{"id":244150,"date":"2025-07-05T11:17:09","date_gmt":"2025-07-05T11:17:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/244150\/"},"modified":"2025-07-05T11:17:09","modified_gmt":"2025-07-05T11:17:09","slug":"trump-zeigt-sich-fuer-neue-russland-sanktionen-offen-dw-05-07-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/244150\/","title":{"rendered":"Trump zeigt sich f\u00fcr neue Russland-Sanktionen offen \u2013 DW \u2013 05.07.2025"},"content":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> hat sich &#8222;sehr ungl\u00fccklich&#8220; \u00fcber sein j\u00fcngstes Telefonat mit Kreml-Chef <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/wladimir-putin\/t-17289915\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wladimir Putin<\/a> gezeigt und seine Bereitschaft zur Versch\u00e4rfung der Sanktionen gegen Russland angedeutet. Putin wolle aufs Ganze gehen, &#8222;einfach weiter Menschen t\u00f6ten, das ist nicht gut&#8220;, sagte Trump mit Blick auf den <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine-krieg\/t-60978725\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine-Krieg<\/a>.<\/p>\n<p>Im Gespr\u00e4ch mit Journalisten an Bord der Pr\u00e4sidentenmaschine Air Force One betonte er: &#8222;Wir sprechen viel \u00fcber Sanktionen.&#8220; Putin verstehe, dass neue Strafma\u00dfnahmen kommen k\u00f6nnten. Bisher hatte Trump in seiner zweiten Amtszeit auf die Verh\u00e4ngung weiterer Sanktionen gegen Moskau wegen des russischen Angriffskriegs verzichtet. Stattdessen war er \u00f6ffentlich auf Moskau zugegangen und zugleich Kyjiw mit Forderungen entgegengetreten.<\/p>\n<p>Trump: &#8222;Keine Fortschritte&#8220;<\/p>\n<p>Am Donnerstag hatte Trump sein sechstes bekanntgewordenes Telefonat mit Putin seit dem Wiedereinzug ins Wei\u00dfe Haus gef\u00fchrt. Dabei wurden nach Angaben des US-Pr\u00e4sidenten &#8222;keine Fortschritte&#8220; in Richtung einer Beendigung des Krieges erzielt. Vor seiner Wahl hatte Trump mehrfach erkl\u00e4rt, er k\u00f6nne den Konflikt innerhalb k\u00fcrzester Zeit befrieden.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73165787\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73165787_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Feuerwehrleute stehen vor einem stark besch\u00e4digten Wohnblock\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>In der Nacht zu Freitag hatte Russland eine der schwersten Angriffswellen gegen die Ukraine geflogen &#8211; hier Sch\u00e4den an einem Wohnhaus in der Hauptstadt KyjiwBild: Valentyn Ogirenko\/REUTERS<\/p>\n<p>Wenige Stunden nach dem Telefonat \u00fcberzog <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/russland\/t-17284476\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Russland<\/a> die Ukraine mit den schwersten n\u00e4chtlichen Angriffen seit dem Kriegsbeginn im Februar 2022. Dabei wurden den ukrainischen Beh\u00f6rden zufolge im Osten des Landes mindestens zwei Menschen get\u00f6tet und etwa 30 weitere verletzt. Auch in der Nacht zu diesem Samstag gingen die russischen Luftangriffe weiter. In der s\u00fcdlichen Region Cherson habe es beim Beschuss von Wohngebieten mindestens elf Verletzte gegeben, schrieb der zust\u00e4ndige Gouverneur auf Telegram.<\/p>\n<p>Ukrainischer Schlag gegen russische Milit\u00e4rbasis<\/p>\n<p>Die\u00a0Streitkr\u00e4fte der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ukraine\/t-17292877\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ukraine<\/a> meldeten wiederum einen Milit\u00e4rschlag gegen eine russische Luftwaffenbasis im Gebiet Woronesch. Auf dem Flugplatz Borissoglebsk, wo Kampfjets stationiert seien, habe man ein Depot mit Gleitbomben, ein Ausbildungsflugzeug und wahrscheinlich weitere Maschinen getroffen.<\/p>\n<p>Das russische Verteidigungsministerium best\u00e4tigte einen ukrainischen Drohnenangriff auf die Region Woronesch. Der dortige Gouverneur sprach im Onlinedienst Telegram von Sch\u00e4den. Es gebe aber keine Informationen \u00fcber m\u00f6gliche Verletzte, sagte er. Von der Region Woronesch aus greift die russische Luftwaffe immer wieder das westlich gelegene ukrainische Gebiet Charkiw an. Borissoglebsk war nach russischen Angaben schon h\u00e4ufiger Ziel ukrainischer Drohnenattacken. Die Angaben der Kriegsparteien lassen sich nicht unabh\u00e4ngig pr\u00fcfen.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73166339\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73166339_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Zerst\u00f6rte Autos stehen vor einem mit blauen Ziegeln gedeckten Haus im Morast\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Auch die ukrainischen Angriffe auf Gebiete in Russland dauern an &#8211; hier Sch\u00e4den in der s\u00fcdrussischen Region Rostow am FreitagBild: Vladimir Aleksandrov\/Anadolu\/picture alliance<\/p>\n<p>In einem weiteren Telefonat Trumps mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/wolodymyr-selenskyj\/t-48449478\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wolodymyr Selenskyj<\/a> wurde nach dessen Angaben vereinbart, dass beide Seite daran arbeiten, die ukrainische Luftabwehr zu &#8222;st\u00e4rken&#8220;. Trump telefonierte au\u00dferdem mit Bundeskanzler <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/friedrich-merz\/t-46680536\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Friedrich Merz<\/a>. Dabei sei es um eine weitere Lieferung von Patriot-Abwehrraketen an die Ukraine gegangen, sagte Trump ebenfalls in der Air Force One. Merz sei der Meinung, die Ukrainer m\u00fcssten gesch\u00fctzt werden. Er selbst habe allerdings noch keine Entscheidung hierzu getroffen.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73165968\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73165968_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Der Pr\u00e4sident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, spricht mit ernster Miene in ein Mikrofon\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>&#8222;Luftabwehr verst\u00e4rken&#8220;: Wolodymyr Selenskyj, Pr\u00e4sident der Ukraine (Archivbild)Bild: IDA MARIE ODGAARD\/AFP<\/p>\n<p>Vor wenigen Tagen hatte das US-Verteidigungsministerium unter Verweis auf eine Bestandsrevision <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/zwingt-munitionsmangel-die-usa-zur-wende-bei-ukraine-hilfe\/a-73114280\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bereits vereinbarte Waffenlieferungen an die Ukraine zur\u00fcckgehalten<\/a>. Dabei ging es nach Medienberichten auch um Patriot-Raketen f\u00fcr die ukrainische Flugabwehr.<\/p>\n<p>jj\/pgr (dpa, afp, rtr, ap)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat sich &#8222;sehr ungl\u00fccklich&#8220; \u00fcber sein j\u00fcngstes Telefonat mit Kreml-Chef Wladimir Putin gezeigt und seine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":244151,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,14,15,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-244150","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russia","14":"tag-russian-federation","15":"tag-russische-foederation","16":"tag-russland","17":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114800351722888435","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/244150","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=244150"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/244150\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/244151"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=244150"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=244150"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=244150"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}