{"id":245809,"date":"2025-07-06T02:52:13","date_gmt":"2025-07-06T02:52:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/245809\/"},"modified":"2025-07-06T02:52:13","modified_gmt":"2025-07-06T02:52:13","slug":"nahost-konflikt-propalaestinensische-demo-in-berlin-18-festnahmen-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/245809\/","title":{"rendered":"Nahost-Konflikt &#8211; Propal\u00e4stinensische Demo in Berlin &#8211; 18 Festnahmen &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"teaserText\" data-schema-org-speakable=\"true\">Mehrere hundert Menschen ziehen durch Berlin und protestieren gegen das Vorgehen Israels in Gaza. Dabei kommt es zu Festnahmen &#8211; und der Demozug stoppt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Berlin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin<\/a> (dpa\/bb) &#8211; Die Polizei hat einen propal\u00e4stinensischen Demonstrationszug in Berlin gegen das Vorgehen Israels im Gaza-Krieg mit rund 300 Teilnehmern gestoppt. 18 Menschen seien wegen Beleidigung, Zeigen verbotener Symbole, Rufen verbotener Parolen und Widerstand gegen Einsatzkr\u00e4fte festgenommen worden, sagte eine Polizeisprecherin.<\/p>\n<p>Polizei h\u00e4lt Demo-Zug vorzeitig an<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die Demonstration stand unter dem Motto \u201eSolidarit\u00e4t mit Pal\u00e4stina &#8211; Stoppt den Gaza Genozid\u201c. Die Teilnehmer protestierten auch gegen Waffenlieferungen an <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Israel\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Israel<\/a>. Der Zug im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf sollte von der Kantstra\u00dfe in H\u00f6he Wilmersdorfer Stra\u00dfe bis zum Wittenbergplatz gehen, die Polizei stoppte ihn aber in H\u00f6he Wielandstra\u00dfe aus Sicherheitsgr\u00fcnden. Die Demo durfte an dem Ort noch rund eine Stunde fortgesetzt werden, aber nicht als Zug.<\/p>\n<p>Weitere Kundgebung am Abend<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Im Stadtteil Tiergarten gab es am Abend eine weitere propal\u00e4stinensische Kundgebung. Sie war urspr\u00fcnglich von der Polizei verboten worden, weil diese von einer Gefahr f\u00fcr die \u00f6ffentliche Sicherheit ausging. Aber das Oberverwaltungsgericht habe das Verbot wieder aufgehoben, sagte eine Polizeisprecherin auf der Plattform X. Bei der Demonstration am Sch\u00f6neberger Ufer h\u00e4tten bis zu 1500 Personen teilgenommen. \u201eIm Rahmen der Redebeitr\u00e4ge gab es Passagen, die noch bewertet werden\u201c, sagte die Sprecherin.<\/p>\n<p>FDP-Politikerin fordert Geisel-Freilassung &#8211; Rangelei<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die FDP-Politikerin Karoline Preisler hielt bei dem ersten Demonstrationszug ein Schild mit der Aufschrift \u201eUntil the last hostage\u201c (\u201eBis zur letzten Geisel\u201c) hoch und setzte sich f\u00fcr die Freilassung von Geiseln der Terrororganisation Hamas im Gazastreifen ein. Nach Angaben eines dpa-Reporters kam es zu einer kleinen Rangelei, als sie angegangen wurde. Die Polizei sch\u00fctzte sie.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Ausl\u00f6ser des Gaza-Krieges war der \u00dcberfall der Hamas und anderer islamistischer Terrororganisationen auf Israel am 7. Oktober 2023, bei dem etwa 1.200 Menschen get\u00f6tet und mehr als 250 als Geiseln nach Gaza verschleppt wurden. Seitdem wurden laut der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbeh\u00f6rde mehr als 56.000 Pal\u00e4stinenser in Gaza get\u00f6tet. Die Zahl unterscheidet nicht zwischen Zivilisten und K\u00e4mpfern. Derzeit laufen Gespr\u00e4che \u00fcber eine Waffenruhe und die Freilassung von Geiseln.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Ob es sich bei dem Vorgehen Israels im Gazastreifen um einen Genozid handelt, ist unter Juristen und Aktivisten sehr umstritten. In der UN-V\u00f6lkermordkonvention ist der Kernpunkt die Absicht eines V\u00f6lkermords, der als schwer nachweisbar gilt. Die israelische Regierung weist den Vorwurf des V\u00f6lkermords im Gazastreifen strikt zur\u00fcck.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250705-930-761852\/3<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mehrere hundert Menschen ziehen durch Berlin und protestieren gegen das Vorgehen Israels in Gaza. 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