{"id":24413,"date":"2025-04-11T21:42:11","date_gmt":"2025-04-11T21:42:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/24413\/"},"modified":"2025-04-11T21:42:11","modified_gmt":"2025-04-11T21:42:11","slug":"amd-radeon-rx-9070-xt-unter-linux-im-test","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/24413\/","title":{"rendered":"AMD Radeon RX 9070 (XT) unter Linux im Test"},"content":{"rendered":"<p class=\"text-p text-width\">AMD RDNA 4 hat in Form von <a href=\"https:\/\/www.computerbase.de\/artikel\/grafikkarten\/amd-radeon-rx-9070-xt-rx-9070-test.91578\/\" title=\"AMD Radeon RX 9070 (XT) im Test: RDNA 4 und FSR 4 sind eine Revolution\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Radeon RX 9070 XT und Radeon RX 9070 (Test)<\/a> unter Windows \u00fcberzeugt. Aber wie schl\u00e4gt sich AMD RDNA 4 in Spielen unter Linux? ComputerBase hat den Test mit Radeon RX 9070 XT und Arch Linux gemacht \u2013 im direkten Vergleich zu Windows.<\/p>\n<p>\t\t\t\tTestsystem und Software-Stand<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Herzst\u00fcck des Linux-Tests bildet die <a href=\"https:\/\/www.computerbase.de\/artikel\/grafikkarten\/radeon-rx-9070-xt-custom-design-test.91523\/seite-4\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sapphire Radeon RX 9070 XT Nitro+ (Test)<\/a>. Diese findet Platz auf einem Asus X670E Pro WiFi samt AMD Ryzen 7 9800X3D und 64-GB-DDR5-6000 CL30 RAM.<br \/>\nZur Sicherstellung der Stromversorgung findet ein Corsair RM1000x nach ATX-3.1-Standard Verwendung. Zur Bildausgabe dient ein 2.560 \u00d7 1.440 Monitor mit 165 Hz.<\/p>\n<p>\t\tDie Sapphire Radeon RX 9070 XT Nitro+ im Test<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Als Software wird ein aktuelles Arch Linux mit Kernel 6.13.7, Mesa 25.0.1 und KDE Plasma 6.3.3 im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/X_Window_System\" target=\"_blank\" class=\"has-tooltip js-tooltip\" title=\"Das X Window System (auch X Version 11, X11, X) ist ein Netzwerkprotokoll und eine Software, die Fenster auf Bitmap-Displays auf den meisten unixoiden Betriebssystemen und OpenVMS erm\u00f6glicht. X11 wurde auf allen gebr\u00e4uchlichen Betriebssystemen implementiert.\" data-tooltip-prefix=\"Quelle\" data-tooltip-label=\"Wikipedia\" rel=\"nofollow noopener\">X11<\/a>-Modus verwendet. Als Vulkan-Treiber dient RADV und Proton Experimental liegt im Stand vom 06. M\u00e4rz 2025 vor.<\/p>\n<p>Spielauswahl und Benchmarks<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Die getesteten Spiele und deren Einstellungen kommen auch im <a href=\"https:\/\/www.computerbase.de\/artikel\/grafikkarten\/amd-radeon-rx-9070-xt-rx-9070-test.91578\/\" title=\"AMD Radeon RX 9070 (XT) im Test: RDNA 4 und FSR 4 sind eine Revolution\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Windows-Test der Radeon RX 9070 XT<\/a> vor, sodass sich die M\u00f6glichkeit zum direkten Vergleich ergibt \u2013 der Prozessor in den Testsystemen ist der gleiche. Allerdings hat die Redaktion die Anzahl der getesteten Titel herabgesetzt.<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Anzumerken ist, dass die verwendete Nitro+, bedingt durch den h\u00f6heren werksseitigen Takt, geringf\u00fcgig mehr Leistung liefern kann. Dieser Unterschied (ca. 3 Prozent) war im Test zu keinem Zeitpunkt entscheidend f\u00fcr das Fazit.