{"id":245127,"date":"2025-07-05T20:15:10","date_gmt":"2025-07-05T20:15:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/245127\/"},"modified":"2025-07-05T20:15:10","modified_gmt":"2025-07-05T20:15:10","slug":"provokante-playlisten-titel-tuerkische-behoerden-ermitteln-gegen-spotify","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/245127\/","title":{"rendered":"&#8222;Provokante&#8220; Playlisten-Titel: T\u00fcrkische Beh\u00f6rden ermitteln gegen Spotify"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Provokante&#8220; Playlisten-Titel<br \/>\n                T\u00fcrkische Beh\u00f6rden ermitteln gegen Spotify<\/p>\n<p>\t\t\t\t              05.07.2025, 21:18 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Bestimmte Playlists bei Spotify sind t\u00fcrkischen Beh\u00f6rden schon l\u00e4nger ein Dorn im Auge. Die Titel seien provokant und beleidigend &#8211; und sollten umgehend gel\u00f6scht werden, hei\u00dft es. Das schwedische Unternehmen kommt den Forderungen allerdings nicht nach. Jetzt droht ihm \u00c4rger. <\/strong><\/p>\n<p>In der T\u00fcrkei haben die Beh\u00f6rden die Streaming-Plattform Spotify ins Visier genommen. Gegen das schwedische Unternehmen seien Ermittlungen wegen der &#8222;wettbewerbsverzerrenden Auswirkungen&#8220; seiner Gesch\u00e4ftspraxis auf die Musikindustrie im Land er\u00f6ffnet worden, erkl\u00e4rte die t\u00fcrkische Kartellbeh\u00f6rde. <\/p>\n<p>Zugleich rief der stellvertretende Kulturminister Batuhan Mumcu im Onlinedienst X zu rechtlichen Schritten gegen Spotify auf, da sich das Unternehmen geweigert habe, Playlists mit &#8222;provokanten&#8220; und &#8222;beleidigenden&#8220; Titeln zu l\u00f6schen. Die Kartellbeh\u00f6rde erkl\u00e4rte zu ihren Ermittlungen weiter, Ziel sei es zu pr\u00fcfen, ob Spotify bestimmten K\u00fcnstlern mehr Sichtbarkeit verleihe als anderen und seine Auszahlungen auf ungerechte Weise verteile.<\/p>\n<p>Vize-Kulturminister Mumcu schrieb auf X, sein Ministerium habe die Inhalte auf Spotify &#8222;seit Langem&#8220; im Visier. &#8222;Inhalte, die sich gegen unsere religi\u00f6sen und nationalen \u00dcberzeugungen richten und die Glaubenss\u00e4tze unserer Gesellschaft verh\u00f6hnen, wurden nicht korrigiert&#8220;, hie\u00df es weiter. So seien &#8222;in Gestalt von Playlisten&#8220; Inhalte ver\u00f6ffentlicht worden, die &#8222;unsere religi\u00f6sen Gef\u00fchle zu unserem Propheten Mohammed&#8220; missachteten und auf die &#8222;heiligen Werte&#8220; des t\u00fcrkischen Volks zielten.<\/p>\n<p>&#8222;Erdogans Ehefrau angegriffen&#8220;<\/p>\n<p>Zudem sei in &#8222;heimt\u00fcckisch provokanten und moralisch inakzeptablen&#8220; Playlists Emine Erdogan, die Ehefrau des t\u00fcrkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan, angegriffen worden, erkl\u00e4rte Mumcu. Die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden m\u00fcssten daher zur Tat schreiten. Seinem X-Post f\u00fcgte Mumcu ein Video bei, auf dem die Namen von Spotify-Wiedergabelisten mit Bezug zu Emine Erdogan oder dem Leben des islamischen Propheten Mohammed zu sehen waren.<\/p>\n<p>Spotify, das seit 2013 in der T\u00fcrkei verf\u00fcgbar ist, erkl\u00e4rte, seine Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit stehe im Einklang mit &#8222;allen anwendbaren Gesetzen&#8220;. Das Unternehmen werde mit den Ermittlern zusammenarbeiten, obwohl ihm bislang keine n\u00e4heren Angaben zu &#8222;Umfang oder Schwerpunkt der Ermittlungen&#8220; vorl\u00e4gen. Ziel sei eine &#8222;konstruktive L\u00f6sung&#8220; der Angelegenheit mit dem t\u00fcrkischen Kartellamt, hie\u00df es weiter. Zu den Vorw\u00fcrfen wegen der Playlist-Namen \u00e4u\u00dferte sich Spotify nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Provokante&#8220; Playlisten-Titel T\u00fcrkische Beh\u00f6rden ermitteln gegen Spotify 05.07.2025, 21:18 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. 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