen-lieferung-stopp\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zumindest einen Teil ihrer Waffenzusagen vorerst nicht auszuliefern und stoppen zu wollen.<\/a> Darunter sind offenbar auch wichtige Patriot-Fliegerabwehrraketen,\u00a0das Himars-Mehrfachraketenwerfersystem und Artilleriemunition. Ein Fehlen der Patriot-Raketen aus den USA bedeutet einen drastischen Einschnitt f\u00fcr die ukrainische Abwehr, die jetzt schon unter einem akuten Mangel leidet. Denn ohne diese Technik, mit der die russischen Raketen abgefangen werden k\u00f6nnen, werden Angriffe f\u00fcr das russische Milit\u00e4r leichter.\u00a0Daher ist der angek\u00fcndigte Lieferstopp aus den USA zum jetzigen Zeitpunkt ein besonders schmerzhaftes Signal f\u00fcr die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/ukraine-krieg-russland-newsblog-live\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a>.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Offiziell begr\u00fcndet die US-Regierung ihr Vorgehen mit den Best\u00e4nden in den eigenen Depots. Sie spricht davon, &#8222;die Interessen Amerikas an erste Stelle zu stellen&#8220;. Das Verteidigungsministerium hatte nach eigenen Angaben die Hilfen f\u00fcr andere L\u00e4nder auf der ganzen Welt<br \/>\n \u00fcberpr\u00fcft und dabei bemerkt, dass die Best\u00e4nde einiger der Ukraine zugesagten Waffen zu gering geworden seien.\u00a0Zugleich deutete Trump an, dass er die Hilfen f\u00fcr die Ukraine nicht vollst\u00e4ndig einstellen wolle. Er wolle weiter mit der Ukraine zusammenarbeiten und &#8222;versuchen, ihnen zu helfen&#8220;, sagte er. Klar ist aber auch, dass es sich dabei um Hilfen handelt, die noch von der Vorg\u00e4ngerregierung unter Pr\u00e4sident Joe Biden zugesagt worden waren.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nun k\u00f6nnten europ\u00e4ische Staaten versuchen, diese L\u00fccke f\u00fcr die Ukraine zu f\u00fcllen. Bei der Flugabwehr kann man die ausstehenden US-Lieferungen noch kompensieren. Die Bundesregierung macht deshalb einen ersten Schritt: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/ukraine-krieg-news-liveblog#event_id=eo1iPw9X3K5b4jmC2qCD\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sie erw\u00e4gt die Beschaffung von Patriot-Systemen<br \/>\n oder anderen Flugabwehrwaffen<\/a> in den USA, um diese an die Ukraine<br \/>\nweiterzugeben. Das ist zumindest eine Option, die Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bei seinem anstehenden US-Besuch diskutieren will, wie Regierungssprecher Stefan Kornelius best\u00e4tigte. Doch bis dieser Weg Wirkung zeigt, werden die Menschen in Kyjiw wom\u00f6glich noch viele schlaflose N\u00e4chte durchleben m\u00fcssen.\u00a0\n<\/p>\n<p>                            Menschen suchen in einer U-Bahn-Station Schutz vor Raketenangriffen in Kyjiw.            \u00a9\u00a0Barbara Wojazer\/\u200bAFP\/\u200bGetty Images<\/p>\n<p class=\"zg-counticle__text\">\n        <strong class=\"zg-counticle__number-wrapper zg-counticle__number-wrapper--bold\"><br \/>\n            1.227 Tage        <\/strong><\/p>\n<p>                    <strong class=\"zg-counticle__title\"><br \/>\n                seit Beginn der russischen Invasion<br \/>\n            <\/strong><\/p>\n<p>        Das Zitat: Entt\u00e4uschung bei Trump        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Es war das sechste \u00f6ffentlich bekannte Telefonat zwischen den beiden Staatschefs Donald Trump und <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/wladimir-putin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wladimir Putin<\/a>. Nach dem knapp einst\u00fcndigen Gespr\u00e4ch, das kurzfristig angesetzt wurde, zeigte sich Trump jedoch ziemlich ern\u00fcchtert.