{"id":245310,"date":"2025-07-05T22:02:17","date_gmt":"2025-07-05T22:02:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/245310\/"},"modified":"2025-07-05T22:02:17","modified_gmt":"2025-07-05T22:02:17","slug":"russische-angriffe-guterres-verurteilt-eskalation-in-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/245310\/","title":{"rendered":"Russische Angriffe: Guterres verurteilt \u201eEskalation\u201c in Ukraine"},"content":{"rendered":"<p>UNO-Sprecher Dujarric teilte mit, dass Generalsekret\u00e4r Guterres \u201edie j\u00fcngste Serie von umfassenden Drohnen- und Raketenangriffen durch die Russische F\u00f6deration scharf verurteilt\u201c. Angriffe auf Zivilisten und Zivilistinnen und die zivile Infrastruktur seien durch das V\u00f6lkerrecht verboten und \u201em\u00fcssen unverz\u00fcglich aufh\u00f6ren\u201c.<\/p>\n<p>Russland hatte in der Nacht auf Freitag die Ukraine mit den schwersten n\u00e4chtlichen Angriffen seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar 2022 \u00fcberzogen.  Dabei wurden nach ukrainischen Angaben 550 Gescho\u00dfe eingesetzt, darunter 539 Drohnen.<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" class=\"lazy-loading\" bad-src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg%20xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg'%20viewBox%3D'0%200%203722%202481'%2F%3E\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2687593_bigpicture_1034309_ukraine_russland_angriff_reax_guterres_body03_ap.jpg\"  alt=\"Rauchs\u00e4ule nach Luftschlag in Kiew\"\/><\/p>\n<p>   AP\/Yehor Konovalov<\/p>\n<p>      Auch die ukrainische Hauptstadt Kiew wurde wieder Ziel russischer Angriffe<\/p>\n<p>Auch in der Nacht auf Samstag setzte Russland seine Luftangriffe fort. In weiten Teilen des Landes gab es immer wieder Luftalarm, darunter im grenznahen Gebiet Sumy im Norden, in Donezk und Charkiw im Osten sowie Dnipro und Saporischschja im S\u00fcdosten. Im S\u00fcden und Osten der Ukraine wurden laut den Beh\u00f6rden mindestens 16 Menschen verletzt.  Auch aus der Hauptstadt Kiew gab es am Abend und in der Nacht auf Samstag wieder Berichte \u00fcber Flugabwehrfeuer. Medienberichten zufolge suchten erneut etliche Menschen Zuflucht in U-Bahn-Sch\u00e4chten und anderen Schutzr\u00e4umen.<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" class=\"lazy-loading\" bad-src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg%20xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg'%20viewBox%3D'0%200%205187%203458'%2F%3E\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2687588_bigpicture_1034310_ukraine_russland_angriff_reax_guterres__body01_r.jpg\"  alt=\"Zerst\u00f6rung nach Luftschlag in Kiew\"\/><\/p>\n<p>   Reuters\/Alina Smutko<\/p>\n<p>      Ausgebrannte Autos nahe einer durch russische Luftangriffe besch\u00e4digten Schule in Kiew<\/p>\n<p>Ukraine meldet Angriff auf russischen Milit\u00e4rflughafen<\/p>\n<p>Die Ukraine griff ihrerseits Ziele in Russland an. Im s\u00fcdrussischen Gebiet Rostow und im Gebiet Smolensk s\u00fcdwestlich der Hauptstadt Moskau wurden offiziellen russischen Angaben zufolge feindliche Drohnen abgefangen. Das russische Verteidigungsministerium meldete den Abschuss von insgesamt 94 Drohnen in der Nacht auf Samstag sowie von 45 weiteren bis zum fr\u00fchen Samstagnachmittag.<\/p>\n<p>Der Moskauer B\u00fcrgermeister Sergej Sobjanin sprach von Einsatzkr\u00e4ften beim Absturzort der Drohnen. Zu m\u00f6glichen Sch\u00e4den \u00e4u\u00dferte er sich nicht. Die russische Flugaufsicht erkl\u00e4rte, Starts auf dem Moskauer Flughafen Scheremetjewo seien am Samstag vor\u00fcbergehend ausgesetzt worden. Die Beh\u00f6rden verwiesen zur Begr\u00fcndung auf \u201eEinschr\u00e4nkungen\u201c im Luftraum \u00fcber der Hauptstadt und starken Wind.<\/p>\n<p>Das ukrainische Milit\u00e4r griff nach eigenen Angaben den russischen Milit\u00e4rflugplatz Borissoglebsk in der Region Woronesch an. Dabei seien ein Lager f\u00fcr Gleitbomben und ein Schulungsflugzeug getroffen worden, teilte das ukrainische Milit\u00e4r in sozialen Netzwerken mit. Vermutlich seien auch weitere Flugzeuge getroffen worden. \u201eDieser Flugplatz ist der Heimatst\u00fctzpunkt feindlicher Su-34-, Su-35S- und Su-30SM-Flugzeuge.\u201c Woronesch befindet sich im S\u00fcdwesten Russlands und grenzt an die Ukraine. Eine Stellungnahme aus Russland lag im Laufe des Samstags nicht vor.<\/p>\n<p>   <a href=\"https:\/\/debatte.orf.at\/stories\/1839227\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>         <img class=\"lazy-loading\"\/><\/p>\n<p>Debatte<\/p>\n<p>         Ukraine: Wie kann Druck auf Russland erh\u00f6ht werden?<\/p>\n<p>   <\/a><\/p>\n<p>Trump mit Putin unzufrieden<\/p>\n<p>Die heftige russische Angriffswelle in der Nacht auf Freitag hatte wenige Stunden nach einem Telefonat zwischen Trump und Russlands Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin begonnen. Der US-Pr\u00e4sident, der sich eine Beendigung des Ukraine-Krieges auf die Fahnen geschrieben hatte, zeigte sich am Freitag \u201esehr ungl\u00fccklich\u201c \u00fcber den Verlauf des Gespr\u00e4chs. Es war bereits das sechste Telefonat zwischen Trump und Putin seit dessen Wiedereinzug ins Wei\u00dfe Haus.