<\/p>\n<p>\tGrafikdetails der genutzten Spiele<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.computerbase.de\/api\/adclick?url=https%3A%2F%2Fwww.computerbase.de%2Fartikel%2Fsmartphones%2Fmicrog-google-dienste-und-apps-auf-huawei-smartphones.88467%2F&amp;ad_id=93&amp;creative_id=244&amp;date=1744407728&amp;slot=rectangle%3Ain-content-2&amp;hash=e5261ae750ed74bde14f5176a2919b15c53843fc\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"low\" src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAAEAAAABCAQAAAC1HAwCAAAAC0lEQVQI12NgYAAAAAMAASDVlMcAAAAASUVORK5CYII=\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/a>Final Fantasy XVI<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Schon zu Release lief Final Fantasy XVI direkt unter Linux. Auch mit der neuen Grafikkarten-Generation von AMD bleibt die Kompatibilit\u00e4t erhalten. Ein Blick auf die Ergebnisse offenbart Altvertrautes: Wie sich schon oft bei Linux-Benchmarks gezeigt hatte, dominiert das freie Betriebssystem in den Durchschnitts-FPS, unterliegt aber leicht in den Low-FPS gegen Windows. Vier Prozent mehr an Bilder in der Sekunde erh\u00e4lt man mit Linux, verzichtet daf\u00fcr aber auf 5 Prozent in den 1%-Lows. Unterm Strich ein nicht merklicher Unterschied, so oder so ist Final Fantasy auf allen Plattformen mit der Radeon spielbar.<\/p>\n<p>Final Fantasy XVI<\/p>\n<p>Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)<\/p>\n<p>Ghost of Tsushima<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Ghost of Tsushima bevorzugt Linux in Verbindung mit RDNA 4. W\u00e4hrend die Low-FPS im Bereich der Messtoleranz nahezu identisch auf sind, legt der Titel um satte 7 Prozent in den Durchschnitts-FPS zu. Hervorragend spielbar ist es hingegen auf beiden Plattformen.<\/p>\n<p>Ghost of Tsushima<\/p>\n<p>Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)<\/p>\n<p>Kingdom Come: Deliverance 2<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">W\u00e4hrend Kingdom Come: Deliverance 2 zum Release unter Linux noch etwas mehr FPS liefern konnte als Windows, ist es mit der RX 9070 XT ein Gleichstand. Bei Betrachtung der Durchschnitts-FPS sogar bis auf die Nachkommastelle. Selbst die Low-FPS unterscheiden sich nur im Nachkomma-Bereich. Kingdom Come l\u00e4uft somit unter Linux mit der neuen AMD GPU genauso gut wie bereits unter Windows.<\/p>\n<p>Kingdom Come: Deliverance 2<\/p>\n<p>Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)<\/p>\n<p>Silent Hill 2<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Silent Hill 2 ist ein Paradebeispiel f\u00fcr die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen des Linux-Gaming. W\u00e4hrend das Unreal-Engine-5-basierte Spiel zum Release in der Performance hinter Windows zur\u00fcck fiel, zeigt sich einige Monate sp\u00e4ter im RDNA-4-Test deutliche Besserungen. Durch stetige Treiber-Verbesserungen l\u00e4uft Silent Hill 2 nun nahezu gleich schnell unter Linux als unter Windows. Nur 2 Prozent trennen die Ergebnisse bei den Durchschnitts-FPS. Daf\u00fcr gibt es 11 Prozent bessere Low-FPS, womit der Titel etwas fl\u00fcssiger auf dem freien Betriebssystem l\u00e4uft, als unter der urspr\u00fcnglichen Zielplattform.<\/p>\n<p>Silent Hill 2<\/p>\n<p>Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Doch wo Licht ist, ist auch Schatten, im wahrsten Sinne des Wortes \u2013 Stichwort: Raytracing. Denn von 134 FPS im Schnitt, bleiben nur noch 34 \u00fcbrig bei Aktivierung der Strahlenverfolgung. Bei den Low-FPS bleiben am Ende nur noch 22, wo Windows noch um die 60 FPS liefert. Generell ist Raytracing ein Problem mit Linux, sp\u00e4ter dazu mehr.<\/p>\n<p>Silent Hill 2 \u2013 Raytracing<\/p>\n<p>Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)<\/p>\n<p>Warhammer 40k: Space Marine 2<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Der Imperator hat einen ganz klaren Favoriten: Linux. Um die 20 FPS im Durchschnitt und in den Lows mehr, liefert das Betriebssystem. Dadurch \u00fcberbieten die Low-FPS unter Linux sogar die Durchschnittswerte von Windows. Ein makelloser Sieg.