\u00a0Er sei sehr<br \/>\nentt\u00e4uscht von der Unterhaltung, sagte der US-Pr\u00e4sident kurz und knapp.\u00a0<\/p>\n<blockquote class=\"quote__text\"><p>Ich glaube nicht, dass er aufh\u00f6ren will, und das ist wirklich schlimm.<\/p><\/blockquote>\n<p>    Donald Trump \u00fcber Wladimir Putin<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bei der Unterredung ist es nach Angaben von Trump zu<br \/>\nkeinem nennenswerten Ergebnis gekommen. &#8222;Ich<br \/>\nhabe keinerlei Fortschritte mit ihm gemacht&#8220;, sagte Trump \u00fcber Putin in<br \/>\neiner kurzen Stellungnahme auf einem Luftwaffenst\u00fctzpunkt<br \/>\nau\u00dferhalb Washingtons. Er habe mit dem russischen Pr\u00e4sidenten sowohl \u00fcber den Iran als auch \u00fcber die Ukraine gesprochen \u2013 mehr wurde vorerst nicht bekannt.\n<\/p>\n<p>                            US-Pr\u00e4sident Donald Trump sieht nach dem Gespr\u00e4ch mit Wladimir Putin &#8222;keinerlei Fortschritte&#8220;.            \u00a9\u00a0Nathan Howard\/\u200bReuters<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Russland wertet das Gespr\u00e4ch hingegen etwas positiver. Putins Berater behauptete, es sei konstruktiv verlaufen \u2013 beide Staatsf\u00fchrer h\u00e4tten &#8222;auf einer Welle&#8220; gelegen. Gleichzeitig hie\u00df es von der russischen Staatsf\u00fchrung, man werde &#8222;nicht von von seinen Zielen zur\u00fcckweichen und weiter die Ursachen des Konflikts bek\u00e4mpfen&#8220;. Das zeigte Russland mit den Angriffen auf Kyjiw, die nur kurze Zeit nach dem Telefonat begannen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">F\u00fcr die ukrainische Regierung sei das Vorgehen ein eindeutiges Zeichen, sagte Au\u00dfenminister\u00a0Andrij Sybiha. Putin zeige deutlich &#8222;seine v\u00f6llige Verachtung f\u00fcr<br \/>\ndie Vereinigten Staaten und alle, die ein Ende des Krieges gefordert<br \/>\nhaben&#8220;.\n<\/p>\n<p>        Die wichtigsten Meldungen: Vorr\u00fccken auf Dnipropetrowsk und Angriff auf Ischewsk        <\/p>\n<ul class=\"list article__item\">\n<li>Mit Drohnen, Raketen und Artillerie\u00a0<strong>will Russland in<br \/>\nder s\u00fcdostukrainischen Region Dnipropetrowsk vorger\u00fcckt sein.\u00a0<\/strong>Dabei<br \/>\ngehen die Angaben auseinander: Das russische Milit\u00e4r behauptet, bereits das<br \/>\nDorf Datschne eingenommen zu haben und so einen Br\u00fcckenkopf in der ukrainisch<br \/>\nkontrollierten Region errichten zu k\u00f6nnen. Die Ukraine bestreitet einen<br \/>\nerfolgreichen Vorsto\u00df in Dnipropetrowsk.<\/li>\n<p>Die Lage ist in der Region auf jeden Fall angespannt: Laut<br \/>\ndem Institute\u00a0 Study of War (ISW) r\u00fcckten russische Truppen mindestens an<br \/>\ndie Grenze zur Region heran und nahmen dort den Ort Nowomykolajiwka ein. Damit<br \/>\nsind russische Soldaten erstmals seit Kriegsbeginn kurz davor, diese Region zu<br \/>\nbetreten. Das w\u00e4re f\u00fcr die Ukraine nicht nur ein symbolischer sondern auch ein<br \/>\nstrategischer R\u00fcckschlag. Denn die Region Dnipropetrowsk, ein wichtiger<br \/>\nIndustrie- und Bergbaustandort, wird vollst\u00e4ndig von der Ukraine kontrolliert. Russische<br \/>\nVorst\u00f6\u00dfe in die Region k\u00f6nnten daher die ukrainische Wirtschaft empfindlich<br \/>\ntreffen.\n<\/ul>\n<ul class=\"list article__item\">\n<li>Inzwischen geraten auch milit\u00e4rische <strong>Ziele fernab der Front<br \/>\nimmer mehr ins Visier ukrainischer Drohnenangriffe.