{"id":244596,"date":"2025-07-05T15:20:09","date_gmt":"2025-07-05T15:20:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/244596\/"},"modified":"2025-07-05T15:20:09","modified_gmt":"2025-07-05T15:20:09","slug":"mindestens-24-tote-nach-sturzflut-in-texas-dw-05-07-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/244596\/","title":{"rendered":"Mindestens 24 Tote nach Sturzflut in Texas \u2013 DW \u2013 05.07.2025"},"content":{"rendered":"<p>Es waren sintflutartige Regenf\u00e4lle in \u00e4u\u00dferst kurzer Zeit: Gewitter lie\u00dfen am Freitag in Kerr County im Bundesstaat Texas im S\u00fcden der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/vereinigte-staaten-von-amerika-usa\/t-17286012\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a> extrem gro\u00dfe Mengen Niederschlag vom Himmel fallen. Die Folge: Der Fluss Guadalupe schwoll an. Wie texanische Beh\u00f6rden melden, stieg der Pegelstand innerhalb von 45 Minuten um acht Meter. Eine Sturzflut w\u00e4lzte sich durchs Tal.<\/p>\n<p>Wie der Sheriff von Kerr County, Larry Leitha, mitteilte, sind dabei mindestens 24 Menschen gestorben. Den Beh\u00f6rden zufolge wurde auch ein Campingplatz \u00fcberflutet, auf dem unter anderem ein Sommercamp f\u00fcr Kinder stattfand. Mehr als zwanzig M\u00e4dchen aus dem Camp gelten noch immer als vermisst.<\/p>\n<p>Verwaltungschef: &#8222;Gef\u00e4hrlichstes\u00a0Flusstal der USA&#8220;<\/p>\n<p>Der Verwaltungschef des Landkreises, Rob Kelly, machte deutlich, dass Sturzfluten in der Gegend \u00fcblich sind, in diesem aus seiner Sicht &#8222;gef\u00e4hrlichsten Flusstal der USA&#8220;. Die \u00dcberschwemmung nun sei aber unerwartet gewesen.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73164521\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73164521_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"B\u00e4ume ragen aus den Hochwassermassen des Guadalupe River\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>\u00dcberflutetes Tal des GuadelupeBild: Eric Vryn\/Getty Images<\/p>\n<p>Dalton Rice, der Stadtverwalter der Kreisstadt Kerrville, sagte Reportern, dass die extremen \u00dcberflutungen noch vor Sonnenaufgang und ohne Vorwarnung auftraten. Die Beh\u00f6rden seien nicht in der Lage gewesen, eine Evakuierung anzuordnen. &#8222;Alles geschah sehr schnell, in einem sehr kurzen Zeitraum, der nicht vorhergesagt werden konnte, nicht einmal mit Radar&#8220;, so Rice.<\/p>\n<p>Der Nationale Wetterdienst der USA rief f\u00fcr Teile von Kerr County im texanischen Hill Country, etwa 105 km nordwestlich von San Antonio, den Hochwassernotstand aus. Rund 500 Rettungskr\u00e4fte und 14 Hubschrauber waren im\u00a0Einsatz, die Nationalgarde von Texas und die US-K\u00fcstenwache waren ebenfalls beteiligt.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73164547\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73164547_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Drei Helfer in einem motorisierten Schlauchboot auf dem Guadalupe River\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Rettungskr\u00e4fte im Einsatz im FlutgebietBild: Eric Vryn\/Getty Images<\/p>\n<p>Freeman Martin, Leiter des Amts f\u00fcr \u00f6ffentliche Sicherheit in Texas, warnte vor einer &#8222;weiteren Flutwelle&#8220;, die sich im Anmarsch befinde. In der Umgebung wurden die Anwohner aufgefordert, sich in h\u00f6here Lagen zu begeben. Es wurden zentrale Anlaufpunkte geschaffen.<\/p>\n<p>Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, sicherte die Unterst\u00fctzung &#8222;aller verf\u00fcgbaren Kr\u00e4fte&#8220; zu. Er rief f\u00fcr Teile von Texas den Katastrophenfall aus, um zus\u00e4tzliche Ressourcen zu mobilisieren.<\/p>\n<p>Mehr als 230 Menschen wurden laut Beh\u00f6rdenangaben bereits gerettet. Die Suche nach Vermissten gehe weiter, sagte Abbott bei einer Pressekonferenz am Freitagabend (Ortszeit). &#8222;Wir werden nicht aufh\u00f6ren, bis wir alle gefunden haben&#8220;, versicherte der Gouverneur.<\/p>\n<p>Leichen in Autos gefunden<\/p>\n<p>Unter den Toten sind nach Angaben des Vize-Gouverneurs Dan Patrick Erwachsene und Kinder. Einige Leichen wurden in Autos gefunden, die weggesp\u00fclt worden waren. Die Lage sei un\u00fcbersichtlich, es gebe kein Strom und kein Internet.<\/p>\n<p>Kerr County ist beliebt f\u00fcr Sommercamps. In den USA nutzen viele das verl\u00e4ngerte Wochenende mit dem Unabh\u00e4ngigkeitstag am Freitag f\u00fcr Ausfl\u00fcge. In Texas waren bereits Mitte Juni bei einer Sturzflut im s\u00fcd\u00f6stlich von Kerr gelegenen San Antonio mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen.<\/p>\n<p>AR\/pgr (rtr, afp, dpa)<\/p>\n<p>Redaktionsschluss: 17.00 Uhr (MESZ) &#8211; dieser Artikel wird nicht weiter aktualisiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es waren sintflutartige Regenf\u00e4lle in \u00e4u\u00dferst kurzer Zeit: Gewitter lie\u00dfen am Freitag in Kerr County im Bundesstaat Texas&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":244597,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-244596","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114801306666056441","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/244596","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=244596"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/244596\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/244597"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=244596"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=244596"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=244596"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}