{"id":24483,"date":"2025-04-11T22:19:12","date_gmt":"2025-04-11T22:19:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/24483\/"},"modified":"2025-04-11T22:19:12","modified_gmt":"2025-04-11T22:19:12","slug":"frankfurt-main-fauxductivity-was-gegen-pseudo-produktivitaet-hilft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/24483\/","title":{"rendered":"Frankfurt\/Main | \u00abFauxductivity\u00bb: Was gegen Pseudo-Produktivit\u00e4t hilft"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Frankfurt\/Main (dpa\/tmn) &#8211; Ein Teammitglied, das st\u00e4ndig gesch\u00e4ftig auf der Tastatur tippt, von Gespr\u00e4ch zu Gespr\u00e4ch springt und immer lautstark erkl\u00e4rt, wie stressig alles ist, muss richtig viel zu tun haben. Oder? Es gibt auch Mitarbeitende, die immer viel auf dem Schreibtisch zu haben scheinen, aber in Wirklichkeit kaum Ergebnisse liefern.\u00a0<\/p>\n<p>Dieses Ph\u00e4nomen wird gerne mit dem englischen Begriff \u00abFauxductivity\u00bb beschrieben, ein Kofferwort aus den Begriffen \u00abfaux\u00bb (unecht) und \u00abproductivity\u00bb (Produktivit\u00e4t). Im Team kann diese vorget\u00e4uschte Produktivit\u00e4t extrem st\u00f6rend sein, f\u00fcr die Teamchemie sogar \u00abtoxisch\u00bb sein, so Stephan Megow, Managing Director Nord-West beim Personaldienstleister Robert Half. Aber wie erkennt man sie und was hilft dagegen?<\/p>\n<p>Achtung: Nicht vorschnell urteilen<\/p>\n<p>\u00abFauxductivity\u00bb zeige sich selten plakativ, so der Personalexperte. Es gehe eher um kleine Hinweise &#8211; etwa, dass jemand viel \u00fcber Arbeit spricht, aber wenig umsetzt. Wichtig sei aber, nicht vorschnell zu urteilen, mahnt Megow: \u00abManche T\u00e4tigkeiten sind unsichtbar oder laufen im Hintergrund, ohne dass sie gleich greifbare Resultate liefern.\u00bb<\/p>\n<p>Generell hilft dem Experten zufolge vor allem eine offene, reflektierte Arbeitskultur, wenn es darum geht, eine produktive Zusammenarbeit zu f\u00f6rdern. \u00abWenn im Team klar ist, welche Ziele verfolgt werden und wer gerade woran arbeitet, entsteht dadurch ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis f\u00fcr echte Leistung\u00bb, so Megow. Projektboards, kurze w\u00f6chentliche Meetings oder schriftliche Status-Updates w\u00fcrden helfen, Einblicke zu geben, ohne in Kontrolle abzurutschen.<\/p>\n<p>Keine Sichtbarkeit ohne Gesch\u00e4ftigkeit?\u00a0<\/p>\n<p>Und was, wenn man selbst das Gef\u00fchl hat, besch\u00e4ftigt tun zu m\u00fcssen, weil man sich im Job eigentlich unterfordert, \u00fcbersehen oder nicht ernst genommen f\u00fchlt? \u00abWer st\u00e4ndig `busy` erscheinen muss, um wahrgenommen zu werden, steckt meist nicht in einem leistungsfreundlichen System, sondern in einem unsicheren\u00bb, erkl\u00e4rt Megow.<\/p>\n<p>Hier seien F\u00fchrungskr\u00e4fte und Teammitglieder gefragt, Raum f\u00fcr Feedback zu schaffen, Leistungen sichtbar zu machen und gemeinsam Klarheit \u00fcber Rollen und Erwartungen herzustellen. Oft hilft auch die M\u00f6glichkeit, Aufgaben aktiv mitzugestalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankfurt\/Main (dpa\/tmn) &#8211; Ein Teammitglied, das st\u00e4ndig gesch\u00e4ftig auf der Tastatur tippt, von Gespr\u00e4ch zu Gespr\u00e4ch springt und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":24484,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[1140,630,4941,29,2050,2051,30,2052,1942,1710,14485,13353,624,14486],"class_list":{"0":"post-24483","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-arbeit","9":"tag-beruf","10":"tag-cjab","11":"tag-deutschland","12":"tag-frankfurt","13":"tag-frankfurt-am-main","14":"tag-germany","15":"tag-hessen","16":"tag-job","17":"tag-karriere","18":"tag-produktivitat","19":"tag-psychologie","20":"tag-ratgeber","21":"tag-tmn0340"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114321657961103324","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24483","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=24483"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/24483\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/24484"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=24483"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=24483"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=24483"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}