<\/strong> Ziel war in dieser Woche die<br \/>\n<strong>R\u00fcstungsfabrik Kupol in der russischen Gro\u00dfstadt Ischewsk<\/strong>. Dabei soll es<br \/>\nmindestens drei Tote gegeben haben, genaue Zahlen sind aber nicht bekannt.<\/li>\n<p>Die Stadt in der Region Udmurtien liegt mehr als 1.000<br \/>\nKilometer hinter der ukrainischen Grenze und gilt als Schl\u00fcsselregion f\u00fcr die<br \/>\nWaffenherstellung in Russland. Der Ort ist besonders bekannt f\u00fcr die Produktion<br \/>\nder Kalaschnikow-Gewehre. Die angegriffene Fabrik Kupol stellt unter anderem<br \/>\nRaketen f\u00fcr Flugabwehrkomplexe her und steht wegen seiner R\u00fcstungsproduktion<br \/>\nauf den EU-Sanktionslisten.\n<\/ul>\n<ul class=\"list article__item\">\n<li>Der <strong>stellvertretende Chef der russischen Marine ist in der<br \/>\nrussischen Grenzregion Kursk get\u00f6tet<\/strong> worden. Das best\u00e4tigte das russische<br \/>\nVerteidigungsministerium. Zuvor hatte Gudkow eine Marineinfanterie-Brigade geleitet, die\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2023-02\/russland-armee-ukraine-krieg-ressourcen\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bei der Schlacht um die ostukrainische Stadt<br \/>\nWuhledar beteiligt war<\/a>.\u00a0<\/li>\n<p>Die Ukraine wirft der Brigade unter anderem die T\u00f6tung ukrainischer Kriegsgefangener und weitere Kriegsverbrechen vor. Gudkow ist nicht der<br \/>\nerste russische General, den die Ukraine im Krieg t\u00f6ten konnte.<br \/>\nBest\u00e4tigt wurde \u2013 einschlie\u00dflich Gudkow \u2013 bislang der Tod von zw\u00f6lf<br \/>\nOffizieren im<br \/>\nGeneralsrang.<br \/>\n<\/ul>\n<ul class=\"list article__item\">\n<li>Westliche Nachrichtendienste gehen<br \/>\n davon aus, dass Russland im gro\u00dfen Umfang<br \/>\nverbotene chemische Waffen einsetzt. Dazu geh\u00f6re auch der <strong>Abwurf des Erstickungsmittels Chlorpikrin von Drohnen aus,<\/strong><br \/>\n um Soldaten gezielt aus Sch\u00fctzengr\u00e4ben zu vertreiben und dann zu<br \/>\nerschie\u00dfen, sagte der niederl\u00e4ndische Verteidigungsminister Ruben<br \/>\nBrekelmans der Nachrichtenagentur Reuters.<\/li>\n<p>Mindestens drei ukrainische Tote seien auf den Einsatz von Chemiewaffen zur\u00fcckzuf\u00fchren, 2.500 verletzte ukrainische Soldaten w\u00fcrden dar\u00fcber hinaus entsprechende Symptome aufweisen. &#8222;Die wichtigste Schlussfolgerung ist, dass wir best\u00e4tigen k\u00f6nnen, dass Russland seinen Einsatz von Chemiewaffen intensiviert&#8220;, sagte Brekelmans. &#8222;Diese Intensivierung ist besorgniserregend, weil sie Teil eines Trends ist, den wir seit mehreren Jahren beobachten: Russlands Einsatz von Chemiewaffen in diesem Krieg wird immer normaler, standardisierter und weiter verbreitet.&#8220;\n<\/ul>\n<p>    Russische BefestigungsanlagenRussische Kontrolle Vortag seit\u00a0Kriegsbeginn vor\u00a0KriegsbeginnZur\u00fcckerobert Vortag seit\u00a0Kriegsbeginn Zus\u00e4tzl. erobertQuelle: Institute for the Study of War, AEI Critical Threats Project<\/p>\n<p>        Waffenlieferungen und Milit\u00e4rhilfen:        <\/p>\n<ul class=\"list article__item\">\n<li>Bei seinem Antrittsbesuch in Kyjiw hat sich der deutsche<br \/>\nAu\u00dfenminister Johann Wadephul f\u00fcr Joint Ventures in der Waffenproduktion ausgesprochen.<br \/>\n&#8222;Unsere R\u00fcstungszusammenarbeit ist ein echter Trumpf&#8220;, sagte Wadephul<br \/>\n(CDU) beim Treffen mit seinem ukrainischen Kollegen Andrij Sybiha. Geplant<br \/>\nsind nach deutschen Angaben <strong>Gemeinschaftsunternehmen in der R\u00fcstungsindustrie<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<ul class=\"list article__item\">\n<li>Deutschland hat mit der Finanzierung weitreichender<br \/>\nWaffensysteme f\u00fcr die Verteidigung der Ukraine begonnen. Nach einem Bericht der<br \/>\nWelt wurde ein erster Vertrag unterzeichnet, um den <strong>Bau von mehr als 500<br \/>\nLangstreckendrohnen vom Typ Antonow-196 zu bezahlen.