<\/p>\n<p>Warhammer 40k: Space Marine 2<\/p>\n<p>Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)<\/p>\n<p>\t<a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2-1080.53572cbe.jpg\" target=\"_blank\" data-index=\"3\" class=\"js-image-link\">\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/2-1080.53572cbe.jpg\"  width=\"640\" height=\"360\" alt=\"Space Marine 2 l\u00e4uft deutlich besser unter Linux als unter Windows.\" class=\"figure-img\"\/>\t\t\t<\/a>\tSpace Marine 2 l\u00e4uft deutlich besser unter Linux als unter Windows.<\/p>\n<p>Raytracing unter Linux<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Raytracing in Verbindung mit AMD war lange eine gro\u00dfe Baustelle unter Linux. Es dauerte Jahre bevor der freie RADV-Treiber Raytracing standardm\u00e4\u00dfig aktiviert hatte. Doch selbst heute hinkt die Performance im Vergleich zu Windows hinterher, was in Verbindung mit der bereits bescheidenen Raytracing-Leistung der bisherigen Hardware, das Ganze zu einem quasi unnutzbaren Feature machte.<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Mit RDNA 4 stellt die Strahlenverfolgung eines der Hardware-H\u00f6hepunkte dar und beseitigt eine gro\u00dfe Schw\u00e4che unter Windows. Doch wie sieht es unter Linux aus? Ein Blick auf den quasi Standard f\u00fcr (Raytracing-) Benchmarks verdeutlicht die Situation gut:<br \/>\nKnapp 30 Prozent mehr an Durchschnitts-FPS und 40 Prozent in den 1%-Lows bei Nutzung von Windows sagen alles. Raytracing leidet auch mit RDNA 4 unter Linux an Performance-Problemen. Dabei ist bereits der offizielle Open-Source-Treiber von AMD n\u00f6tig um auf dem Papier nicht zu weit abgeschlagen zu sein. Denn mit dem freien RADV-Treiber sieht das Ganze noch schlimmer aus: 71 Prozent mehr an FPS liefert das Spiel unter Windows und gar um 85 Prozent bessere Low-FPS.<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Was dramatisch klingt und auf dem Balkendiagramm eine deutliche Sprache spricht, verh\u00e4lt sich allerdings in der Realit\u00e4t folgenderma\u00dfen: Die Rohleistung der RX 9070 XT ist gro\u00df genug um trotz Treiberschw\u00e4che durchaus auch Spielen mit Raytracing zu erm\u00f6glichen. Durch abschalten einzelner Effekte lassen sich stabile Frameraten jenseits der 60 FPS halten. Selbst wenn auf den AMDVLK-Treiber verzichtet wird und stattdessen der freie RADV-Treiber genutzt wird, sind \u00fcber 60 FPS bei Beschr\u00e4nkung auf einzelne Effekte wie Spiegelung m\u00f6glich. Mehr zum Thema RADV versus AMDVLK im folgenden Kapitel.<\/p>\n<p>Cyberpunk 2077<\/p>\n<ul class=\"chart__groups toggle-body-container\" id=\"chart-groups-7\">\n<li class=\"chart__group\">\n<ul class=\"chart__group-body\">\n<li class=\"chart__row\">\n<p>Windows<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"chart__row\">\n<p>AMDVLK<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"chart__row\">\n<p>RADV<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li class=\"chart__group\">\n<ul class=\"chart__group-body\">\n<li class=\"chart__row\">\n<p>Windows<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"chart__row\">\n<p>AMDVLK<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"chart__row\">\n<p>RADV<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)<\/p>\n<p>RADV versus AMDVLK<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">W\u00e4hrend man es unter Windows gewohnt ist, den AMD-Treiber einfach von der Website zu beziehen, sieht die Sache unter Linux schon anders aus. Nicht nur erfolgt hier die Installation automatisch aus den Paketquellen der jeweiligen Distribution, auch stehen im Grunde drei (Vulkan-) Treiber zur Verf\u00fcgung. Neben dem f\u00fcr Spieler nicht empfohlenen AMDGPU-Pro Vulkan-Treiber, treten zwei Open-Source-Varianten gegeneinander an. Einmal der von AMD selbst entwickelte freie Vulkan-Treiber genannt AMDVLK und zum anderen RADV als Teil des Mesa-Projekts \u2013 an welchem Unternehmen wie Valve mitentwickeln.