{"id":243964,"date":"2025-07-05T09:34:14","date_gmt":"2025-07-05T09:34:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/243964\/"},"modified":"2025-07-05T09:34:14","modified_gmt":"2025-07-05T09:34:14","slug":"die-pariser-duerfen-wieder-in-der-seine-baden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/243964\/","title":{"rendered":"Die Pariser d\u00fcrfen wieder in der Seine baden"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 05.07.2025 09:17 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Premiere nach mehr als 100 Jahren: In Paris ist das Baden in der Seine wieder erlaubt. Drei \u00fcberwachte Badestellen sind gratis zug\u00e4nglich &#8211; eine davon beim Eiffelturm. Wie reagieren die Menschen?<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/cai-rienaecker-104.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Cai Rien\u00e4cker\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/cai-rienaecker-103.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Port de Grenelle, nur wenige Hundert Meter vom Eiffelturm entfernt, stehen zwei Handwerker direkt am Seine-Ufer und schleifen eine metallene Eingangspforte ab. &#8222;Die Sicherheitskommission der Stadt ist gerade vorbeigekommen und hat von uns noch ein paar letzte \u00c4nderungen verlangt.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nW\u00e4hrend am Tor f\u00fcr die Badeg\u00e4ste weiter geschleift wird, schaut sich die Sicherheitskommission noch mal die Duschen und Umkleidekabinen an, die mit Containern und Holzkonstruktionen am Seine-Ufer aufgebaut wurden. Von dort geht es direkt auf die in der Seine schwimmenden Badestege, auf denen nagelneue Terrassendielen verlegt wurden. Die Holzstege sind u-f\u00f6rmig zur Seine hin ge\u00f6ffnet. Dort soll Platz f\u00fcr bis zu 200 Badeg\u00e4ste sein.<\/p>\n<p>    900 Quadratmeter Badefl\u00e4che &#8211; und Kinderbecken<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSt\u00e9phanie Le Gu\u00e9dart von der Stadt Paris sagt, es gebe eine Badefl\u00e4che von 900 Quadratmetern und sogar ein Kinderbecken. Das ist ein kleiner, extra gesicherter 40 Zentimeter tiefer Swimmingpool. Ab 14 Jahren darf man dann einige Meter auf der Seine hinausschwimmen &#8211; zu einer kleinen Badeinsel, von der man einen \u00fcberw\u00e4ltigenden Blick hat: nach oben auf den Eiffelturm, auf die Bir-Hakeim-Br\u00fccke &#8211; auf der sich sonst gern Hochzeitspaare ablichten lassen &#8211; oder gegen\u00fcber auf die an dieser Stelle in der Seine gelegene Schwaneninsel.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFast wie am Meer zeigt eine Fahne am Seine-Ufer, ob die Wasserqualit\u00e4t gut genug ist. Der f\u00fcr Sport zust\u00e4ndige beigeordnete Pariser B\u00fcrgermeister Pierre Rabadan sagt, nat\u00fcrlich kontrolliere man jeden Tag die Wasserqualit\u00e4t des Wassers: &#8222;Wenn wir das Baden erlauben, dann gibt es \u00fcberhaupt kein Risiko.&#8220;<\/p>\n<p>    Umbau des Abwassersystems kostete 1,4 Milliarden Euro<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Stadt Paris ist m\u00e4chtig stolz darauf, dass ein schon vor vielen Jahren abgegebenes Versprechen an die Pariser B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger endlich eingel\u00f6st wurde. Die Olympischen Spiele in Paris haben daf\u00fcr gesorgt, dass das Abwassersystem flussaufw\u00e4rts so ver\u00e4ndert wurde, dass weniger F\u00e4kalbakterien in der Seine schwimmen. Das kostete insgesamt 1,4 Milliarden Euro.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Dreck bleibt jedoch. Direkt vor dem Freibad am Eiffelturm schwimmt jede Menge Plastikabfall in der Seine.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer in Paris lebende Paul geht an der Badestelle am Port de Grenelle vorbei: &#8222;Ich pers\u00f6nlich habe nicht vor zu baden, aber das Projekt selbst ist eine gute Sache.&#8220; Die ebenfalls in Paris lebende Ombline kann sich nicht vorstellen, vor dem Eiffelturm zu baden: &#8222;Nein, auf gar keinen Fall, niemals, h\u00f6chstes der Fu\u00df.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNeben dem Eiffelturm gibt es jetzt noch zwei weitere Badestellen direkt in der Seine, vor der Ile Saint-Louis und in Bercy. Wenn es gut l\u00e4uft, soll dieser Pariser Sommerspa\u00df in den kommenden Jahren noch ausgebaut werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 05.07.2025 09:17 Uhr Premiere nach mehr als 100 Jahren: In Paris ist das Baden in der Seine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":243965,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,14,15,319,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-243964","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-paris","12":"tag-schlagzeilen","13":"tag-top-news","14":"tag-top-meldungen","15":"tag-topmeldungen","16":"tag-topnews","17":"tag-welt","18":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114799947018602254","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/243964","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=243964"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/243964\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/243965"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=243964"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=243964"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=243964"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}