<\/strong>\n<\/li>\n<p>Diese Kamikazedrohnen haben demnach eine Reichweite von<br \/>\n1.200 Kilometern und tragen eine Sprengladung von 50 Kilogramm. Sie sind damit<br \/>\ngeeignet, auch \u00fcber weitere Distanzen sogenannte weichere Ziele anzugreifen,<br \/>\ndie nicht besonders gesch\u00fctzt sind \u2013 darunter Lagerst\u00e4tten und Treibstofftanks.\n<\/ul>\n<p>            Russlands Krieg        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-06\/krieg-ukraine-hilfen-johann-wadephul-russland-5vor8\" data-ct-label=\"Krieg in der Ukraine: Was, wenn Putin die Nato testet?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Krieg in der Ukraine:<br \/>\n                        Was, wenn Putin die Nato testet?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-07\/drohnenfabrik-russland-alabuga-satellitenbilder-militaer\" data-ct-label=\"Drohnenfabrik in Russland: Hier entstehen Russlands Drohnen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Drohnenfabrik in Russland:<br \/>\n                        Hier entstehen Russlands Drohnen<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/zeit-magazin\/2025\/25\/ukraine-krieg-russland-front-militaer-berufung\" data-ct-label=\"Ukrainekrieg: Sie sind nicht bereit, im Krieg zu sterben\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Ukrainekrieg:<br \/>\n                        Sie sind nicht bereit, im Krieg zu sterben<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die vergangene Folge des Wochenr\u00fcckblicks <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-06\/ukraine-lage-russland-wagner-soeldner-prigoschin-sumy-woche\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">finden Sie hier<\/a>.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Verfolgen Sie alle aktuellen Entwicklungen im russischen Krieg gegen die Ukraine <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/ukraine-krieg-news-liveblog\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in unserem Liveblog<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"539 Drohnen, 11 Raketen und Marschflugk\u00f6rper, 478 Ziele: In dieser Sommernacht hat die ukrainische Hauptstadt Kyjiw eine noch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":243150,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,106,1478,13,1435,1437,7418,14,15,16,307,12,317,306],"class_list":{"0":"post-243149","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-donald-trump","11":"tag-drohne","12":"tag-headlines","13":"tag-krieg-in-der-ukraine","14":"tag-kyjiw","15":"tag-lage-in-der-ukraine","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-politik","19":"tag-russland","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-ukraine","22":"tag-wladimir-putin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114798125550445379","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/243149","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=243149"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/243149\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/243150"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=243149"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=243149"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=243149"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}