<\/p>\n<p>\t<a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/3-1080.2c12fed4.jpg\" target=\"_blank\" data-index=\"4\" class=\"js-image-link\">\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/3-1080.2c12fed4.jpg\"  width=\"640\" height=\"210\" alt=\"AMDs eigener Vulkan-Treiber ist erst seit kurzem verf\u00fcgbar. (13.03.2025)\" class=\"figure-img\"\/>\t\t\t<\/a>\tAMDs eigener Vulkan-Treiber ist erst seit kurzem verf\u00fcgbar. (13.03.2025)<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Der Grundsatz f\u00fcr Linux-Spieler lautet, den freien RADV-Treiber zu nutzen, da dieser in der Regel die meiste Performance aber auch Kompatibilit\u00e4t bietet. Dieser kommt so auch auf dem Steam Deck zum Einsatz. Allerdings beruht die Entwicklung sehr auf Community-Arbeit und \u00f6ffentlicher Hardware-Dokumentation seitens AMD. Das kann insbesondere bei Release neuer Hardware mit fehlenden Features und generellen Problemen einher gehen.<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Zum Release der RX 9070 (XT) gab es von AMD selbst keinen passenden Treiber f\u00fcr Linux und RADV selbst wurde nur als \u201e<a href=\"https:\/\/www.computerbase.de\/news\/betriebssysteme\/mesa-25-0-vulkan-1-4-und-rdna-4-fuer-linux.91500\/\" title=\"Mesa 25.0: Vulkan 1.4 und RDNA 4 f\u00fcr Linux\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">good enough<\/a>\u201c gef\u00fchrt. Erst <a href=\"https:\/\/www.computerbase.de\/news\/betriebssysteme\/linux-news-der-woche-amd-bringt-vulkan-treiber-fuer-rx-9070-xt-dxvk-2-6.91800\/\" title=\"Linux-News der Woche: AMD bringt Vulkan-Treiber f\u00fcr RX 9070 (XT), DXVK 2.6\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">vor Kurzem<\/a> hat AMD einen eigenen Treiber nachgeliefert, passend f\u00fcr den Linux-Test der RDNA-4-Generation.<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Wie sich bereits im Raytracing in Cyberpunk 2077 gezeigt hat, kann AMDs Vulkantreiber durchaus einen Performance-Boost bieten, doch wie verh\u00e4lt es sich in anderen Spielen?<\/p>\n<p>Control<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Control eignet sich als einer der ersten Titel f\u00fcr RADVs-Raytracings-Unterst\u00fctzung f\u00fcr einen Vergleich mit dem AMDVLK-Treiber besonders. Es findet sich zwar heute nicht mehr so oft in Benchmarks und wurde durch andere Titel mit mehr und besseren Raytracing-Effekten ersetzt, doch stellt es auch heute noch, zumindest unter Linux, eine hohe Anforderung an (AMD-)GPUs.<\/p>\n<p>Control<\/p>\n<p>Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Obwohl AMDVLK in Cyberpunk gezeigt hat, wie viel mehr Frames durch AMDs direkte Entwicklung heraus kommen k\u00f6nnen, dreht sich das Bild in Control um. Die stetige Arbeit am RADV Treiber bringt dem \u00e4lteren Titel ein deutliches mehr an FPS. Ganze 9 Prozent mehr gibt es mit RADV und auch die Low-FPS sind um 19 Prozent besser. Ein ruckeliges Gef\u00fchl ist dennoch beim Spielen wahrnehmbar.<\/p>\n<p>Hogwarts Legacy<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">So richtig rund wollte Hogwarts Legacy ohne optimierte Einstellungen nicht mit RADV laufen. Hier kann AMDVLK Abhilfe schaffen und insbesondere bei den Low-FPS satte 23 Prozent mehr FPS auf den Bildschirm bringen.