{"id":243462,"date":"2025-07-05T04:55:10","date_gmt":"2025-07-05T04:55:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/243462\/"},"modified":"2025-07-05T04:55:10","modified_gmt":"2025-07-05T04:55:10","slug":"niedersachsen-bremen-alterskontrolle-fuer-social-media-so-koennte-es-gehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/243462\/","title":{"rendered":"Niedersachsen &#038; Bremen: Alterskontrolle f\u00fcr Social Media? So k\u00f6nnte es gehen"},"content":{"rendered":"<p>                    Niedersachsen &amp; Bremen<br \/>\n                Alterskontrolle f\u00fcr Social Media? So k\u00f6nnte es gehen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              05.07.2025, 05:03 Uhr<\/p>\n<p><strong>Gewalt, Pornos, Extremismus: Viele Kinder sehen auf Tiktok und Co. verst\u00f6rende Inhalte. Niedersachsens Kultusministerin will das verhindern. Ein pauschales Handyverbot an Schulen lehnt sie aber ab.<\/strong><\/p>\n<p>Hannover (dpa\/lni) &#8211; Soziale Netzwerke wie TikTok oder Instagram bergen nach Ansicht von Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg gro\u00dfe Risiken f\u00fcr Kinder. &#8222;Es gibt kaum ein Kind, das in der f\u00fcnften oder sechsten Klasse noch nicht mit massiven Gewaltvideos, Pornografie und menschenverachtenden, extremistischen Aussagen in Ber\u00fchrung gekommen ist. Das melden uns die Schulen&#8220;, sagte Hamburg der Deutschen Presse-Agentur. &#8222;Wir m\u00fcssen uns daher fragen, wie wir unsere Kinder sch\u00fctzen.&#8220;<\/p>\n<p>Horrorfilme im Fernsehen zu sehen oder in ein Casino zu gehen, w\u00fcrde man Kindern nie erlauben, sagte die Gr\u00fcnen-Politikerin weiter. &#8222;Aber im Netz ist alles erlaubt. Da gibt es eine krasse Diskrepanz.&#8220;<\/p>\n<p>Hamburg bef\u00fcrwortet daher eine Altersgrenze von 14 Jahren f\u00fcr Social Media. Neben der F\u00f6rderung der Medienkompetenz geh\u00f6re es f\u00fcr sie dazu, den Kinderschutz ins Internet zu \u00fcbertragen: &#8222;Damit Eltern ruhigen Gewissens sagen k\u00f6nnen, da, wo du dich im Internet aufh\u00e4ltst, bist du gesch\u00fctzt.&#8220; SPD und Gr\u00fcne im Landtag werben auch f\u00fcr spezielle Jugendkonten.<\/p>\n<p>Alter k\u00f6nnte per Geburtsurkunde verifiziert werden<\/p>\n<p>Doch wie k\u00f6nnte eine Altersgrenze im Netz \u00fcberhaupt kontrolliert werden? Hamburg verweist dazu auf das Bundesfamilienministerium, das vor der Wahl ein Verfahren mit offiziellen Dokumenten geplant habe, \u00e4hnlich wie beim Online-Banking.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Wenn man etwa die Geburtsurkunde hinterlegt, w\u00e4re klar, wie alt das Kind ist und was es sehen darf und was nicht. Dazu m\u00fcsste man auch eine Einverst\u00e4ndniserkl\u00e4rung der Eltern hochladen&#8220;, sagte Hamburg. &#8222;Diese sensiblen Daten w\u00fcrden beim Staat hinterlegt, die App w\u00fcrde lediglich abfragen, ob das Mindestalter erreicht ist.&#8220; Wie Karin Prien (CDU) als neue Bundesfamilienministerin mit diesen Pl\u00e4nen umgehe, sei aber noch offen.<\/p>\n<p>Schulen sollen Hilfe beim Umgang mit Social Media bekommen<\/p>\n<p>Um die Medienkompetenz zu f\u00f6rdern, will das Land den Schulen zudem mehr Unterst\u00fctzung an die Hand geben \u2013 &#8222;damit sich nicht jede Schule alles selber ausdenken muss&#8220;, sagte Hamburg. Die Handreichungen w\u00fcrden gerade mit Blick auf Social Media und KI nachgesteuert \u2013 auch zu der Frage, in welchem Alter man wie verfahren sollte.\u00a0<\/p>\n<p>&#8222;Die Schulen sollen einen Best-Practice-\u00dcberblick bekommen: Welche Verb\u00e4nde k\u00f6nnen helfen? Welche Arbeitsbl\u00e4tter und Ideen gibt es?&#8220;, stellte die Ministerin den Lehrkr\u00e4ften in Aussicht.<\/p>\n<p>Kritik an Hessens Handyverbot: &#8222;verwirrend und wenig hilfreich&#8220;<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr den Umgang mit Handys sind Empfehlungen f\u00fcr die Schulen geplant \u2013 ein Handyverbot wie in anderen L\u00e4ndern dagegen nicht. Das Handyverbot in Hessen etwa sei ein &#8222;Verbot mit 1.000 Ausnahmen&#8220;, kritisierte Hamburg. &#8222;Das halte ich eher f\u00fcr verwirrend und wenig hilfreich. Deswegen rede ich lieber von klaren Nutzungsregeln, die die Schulen selbst aufstellen k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>Bereits heute haben nach Wahrnehmung der Ministerin alle Schulen ein Handykonzept: einige etwa mit einer Handyzone auf dem Pausenhof oder einer Handyerlaubnis nur f\u00fcr die Oberstufen. &#8222;Da will ich keiner Schule ein gutes Konzept verbieten&#8220;, sagte Hamburg. &#8222;Wichtig ist, dass die Schulen die Regeln mit den Sch\u00fclern und Eltern verhandeln und dann auch miteinander leben.&#8220;<\/p>\n<p>Schulen k\u00f6nnen selbst \u00fcber Handys entscheiden\u00a0<\/p>\n<p>Allerdings funktionieren die Konzepte nicht \u00fcberall gleich gut. &#8222;Manche sind damit extrem zufrieden, und andere sind damit hoch unzufrieden, weil es bei ihnen trotzdem nicht funktioniert&#8220;, r\u00e4umt Hamburg ein. &#8222;Deswegen arbeiten wir gerade an einer Handreichung, um hier noch mal klare Empfehlungen zu geben, etwa in Form von Muster-Schulordnungen oder Konzepten, die anderswo bereits gut laufen.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Der Plan sei es, Empfehlungen aus kinder\u00e4rztlicher, psychologischer und p\u00e4dagogischer Sicht abzugeben, um den Schulen den R\u00fccken zu st\u00e4rken. &#8222;Darauf k\u00f6nnen sie sich dann vor Ort berufen&#8220;, sagte Hamburg. &#8222;Die Schulen werden aber trotzdem selbst entscheiden k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Niedersachsen &amp; Bremen Alterskontrolle f\u00fcr Social Media? 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