<\/p>\n<p>Nach dem Gespr\u00e4ch deutete Trump  seine Bereitschaft zur Versch\u00e4rfung der Sanktionen gegen Russland an. Putin wolle aufs Ganze gehen, \u201eeinfach weiter Menschen t\u00f6ten, das ist nicht gut\u201c, sagte Trump am Freitag im Gespr\u00e4ch mit Journalisten und Journalistinnen an Bord der Pr\u00e4sidentenmaschine Air Force One. \u201eWir sprechen viel \u00fcber Sanktionen\u201c, so Trump. Mit Blick auf Putin f\u00fcgte er hinzu: \u201eEr versteht, dass sie (die Sanktionen, Anm.) kommen k\u00f6nnten.\u201c<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" class=\"lazy-loading\" bad-src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg%20xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg'%20viewBox%3D'0%200%204469%202979'%2F%3E\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2687590_bigpicture_1034308_ukraine_russland_angriff_reax_guterres_body02_r.jpg\"  alt=\"US-Pr\u00e4sident Donald Trump\"\/><\/p>\n<p>   Reuters\/Nathan Howard<\/p>\n<p>      Trump stellte am Freitag weitere Sanktionen gegen Russland in den Raum<\/p>\n<p>In den bisherigen knapp sechs Monaten seiner Amtszeit hatte Trump noch auf die Verh\u00e4ngung neuer Strafma\u00dfnahmen gegen Moskau wegen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine verzichtet. Vielmehr hatte er sich Moskau angen\u00e4hert und eine distanzierte Haltung gegen\u00fcber der Ukraine eingenommen.<\/p>\n<p>Wom\u00f6glich doch weitere Patriot-Lieferungen an Ukraine<\/p>\n<p>Am Freitag telefonierte Trump erneut mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj. \u201eWir haben \u00fcber M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Flugabwehr gesprochen und vereinbart, dass wir an einem besseren Schutz des Luftraums arbeiten werden\u201c, schrieb Selenskyj auf Telegram.  Zudem habe man \u201edetailliert\u201c \u00fcber die Kapazit\u00e4ten der R\u00fcstungsindustrie und gemeinsame Produktionen gesprochen. Selenskyj bezeichnete das Gespr\u00e4ch als \u201ewichtig und n\u00fctzlich\u201c.<\/p>\n<p>Ob die seit einigen Tagen zur\u00fcckgehaltenen Waffen nun geliefert werden, sagte er nicht. Erst Mitte der Woche hatte das Wei\u00dfe Haus bekanntgegeben, die  Lieferung einiger wichtiger Waffengattungen bzw. Munition an Kiew einzustellen. Laut Medienberichten ging es dabei auch um die f\u00fcr die ukrainische Flugabwehr wichtigen Patriot-Raketen.<\/p>\n<p>Trump seinerseits sagte, die Ukraine werde weitere Patriot-Flugabwehrraketen ben\u00f6tigen. \u201eSie werden sie zur Verteidigung brauchen\u201c, so Trump nach dem Telefonat mit Selenskyj. \u201eSie werden etwas brauchen, denn sie werden ziemlich hart getroffen.\u201c Trump lobte die Wirksamkeit der Patriot-Raketen und nannte sie \u201eeinfach unglaublich\u201c. Eine mit den Inhalten des Gespr\u00e4chs vertraute Person sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die Lieferungen von Patriot-Raketen k\u00f6nnten nach dem \u201esehr guten\u201c Gespr\u00e4ch zwischen den Pr\u00e4sidenten wieder aufgenommen werden.<\/p>\n<p>Selenskyj: Noch heuer Hunderttausende Drohnen<\/p>\n<p>Samstagabend sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft, sein Land werde noch in diesem Jahr Hunderttausende Drohnen erhalten. Mit einer US-Firma seien die verst\u00e4rkte Produktion und die Lieferung zu Sonderkonditionen vereinbart worden. Priorit\u00e4t h\u00e4tten dabei Abfangdrohnen.<\/p>\n<p>Selenskyj sagte auch, dass die Ukraine mit D\u00e4nemark ein Abkommen \u00fcber die gemeinsame Waffenproduktion unterzeichnet habe. \u201eWir werden auf dem Territorium D\u00e4nemarks arbeiten\u201c, sagte er. Es sei die erste Vereinbarung dieser Art, weitere derartige Abkommen sollen folgen. \u201eDas gilt f\u00fcr Drohnen und viele andere notwendige Waffentypen\u201c, so der ukrainische Pr\u00e4sident.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"UNO-Sprecher Dujarric teilte mit, dass Generalsekret\u00e4r Guterres \u201edie j\u00fcngste Serie von umfassenden Drohnen- und Raketenangriffen durch die Russische&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":245311,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-245310","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114802888211744123","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/245310","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=245310"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/245310\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/245311"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=245310"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=245310"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=245310"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}