<\/p>\n<p>Hogwarts Legacy<\/p>\n<p>Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)<\/p>\n<p>Ghost of Tsushima<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Ghost of Tsushima ist Teil des normalen Parkours, umso interessanter ist es eine Betrachtung mit unterschiedlichen Treibern durchzuf\u00fchren. Beide Treiber liegen hier nahezu gleich auf. Im Wesentlichen l\u00e4sst sich ein Unterschied im verwendeten Betriebssystem feststellen und die Aussage treffen: Linux ist schneller im Durchschnitt, hinkt aber in den Low-FPS hinterher.<\/p>\n<p>Ghost of Tsushima<\/p>\n<ul class=\"chart__groups toggle-body-container\" id=\"chart-groups-10\">\n<li class=\"chart__group\">\n<ul class=\"chart__group-body\">\n<li class=\"chart__row\">\n<p>RADV<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"chart__row\">\n<p>AMDVLK<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"chart__row\">\n<p>Windows<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li class=\"chart__group\">\n<ul class=\"chart__group-body\">\n<li class=\"chart__row\">\n<p>Windows<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"chart__row\">\n<p>RADV<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"chart__row\">\n<p>AMDVLK<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Einheit: Bilder pro Sekunde (FPS)<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Alles zusammen offenbart der Blick auf RADV versus AMDVLK, dass pauschale Aussagen eben nicht immer zu einer richtigen Entscheidung f\u00fchren. AMDs freier Vulkan-Treiber hat durchaus seine Berechtigung in Raytracing intensiven Titeln wie Cyberpunk und kann einzelne Titel wie Hogwarts Legacy ausstehen. In manchen Spielen wie Ghost of Tsushima zeigt sich ein Gleichstand und in Control erf\u00fcllen sich Vorurteile. Letztendlich verdient die Betrachtung RADV versus AMDVLK eine ausf\u00fchrliche Betrachtung. F\u00fcr den Test selbst l\u00e4sst sich festhalten, dass sich keine Auff\u00e4lligkeiten im Bezug auf Kompatibilit\u00e4t gezeigt haben.<\/p>\n<p>FSR 4 und Linux<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\"><a href=\"https:\/\/www.computerbase.de\/artikel\/grafikkarten\/amd-fsr-4-fsr-3-1-dlss-4-dlss-3-vergleich.91650\/\" title=\"Bildqualit\u00e4t &amp; Benchmarks: AMD FSR 4 gegen FSR 3.1, DLSS 4 und DLSS 3 im Vergleich\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">FSR 4<\/a> ist eines der Highlights der neuen RDNA-4-Generation. Der \u00fcberarbeitete und nun KI-gest\u00fctzte Upscaler \u00fcberholt nicht nur den Vorg\u00e4nger deutlich, sondern schlie\u00dft auch zu Nvidias Transformer-Model in DLSS 4 auf. Doch das alles geht auf Kosten der Kompatibilit\u00e4t. Waren die FSR-Vorg\u00e4nger bislang auch auf \u00e4lteren Generationen lauff\u00e4hig und nicht mal an AMD als Hersteller gebunden, kehrt mit FSR 4 der Zwang ein und die Nutzung setzt eine <a href=\"https:\/\/www.computerbase.de\/news\/grafikkarten\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Grafikkarte<\/a> aus der RX-9000-Generation voraus, wenn auch AMD bereits kommuniziert hat, das Feature zumindest auf Top-Modellen der vorangegangen Generation lauff\u00e4hig zu machen.<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Doch wie sieht das Ganze nun unter Linux aus? Leider machen die umfangreichen \u00c4nderungen der Kompatibilit\u00e4t einen Strich durch die Rechnung. FSR 4 ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit Linux nutzbar. Das wird sich vorerst wohl auch nicht so schnell \u00e4ndern, da das Feature entweder in den Linux-Treiber eingepflegt werden muss oder eine L\u00f6sung wie dxvk-nvapi erstellt werden muss. Letzterer stellt beispielsweise Nvidia-Funktionen wie Reflex f\u00fcr Wine\/Proton bereit.<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">RDNA 4 gilt nicht umsonst als Zeitenwende, der es am Ende \u201enur\u201c an einem High-End-Ableger fehlt. Und auch unter Linux wei\u00df die neue Grafikkarten-Generation zu \u00fcberzeugen. Zwar fehlen noch Features, die die RX-9000-Serie wirklich besonders machen, doch l\u00e4sst es sich vorerst auch noch ohne FSR 4 leben. Eine zeitnahe Implementierung ist nichtsdestoweniger w\u00fcnschenswert, wenn auch nicht unbedingt f\u00fcr das Mehr an FPS, sondern f\u00fcr die h\u00f6here Bildqualit\u00e4t (TAA ade).<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Der Blick auf die Performance und Kompatibilit\u00e4t unter dem freien Betriebssystem stimmt gl\u00fccklich. Denn trotz der jungen Hardware sind die Treiber stabil genug f\u00fcr den Alltag und die meisten Spiele. Ja, Abst\u00fcrze treten auf. Zwar nicht w\u00e4hrend der Benchmarks selbst, aber w\u00e4hrend der mehrt\u00e4gigen Nutzung an vereinzelten Tagen. Auch andere Quellen im Internet sprechen von vereinzelten Stabilit\u00e4tsproblemen. Der Desktop-Betrieb (auch mit einem zweiten Monitor) sorgte zumindest in Verbindung mit KDE und X11 f\u00fcr keine Auff\u00e4lligkeiten. Vor allem aber wei\u00df die Leistung zu beeindrucken. Teils mehr FPS als unter Windows zeigen wie weit Linux als Gaming-Plattform gekommen ist.<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\">Dennoch sollte jedem potentiellen K\u00e4ufer bewusst sein, dass es so fr\u00fch nach Release noch vereinzelt zu Problemen kommen kann, insbesondere bei Nutzung einer eher konservativ ausgerichteten Distribution mit \u00e4lterem Software-Stand. Arch Linux bildet nur aktuelle Software(-Versionen) ab.<\/p>\n<p class=\"text-p text-width\"><strong>Dieser Artikel war interessant, hilfreich oder beides?<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.computerbase.de\/impressum\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Die Redaktion<\/a> freut sich \u00fcber jede Unterst\u00fctzung durch <a href=\"https:\/\/www.computerbase.de\/pro\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ComputerBase Pro<\/a> und deaktivierte Werbeblocker. Mehr zum Thema <a href=\"https:\/\/www.computerbase.de\/warum-anzeigen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Anzeigen auf ComputerBase<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AMD RDNA 4 hat in Form von Radeon RX 9070 XT und Radeon RX 9070 (Test) unter Windows&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":24414,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[135],"tags":[29,30,190,189,194,191,193,192],"class_list":{"0":"post-24413","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wissenschaft-technik","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-science","11":"tag-science-technology","12":"tag-technik","13":"tag-technology","14":"tag-wissenschaft","15":"tag-wissenschaft-technik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114321512388081659","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24413","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24413"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24413\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/24414"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24413"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24413"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24413"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}